Allversöhnung = Gotteslästerung

Allversöhnung – der hoffnungsvolle Irrtum!

Der „schöne“ Schein der Irr-Lehre

  • „Hast du schon einmal von der Allversöhnung gehört? Es klingt wunderbar: Am Ende werden alle gerettet – egal, was sie geglaubt oder wie sie gelebt haben. Sogar der Teufel soll laut dieser Lehre am Ende versöhnt werden.“
  • Antwort: Die Lehre behauptet, Gott sei so liebevoll, dass er am Ende über jede Rebellion hinwegsieht. Das Ziel: Eine „Glückseligkeit für alle“ ohne Ausnahme.

Das „Äon-Argument“ (Die Wortklauberei der Gotteslästerer )

  • →: „Wie begründen sie das? Meist mit dem Wort ‚äonisch‘. Allversöhner behaupten, das biblische Wort für ‚ewig‘ bedeute nur ein zeitlich begrenztes Zeitalter.“
  • Der Haken: „Doch Vorsicht: In Matthäus 25,46 steht dasselbe Wort sowohl für die Strafe als auch für das Leben. Wenn die Hölle zeitlich begrenzt ist, müsste es logischerweise auch der Himmel sein. Die Bibel lehrt aber: Wer an den Sohn glaubt, hat das Leben; wer nicht glaubt, auf dem bleibt der Zorn Gottes (Joh 3,36).“

Die Teufelei der „Zwei-Klassen-Rettung“

  • → „Oft wird behauptet, die Gemeinde sei eine ‚überhimmlische Elite‘ mit eigenen Geheimnissen, während Israel nur irdische Verheißungen habe.“
  • Biblische Antwort: „Aber die Bibel sagt: Es gibt nur einen Namen unter dem Himmel, durch den wir gerettet werden können – Jesus Christus. Er kam, um Menschen zu retten, nicht um Engel oder den Teufel zu versöhnen (Hebräer 2,16). Es gibt keine ‚billige Gnade‘, die den freien Willen des Menschen einfach ausschaltet.“

Was passiert nach dem Tod?

  • → „Allversöhner lehren oft den ‚Seelenschlaf‘ – man sei nach dem Tod bis zur Auferstehung unbewusst und ‚unwahrnehmbar‘.“
  • Gegenbeweis: „Doch Paulus wollte ‚abscheiden, um bei Christus zu sein‘ (Phil 1,23). Jesus versprach dem Schächer am Kreuz: ‚Heute wirst du mit mir im Paradies sein‘. Wir schlafen nicht – wir gehen zum Herrn.“

Fazit & Warnung

  • → „Die Allversöhnung nimmt dem Evangelium die Ernsthaftigkeit. Wenn am Ende sowieso alle gerettet werden, wozu dann Buße? Wozu das Kreuz? Wahre Liebe warnt vor dem Abgrund. Vertraue auf das klare Wort Gottes, nicht auf menschliche Wunschträume.“
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Hier sind die wichtigsten biblischen Argumente, um diese Allversöhnung = Gotteslästerung Lehren zu prüfen und zu entkräften:
1. Das Dilemma von „Ewig“ vs. „Äonisch“

Die Allversöhner behaupten, aionios bedeute nur „ein Zeitalter lang“. Das führt in Matthäus 25,46 zu einem massiven logischen Problem:

„Und sie werden hingehen in die ewige Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

  • Das Gegenargument: Im griechischen Urtext steht in beiden Fällen dasselbe Wort: aionios.
  • Die Konsequenz: Wenn man die Strafe zeitlich begrenzt („äonisch“), müsste man konsequenterweise auch das Leben der Geretteten zeitlich begrenzen. Wenn die Hölle aufhört, müsste laut dieser Logik auch der Himmel aufhören. Die Bibel lehrt aber, dass wir „allezeit beim Herrn“ sein werden.

2. Die Unüberbrückbare Kluft

Allversöhnung Blasphemie suggeriert, dass nach dem Tod oder nach den „Äonen“ eine Versöhnung für alle stattfindet. Der Herr Jesus selbst lehrt jedoch das Gegenteil:

  • Lukas 16,26 (Reicher Mann und Lazarus): Jesus spricht von einer „großen Kluft“, die so festgesetzt ist, dass niemand von der einen Seite zur anderen gelangen kann. Es gibt dort keinen Hinweis auf eine spätere „Umgehung“ oder ein Ende dieser Trennung.
  • Hebräer 9,27: „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Es gibt nach biblischem Befund keine „zweite Chance“ oder eine reinigende Phase nach dem Tod, die zur Allrettung führt.

