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ἐκλέγομαι (eklegomai) = auswahl

In gewissen deutschen Bibel, z.B. Elberfelder 1905 /Hückeswagen 2005 wird eklegomai tendenziös mit "auserwählt "übersetzt"....,
Was sind die Konsequenzen?

1. Bedeutet eklegomai „auserwählen“ oder „auswählen“? 

Die lexikalischen Quellen sind sich bemerkenswert einig: 

Grundbedeutung 

eklegomai bedeutet wörtlich „auswählen“, „(für sich) aussuchen“, „aus einer Menge auswählen“.
Dies zeigen u. a.: 

  • „to pick out, choose… to pick or choose out for oneself“ (Bible Hub / Strong 1586) [biblehub.com] 
  • „auserwählen; erwählen; auswählen“ – Elberfelder Strong-Wörterbuch (zeigt mehrere mögliche Übersetzungen) [csv-bibel.de] 

Besonders wichtig ist:
eklegomai steht im Neuen Testament immer im Medium – es bedeutet also „für sich selbst auswählen“.
(Bibelkreis.ch bestätigt dies ausdrücklich.) [bing.com] 

Damit ist der neutrale Grundsinn tatsächlich „auswählen“, nicht: auserwählen“ im Sinne einer exklusiven göttlichen Prädestination. 

 Warum übersetzen deutsche Bibeln oft mit „auserwählen“?

Dafür gibt es drei Hauptgründe: 

  1. a) Traditionelle theologische Prägung

Seit Luther wird eklegomai häufig im Rahmen der Lehre von Erwählung und Prädestination verstanden.
Viele Übersetzungen folgen dieser Tradition – unabhängig davon, ob der Kontext nur ein neutrales „Wählen“ meint.
 

Ministry Voice betont, dass eklegomai häufig „im Kontext göttlicher Entscheidungen“ erscheint und daher theologisch mit "Erwählung" verbunden wurde. [ministryvoice.com] 

  1. b) Kontextabhängige Bedeutungsnuancen

In manchen Texten geht es tatsächlich um Gottes besondere Erwählung (z. B. Joh 15,16;  zum Fruchtbringen   Eph 1,4 dass wir heilig und tadellos seien).
Darum wählen viele Übersetzungen das stärker konnotierte
„auserwählen“. 

Die Elberfelder listet beide Optionen – „auserwählen“ und „auswählen“. [csv-bibel.de] 

  1. c) Einfluss der Septuaginta

Die LXX übersetzte das hebräische בחַר (bachar) oft mit eklektos / eklegomai – ein Begriff, der im Alten Testament fast immer die „Erwählung Israels“ meint.   

 

„Ihr habet mich nicht erwählet, sondern ich habe euch erwählet und gesetzt,
daß ihr hingehet und Frucht bringet, und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, daß er's euch gebe.“

[newchristi...estudy.org] 

Hinweise: 

  • Luther verwendet „erwählet“ – nicht „auserwählet“. 
  • Das Verb ist damit näher an „erwählen“ als an „auserwählen“. 
  • Orthographie der 1545er Bibel ist frühneuhochdeutsch (habet, erwählet, daß usw.). 


Unterschied zwischen „erwählen“, „auserwählen“ und dem griechischen
eklegomai im direkten Vergleich;

Daher wurde die Konnotation „göttliche Erwählung“ in die christliche Bibelsprache übernommen. [bing.com] 

 Ist „auserwählt“ falsch?

Ja, und zwar aus dem Verständnis, das von der Prädestinationsirrlehre diesbezüglich impliziert wurde und wird. 

  • Wörtlich bedeutet eklegomai nur:  „auswählen“. 
  • Kontextuell kann es „auserwählen“ bedeuten, wenn ein exklusiver göttlicher Auswahlakt gemeint ist. 

Viele Stellen zeigen, dass der neutrale Sinn „auswählen“ gut passt (z. B. die Wahl der 12 Apostel, Apg 6,5 –
die Gemeinde wählte Diakone, ohne theologische Erwählung).

