Johannes 14
In Johannes 14 tröstet Jesus seine Jünger angesichts seines bevorstehenden Weggangs. Er
betont die bleibende Gemeinschaft mit dem Vater und verheißt den Heiligen Geist als
Beistand. Die zentrale Botschaft ist das Vertrauen: Wer Jesus kennt, kennt den Vater, und
darf darauf bauen, dass Gottes Wohnung offensteht. Jesus zeigt, dass Liebe sich im
Gehorsam Ausdruck verleiht und dass der Geist die Jünger in alle Wahrheit führen wird.
Johannes 15
Kapitel 15 stellt das Bild des Weinstocks ins Zentrum. Jesus ist der wahre Weinstock, die
Jünger sind die Reben. Geistliches Leben und Frucht entstehen nur in der Verbindung mit
Christus. Zugleich kündigt Jesus den Hass der Welt an, der aus der Zugehörigkeit zu ihm
resultiert. Der Geist der Wahrheit wird Zeugnis geben und die Jünger stärken, selbst Zeugen
zu sein.
Johannes 16
In Johannes 16 vertieft Jesus die Lehre über den Heiligen Geist. Der Geist überführt die Welt
von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht und führt die Jünger in die ganze Wahrheit. Jesus
bereitet sie auf Traurigkeit vor, die sich jedoch in Freude verwandeln wird. Abschließend
spricht er von dem Sieg, den er über die Welt errungen hat – ein Trost für alle, die in
Bedrängnis stehen.
Johannes 17
Johannes 17 enthält das sogenannte hohepriesterliche Gebet Jesu. Er betet zuerst für sich
selbst, dann für die Jünger und schließlich für alle zukünftigen Glaubenden. Zentral ist der
Gedanke der Einheit: so wie Vater und Sohn eins sind, sollen auch die Glaubenden eins sein.
Jesu Gebet offenbart sein Herz: die Gemeinschaft mit dem Vater, die Bewahrung der Seinen
und ihre Sendung in die Welt.