3. Der „Seelenschlaf“ vs. Die Gegenwart des Herrn

Allversöhner Blasphemiker behaupten, die Toten seien
„ausgezogen“ und „unwahrnehmbar“.
Doch die Bibel zeigt ein bewusstes Erleben unmittelbar nach dem Tod:

  • Philipper 1,23: Paulus sagt hier selbst (was im Text von Schubert fast gegenteilig gedeutet wird ), dass er das Verlangen hat, „abzuscheiden und bei Christus zu sein, was auch weit besser wäre“. Wenn er nur „schlafen“ würde und nichts merkte, wäre es für seinen Dienst auf Erden nicht „besser“, wegzugehen.
  • Lukas 23,43: Jesus sagt zum Schächer am Kreuz: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Nicht erst nach Äonen oder bei einer fernen Auferstehung.

4. Das Ende der Barmherzigkeit im Gericht

Allversöhner- Gotteslästerer zitieren gern,
dass Gott will, dass „alle gerettet werden“ (1. Timotheus 2,4).
Das ist Gottes Wunschwille,
aber nicht sein dekretiver Wille,
der den freien Willen des Menschen bricht.

Johannes 3,36: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Hier steht nicht, dass der Zorn „nach ein paar Äonen endet“.

Offenbarung 20,15: Wer nicht im Buch des Lebens gefunden wird, wird in den Feuersee geworfen. Die Bibel nennt dies den „zweiten Tod“. Es gibt keine Stelle in der Offenbarung, die beschreibt, dass Menschen aus dem Feuersee wieder herauskommen.

1. Die Neutralisierung des Gerichts

Allversöhner Gottesläster „lehren“ …,
dass die „Körperschaft Christi“ (die Gemeinde) eine völlig andere Zukunftserwartung habe als Israel.

  • Die gefährliche Verdrehung: Es wird gelehrt, dass Gläubige der Gemeinde „aus des Zornes kommen geworden werden“ und dass die Drangsale des „Tages des Herrn“ sie nicht betreffen.
  • Das Problem: Während die Bibel lehrt, dass wir nicht zum Zorn bestimmt sind, „nutzt der Sprecher dies hier“lehren Allversöhner Blasphemiker, eine radikale Trennung.
    Wer glaubt, er sei per se „überhimmlisch“ immunisiert, neigt dazu, die Ernsthaftigkeit der Nachfolge und die Warnungen Jesu vor dem Abfall (z. B. in den Sendschreiben der Offenbarung) zu ignorieren.

2. Gnade als „Arbeitsverweigerung“

Allversöhnergottesläster , dass das „Haus Gottes“ (der neue Körper) geschenkt ist und wir dafür nicht arbeiten oder bezahlen müssen.

  • Die gefährliche Verdrehung:
    Allversöhner Irrlehrer : → „Wir brauchen also dafür nicht zu arbeiten oder etwas zu bezahlen… ist jeder Ruhm ausgeschlossen“.
  • Das Problem: Das klingt zunächst biblisch (Epheser 2,8-9).
    Aber im Kontext der AllversöhnungGotteslästerung wird Gnade oft so gedeutet, dass der menschliche Wille und die Antwort des Menschen (Gehorsam) völlig irrelevant werden. Es entsteht eine „billige Gnade“, die so tut, als ob Gottes Rettermacht am Ende ohnehin jeden – egal wie er lebte – in die Herrlichkeit zieht.

3. Die Umdeutung von „Unsterblichkeit“

Hier wird behauptet, dass mit dem Anziehen des „Herrlichkeitskörpers“ … der Tod „ein für allemal“ verschlungen ist.