Elberfelder und Strong listen deshalb beide Übersetzungen. [csv-bibel.de] 

 

  1. Welche theologischen Konsequenzen hat die Übersetzung?

Die Wortwahl „auserwählt“ statt:  auswahl:„ausgewählt“ hat spürbare Auswirkungen: 

 

  1. a) Verstärkte Prädestinationsirrlehrelesart

„Auserwählt“ klingt nach 

  • exklusiver Auswahl, 
  • göttlicher Bestimmung, 
  • vorweltlicher Entscheidung. 

Dies stützt Irrlehernn wie Calvinistische Erwählung  zB.: der Darbysten AV - Parteiung. 

Ministry Voice betont, dass ein tieferes Verständnis von eklegomai wichtig ist, um theologische Überdehnungen zu vermeiden. [ministryvoice.com] 

 

  1. b) Weniger Raum für menschliche Verantwortung

Wenn „auserwählt“ dominiert, verschiebt sich das Verständnis weg vom menschlichen Antworten, Entscheiden und Weitersagen – hin zu einer rein göttlichen Festlegung. 

 c) Bedeutungsverengung

Viele Texte beschreiben neutrale Auswahlhandlungen (Jesus wählt Jünger, Menschen wählen Vertreter).
Das Wort „auserwählen“ verfälscht diese neutralen Kontexte, indem es eine spirituelle Exklusivität suggeriert,
die im Text 
nicht angelegt ist zB.: → Calvinismus Prädestinationsblasphemie – wie die Strong-/Elberfelder-Daten zeigen. [csv-bibel.de]
Menschen, die die griechische Mehrdeutigkeit von ἐκλέγομαι (eklegomai) = auswahl
nicht kennen, lesen «auserwählt» sofort im Sinne der:
Calvinismus Prädestinationsblasphemie:
---- „Gott mag manche Menschen mehr.»
---.„Er hat sie vorherbestimmt.»

Leider sind z. B. unter anderem Elberfeld 1905 und 2005 damit durchseucht.
Die Elberfelder_2023 bekommt in den nächsten Tagen den 57. Korrekturverweis.

 

 d) Missverständnisse bei Alltagslesern

Menschen, die die griechische Mehrdeutigkeit nicht kennen, lesen „auserwählt“ sofort im Sinne von: 

  • „Gott mag manche Menschen mehr“ 
  • „Er hat sie vorherbestimmt“ 

Dies ist aber nicht automatisch aus dem Wort ableitbar. 

 

  1. Fazit
  • eklegomai heisst grundsätzlich „auswählen“ / „für sich aussuchen“. 
  • „Auserwählen“ ist eine mögliche Übersetzung – vor allem in Passagen, wo ein göttlicher Hervorhebungsakt gemeint ist. 
  • Viele deutsche Bibeln wählen „auserwählen“ aus theologischer Tradition, nicht aus zwingender sprachlicher Notwendigkeit. 
  • Die Konsequenzen sind erheblich, weil „auserwählt“ eine starke theologische Vorprägung transportiert, die der Text nicht immer rechtfertigt. 

 

Alle NT Stellen mit ἐκλέγομαι (21 Vorkommen) 

(geordnet nach Buch) 

 

Markus 

Mk 13,20 

„… um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat …“
Kontext: Gott „verkürzt die Tage“ zugunsten der Gläubigen.
Alternative: „… die er ausgewählt hat …“ – neutraler; es geht um Schutz, nicht um Prädestination. 

 

Lukas 

Lk 6,13 

„… er rief seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf …“
Kontext: Jesus trifft eine Auswahl aus einer größeren Gruppe.
Alternative: „… wählte aus ihnen zwölf aus …“ (klassischer Auswahleffekt, nicht metaphysisch). 

Lk 10,42 

Maria „hat das gute Teil erwählt“.
Kontext: normale menschliche Entscheidung.
Alternative: „hat das gute Teil ausgewählt.“
(„Auserwählt“ wäre hier völlig falsch.) 

Lk 14,7 

Die Gäste wählen die besten Plätze.
Alternative: „… wie sie sich die ersten Plätze auswählten.“
(Dies bestätigt, dass eklegomai nicht automatisch „auserwählen“ meint.) 