  • Die gefährliche Verdrehung: Allversöhner Gottesläster sagen,
    dass „nach der den Äonen nur noch leben“ herrscht,
    weil der Tod als letzter Feind abgetan ist.
  • Das Problem:
    Die biblische Wahrheit ist:
    Der Tod wird besiegt, ja – aber für die Umkehrunwillige folgt der „zweite Tod“ (der Feuersee).
    Allversöhner= Gotteslästerer unterschlagen, dass der Sieg Christi über den Tod für die Ablehner des Evangeliums bedeutet, dass sie das Leben eben nicht sehen werden (Joh 3,36).
    AllversöhnerBLasphemiokerEr suggeriert ein Happy End für die gesamte Schöpfung, das die Heiligkeit Gottes untergräbt.

4. Die „Verschleierung“ des Zwischenzustands (Abschnitt 28 & 29)

Allversöhner warnen den Zustand nach dem Tod als „bei dem Herrn sein“ zu bezeichnen.

  • Die gefährliche Verdrehung: Allversöhner nennen die christliche Hoffnung auf die unmittelbare Gegenwart bei Jesus einen „nebelhaften verschwommenen Zustand“ und behauptet, die Schrift wisse davon nichts.
  • Das Problem:
    Das ist eine direkte Korrektur der Bibel durch die Irrlehre.
    Indem man den Menschen einredet, sie seien nach dem Tod „unwahrnehmbar“, nimmt man ihnen den Trost der unmittelbaren Gemeinschaft mit Gott. Es dient dazu, die Errettung zu einem rein technischen, mechanischen Vorgang am Ende der Zeiten zu machen.

Zusammenfassung

Die Argumentation der Allversöhner Gottesläster nutzen die „Gnade“ als Deckmantel, um:

Eine Sonderlehre zu etablieren, die sich über die klaren Worte Jesu in den Evangelien erhebt.
Das Gericht Gottes für irrelevant zu erklären.
Die Verantwortung des Menschen (Glaube und Umkehr metanoia) auszuschalten.

Einige Punkte der Allversöhngs Gotteslästerung
, die massiv von der biblischen Lehre abweichen:

  • Die Umdeutung von ‚Ewig‘: sioe versuchtg, das Wort ‚ewig‘ (aionios) als rein zeitlich begrenzte ‚Äonen‘ darzustellen. Das Problem dabei: Wenn die Strafe der Ungläubigen zeitlich begrenzt ist, müsste es logischerweise auch das Leben der Gerechten sein, da die Bibel für beide dasselbe Wort verwendet (Matthäus 25,46).
  • Die Abwertung der Evangelien: Es wird eine künstliche Trennung zwischen einer ‚irdischen‘ Bestimmung Israels und einer ‚überhimmlischen‘ Bestimmung der Gemeinde gezogen. Damit werden die Warnungen und Worte Jesu aus den Evangelien für uns Christen praktisch für ungültig erklärt. Die Bibel lehrt jedoch, dass die ganze Schrift für uns nützlich ist.
  • Das Leugnen der unmittelbaren Gegenwart beim Herrn: Der Text behauptet, der Tod sei ein Zustand, in dem man ‚unwahrnehmbar‘ ist. Das widerspricht Paulus, der sich danach sehnte, ‚abzuscheiden und bei Christus zu sein‘ (Philipper 1,23), und Jesu Zusage am Kreuz: ‚Heute wirst du mit mir im Paradies sein‘ (Lukas 23,43).
  • Die Gefahr der Allversöhnung: Die Lehre suggeriert, dass am Ende alle – unabhängig von Glauben und Buße – gerettet werden. Das entwertet das stellvertretende Opfer Christi und die Notwendigkeit der persönlichen Entscheidung.

Ich halte diese Lehre für eine gefährliche Vermischung von biblischen Begriffen mit menschlichen Wunschvorstellungen, die Gottes Heiligkeit und sein angekündigtes Gericht (Offenbarung 20,15) unterschätzt.“

Prüffragen
1. Zur Logik von „Äonisch“ vs. „Ewig“

  • Frage: „Wenn das Wort aionios in Matthäus 25,46 nur eine zeitlich begrenzte Dauer (einen Äon) für die Strafe der Gottlosen bedeutet, wie können wir dann sicher sein, dass dasselbe Wort im selben Vers für das Leben der Gerechten eine endlose Dauer garantiert?“
  • Hintergrund: Diese Frage deckt die Inkonsequenz der Übersetzung auf. Man kann ein Wort nicht in einem Halbsatz zeitlich begrenzen und im nächsten als „ewig“ stehen lassen.

2. Zum bewussten Zustand nach dem Tod

  • Frage: „Wenn der Tod ein Zustand ist, in dem man völlig ‚unwahrnehmbar‘ ist, warum sagt Paulus dann in Philipper 1,23, dass es für ihn ‚weit besser‘ wäre, abzuscheiden und bei Christus zu sein? Wäre ein bewusster Dienst auf Erden nicht besser als ein völlig unbewusster Zustand ohne Wahrnehmung?“
  • Hintergrund: Paulus sieht die Gemeinschaft mit Christus als Gewinn an, was nur bei vollem Bewusstsein Sinn ergibt.

3. Zur Gültigkeit der Worte Jesu

  • Frage: „Der Text behauptet, dass Jesus seinen Jüngern nur irdische Verheißungen für Israel verkündete. Wenn wir aber die Evangelien als ’nur für Israel‘ beiseiteschieben, auf welcher biblischen Basis entscheiden wir dann, welche Worte Jesu noch für uns als ‚Körperschaft Christi‘ verbindlich sind und welche nicht?“
  • Hintergrund: Dies hinterfragt die radikale Trennung (Dispensation), die der Sprecher vornimmt, um unliebsame Warnungen Jesu zu umgehen.

4. Zum „zweiten Tod“ und dem Feuersee

  • Frage: „Wenn am Ende alle Menschen verwandelt und mit unvergänglichem Leben überkleidet werden, wie passt das zur Aussage der Offenbarung über den ‚zweiten Tod‘ im Feuersee (Offenbarung 20,14-15)? Wo genau sagt die Schrift, dass Menschen aus diesem Zustand wieder befreit werden?“
  • Hintergrund: Der Text spricht zwar vom Feuersee, behauptet aber, dass Tod und Trauer danach für alle nicht mehr sein werden. Das unterschlägt die finale Trennung.

5. Zur Versöhnung und dem freien Willen

Hintergrund: Dies zielt auf die „billige Gnade“ ab, die im Text mitschwingt.

Frage: „Gott möchte zwar, dass alle gerettet werden, aber wo finden wir in der Schrift einen Beleg dafür, dass Er den Willen eines Menschen bricht, der sich bis zum Ende aktiv gegen Ihn entscheidet? Bedeutet ‚Allversöhnung‘ nicht letztlich, dass die persönliche Entscheidung des Menschen für oder gegen Christus am Ende völlig bedeutungslos ist?“

. Äon / Äonisch (statt Ewigkeit / Ewig)

  • Bedeutung im Text: Ein zeitlich begrenztes Zeitalter. Der Sprecher betont, dass wir in einem „kommenden Aion“ (Äon) auf der Erde leben werden.
  • Hintergrund: Damit wird behauptet, dass das „Ewige Gericht“ eigentlich nur ein „äonisches Gericht“ sei, das irgendwann endet. Es wird von „äonischem Leben“ gesprochen, um die Unendlichkeit zu relativieren.

2. Körperschaft Christi (in strikter Abgrenzung)

  • Bedeutung im Text: Eine exklusive Gruppe von Gläubigen, die eine „andere Zukunftserwartung als Israel“ hat.
  • Hintergrund: Während die Bibel die Gemeinde oft als Leib Christi bezeichnet, nutzen Allversöhner diesen Begriff, um die Evangelien (Matthäus bis Johannes) als „nur für Israel“ beiseite zu schieben. Die „Körperschaft“ lebe nur nach den (späten) Paulusbriefen.

3. Überhimmlisch (Eporanios)

  • Bedeutung im Text: Ein Bereich über den normalen Himmeln, der nur für die „Körperschaft“ reserviert ist.
  • Hintergrund: Allversöhner behaupten, Jesus habe im irdischen Leben kaum davon gesprochen, da es für Israeliten unverständlich war. Es dient dazu, eine „Zwei-Klassen-Erlösung“ zu begründen: Israel auf der Erde, die Gemeinde „überhimmlisch“.

4. Zeltwohnung vs. Äonisches Haus

  • Bedeutung im Text: Die „Zeltwohnung“ ist unser jetziger sterblicher Körper. Das „äonische Haus“ ist der verwandelte, unvergängliche Körper.
  • Hintergrund: Das Bild an sich ist biblisch (2. Korinther 5), aber im Text wird es genutzt, um zu lehren, dass man zwischen Tod und Auferstehung „unbekleidet“ (also völlig ohne Bewusstsein oder Wahrnehmung) sei.

5. Ausgezogen / Unbekleidet (Seelenschlaf)

  • Bedeutung im Text: Der Zustand des Todes. Der Geist ist ohne Körper, die Seele hat kein Bewusstsein.
  • Hintergrund: Dies lehnt die christliche Hoffnung ab, dass man nach dem Tod sofort „beim Herrn“ ist. Der Sprecher bezeichnet diese Hoffnung sogar als „fälschlich“ und „nebelhaft“.

6. Die „Enthüllung von Geheimnissen“

  • Bedeutung im Text: Dass Paulus nach und nach „bis dahin verborgene Geheimnisse“ offenbarte, die über das hinausgehen, was Jesus lehrte.
  • Hintergrund: Allversöhner behaupten oft, sie hätten durch ein tieferes Verständnis dieser „Geheimnisse“ eine Wahrheit erkannt, die der „normalen“ Christenheit verborgen geblieben sei.

Warum dieses Vokabular wichtig ist:

Diese Begriffe klingen für sich genommen oft „tiefgründig“ oder „wortgetreu“. In der Summe dienen sie jedoch dazu, das biblische Weltbild zu zerteilen:

  1. Jesus wird zum Lehrer für Israel degradiert.
  2. Paulus wird zum eigentlichen Begründer einer exklusiven Elite-Religion.
  3. Das Gericht wird durch das Wort „Äon“ zeitlich entschärft.

Möchtest du, dass ich dir zu einem dieser Begriffe (z.B. „Überhimmlisch“) die konkreten Bibelstellen heraussuche, mit denen diese Lehre ihre Theorie zu beweisen versucht?

Das Wort „überhimmlisch“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Allversöhner versuchen, durch eine extrem wörtliche Übersetzung (Konkordantes NT) eine Sonderlehre zu begründen.

In der klassischen Bibelübersetzung (Luther, Elberfelder) steht dort meist einfach „himmlisch“. Allversöhner machen daraus jedoch eine eigene Dimension, um die Gemeinde von Israel zu trennen.

Hier sind die Hintergründe zu diesem Begriff:

1. Die biblische Basis: Epouranios

Das griechische Wort ist epouranios ($epi$ = über/auf, $ouranos$ = Himmel).

  • Die Allversöhner-Sicht: Sie übersetzen es starr als „über-himmlisch“. Schubert behauptet, dies sei ein Ort, der über den normalen Himmeln liegt und nur für die „Körperschaft Christi“ reserviert ist.
  • Die biblische Realität: Das Wort beschreibt im Neuen Testament schlicht die himmlische Welt im Gegensatz zur irdischen. Es wird für Gott selbst, für Engel, aber auch für die Auferstehungshoffnung aller Gläubigen verwendet.

2. Die „Beweisstellen“ der Allversöhner

Schubert und andere nutzen vor allem diese Stellen, um ihre Theorie einer Zwei-Klassen-Erlösung zu stützen:

  • Johannes 3,12: Jesus sagt zu Nikodemus: „Wenn ich euch von irdischen Dingen sprach und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den [über]himmlischen Dingen spreche?“.
    • Ihre Interpretation: Jesus deutet hier an, dass es Geheimnisse gibt, die er Israel noch gar nicht offenbaren konnte, weil sie „überhimmlisch“ sind.
  • Epheser 1,3 & 2,6: Hier heißt es, Gott habe uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in den „himmlischen Regionen“ (Allversöhner: „überhimmlischen Bereichen“).
    • Ihre Interpretation: Da dieser Begriff verstärkt in den Gefangenschaftsbriefen des Paulus vorkommt, behaupten sie, dies sei eine neue Offenbarung, die nur für die heutige Gemeinde gilt. Israel bliebe hingegen auf die „neue Erde“ beschränkt.

3. Warum das gefährlich ist

Durch die Erfindung der Kategorie „Überhimmlisch“ wird die Bibel in Stockwerke unterteilt:

  1. Erde: Für die Nationen und das „irdische“ Israel.
  2. Himmel: Für das gläubige Israel.
  3. Überhimmlisch: Exklusiv für die Anhänger der paulinischen „Geheimnisse“.

Das Problem: Die Bibel lehrt in Epheser 1,10, dass Gott alles zusammenfassen will in Christus, sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist. Es gibt keine ewige Trennung in verschiedene „Klassen“ von Geretteten. Wer an Christus glaubt, gehört zu Seiner Familie – egal ob Jude oder Heide.


Die „Prüf-Frage“ dazu:

„Wenn das ‚Überhimmlische‘ erst ein späteres Geheimnis des Paulus war, warum nutzt Jesus diesen Begriff dann schon in Johannes 3 bei Nikodemus? Zeigt das nicht, dass es einfach ein allgemeiner Begriff für Gottes Reich ist und keine exklusive Dimension für eine spätere Elite-Gruppe?“

Das Argument der „Vollendung“ ist das emotionale Herzstück der Allversöhnung. Es basiert oft auf einer extremen Deutung von 1. Korinther 15,28, wo es heißt, dass Gott am Ende „alles in allem“ sein wird.

Hier ist die Analyse, wie Schubert und andere dieses Argument nutzen und wie du biblisch darauf antworten kannst:

1. Die Behauptung der Allversöhner (Die „Wiederbringung aller Dinge“)

Schubert argumentiert in der Nachricht, dass das „äonische Leben“ nach dem Abschluss der Äonen in eine wahre Glückseligkeit für alle mündet.

  • Ihre Logik: Wenn Gott „alles in allem“ ist, darf es keinen Ort mehr geben, an dem Er nicht ist (wie die Hölle).
  • Die Konsequenz: Sie behaupten, dass der Tod als „letzter Feind“ abgetan wird. Da der Teufel den Tod „bewirkt“, müsse konsequenterweise auch er am Ende versöhnt werden, damit Gott wirklich „alles“ erreicht hat.

2. Die biblische Richtigstellung

Man kann dieses Argument mit drei klaren biblischen Fakten entkräften:

  • „Alles in allem“ bedeutet Herrschaft, nicht Rettung: In 1. Korinther 15 geht es um die Unterwerfung aller Feinde unter die Füße Christi. „Alles in allem“ zu sein bedeutet, dass Gottes Herrschaft absolut ist und kein Widerstand mehr existiert. Ein besiegter Feind in einem Gefängnis (Feuersee) widerspricht nicht Gottes Herrschaft – er bestätigt sie.
  • Die Endgültigkeit des Feuersees: In Offenbarung 20,10 steht explizit über den Teufel, das Tier und den falschen Propheten: „…und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Hier wird im Griechischen der Plural verwendet (eis tous aionas ton aionon), was die höchstmögliche Form von „Endlosigkeit“ ausdrückt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass diese Qual jemals endet oder in Versöhnung umschlägt.
  • Der Unterschied zwischen Unterwerfung und Versöhnung: Allversöhner verwechseln oft das „Kniebeugen“ vor Christus mit einer liebenden Versöhnung. Philipper 2,10-11 sagt, dass sich jedes Knie beugen wird – aber für die einen geschieht es in Anbetung, für die anderen (die Feinde Gottes) in der erzwungenen Anerkennung ihrer Niederlage vor dem Richter.

3. Warum die Rettung des Teufels unmöglich ist

Die Bibel ist sehr klar darüber, dass Christus Mensch wurde, um Menschen zu retten, nicht Engel.

„Denn er nimmt sich gewiss nicht der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an.“ (Hebräer 2,16)

Es gibt im gesamten Wort Gottes keinen „Heilsplan“ für gefallene Engel oder den Satan. Seine Verurteilung ist ein abgeschlossenes göttliches Urteil.

Allversöhner klingen sehr trostreich,
da sie von einer „Glückseligkeit für alle“ sprechen. Doch dieser „Trost“ ist satanisch, weil er:

  1. Das Kreuz entwertet:
    Wenn am Ende sowieso jeder (inklusive Satan) gerettet wird, war das Opfer Christi zwar „hilfreich“, aber nicht absolut notwendig zur Rettung vor dem Verderben.
  2. Die Heiligkeit Gottes missachtet:
    Gott wird als jemand dargestellt, der über Rebellion und Sünde schließlich einfach hinwegsieht.