 

Johannes 

Joh 6,70 

„Habe ich nicht euch die Zwölf auserwählt?“
Kontext: Auswahl der Jünger.
Alternative: „… euch die Zwölf ausgewählt?“
— Keine Erwählungslehre, sondern praktische Auswahl. 

Joh 13,18 

Jesus weiß, „welche ich auserwählt habe“.
Kontext: Er weiß, welche er ausgewählt hat – inkl. Judas.
Alternative: „… welche ich ausgewählt habe.“
— Das schließt Judas ein, daher keine „heilssichernde Erwählung“. 

Joh 15,16 

„Ihr habt nicht mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt…“
Kontext: Jüngersendung.
Alternative: „… ich habe euch ausgewählt und bestimmt …“
— Es geht um Auftrag, nicht um Prädestination. 

Joh 15,19 

„… weil ich euch aus der Welt auserwählt habe …“
Kontext: Ausscheidung aus einem größeren Ganzen.
Alternative: „… weil ich euch aus der Welt ausgewählt habe …“ 

 

Apostelgeschichte 

Apg 1,2 

Die Apostel, „die er sich auserwählt hatte“.
Kontext: Auswahl zum Aposteldienst.
Alternative: „… die er sich ausgewählt hatte.“ 

Apg 1,24 

„Zeige, welchen du erwählt hast.“
Kontext: Gott möge zeigen, welche Person für das Apostelamt geeignet ist.
Alternative: „… welchen du ausgewählt hast.“
— Keine Prädestination, sondern Qualifikation. 

Apg 6,5 

Die Gemeinde wählt Stephanus & andere.
Kontext: Demokratische Gemeindewahl.
Alternative: „… sie wählten Stephanus …“
— absolut neutral. 

Apg 13,17 

„Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsere Väter …“
Kontext: ATErwählung Israels als Bundesvolk.
Alternative: historisch passt beides: „auserwählte“ oder „auswählte“.
— Hier ist die theologische Konnotation gerechtfertigt. 

Apg 15,7 

Gott hat Petrus „auserwählt“, dass Heiden das Evangelium hören.
Alternative: „… Gott hat mich ausgewählt, damit die Nationen hören …“
— Auswahl einer Aufgabe, nicht Erlösungsauswahl. 

Apg 15,22 

Die Apostel und Ältesten „wählten Männer aus“.
Kontext: Gemeindewahl.
Alternative: „wählten aus“ (Elberfelder selbst zeigt beide Varianten). 

Apg 15,25 

„… Männer auszuwählen …“
Alternative: „… Männer auszuwählen …“ 

 

  1. Korinther

1Kor 1,27–28 

„Gott hat das Törichte der Welt auserwählt …“
Kontext: Gottes bevorzugte Wahl dessen, was gering ist.
Alternative: „… ausgewählt …“
— Der Sinn bleibt: Gott wirkt durch das scheinbar Ungeeignete.
— „Auserwählen“ ist okay, „auswählen“ ist wörtlicher. 

 

Epheser 

Eph 1,4 

„… wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt …“
Kontext: zentrale Erwählungsstelle.
Alternative: „… wie er uns in ihm ausgewählt hat …“
— Beide lesbar; „ausgewählt“ entschärft die Prädestinationsfärbung, bleibt aber korrekt nach Grundbedeutung. 

 

Jakobus 

Jak 2,5 

„Hat nicht Gott die Armen dieser Welt auserwählt …?“
Kontext: Gott wendet sich bevorzugt den Armen zu.
Alternative: „… Gott hat die Armen … ausgewählt …“
— Theologisch möglich, aber „auserwählt“ nicht zwingend. 

 

Zusammenfassung als Tabelle 

Bibelstelle  Kontext  klassische Übersetzung  bessere wörtliche Alternative 
Lk 10,42  Maria trifft Entscheidung  erwählt  ausgewählt 
Apg 6,5  Gemeindewahl  erwählten  wählten/auswählten 
Joh 6,70  Jüngerauswahl  auserwählt  ausgewählt 
Joh 15,16  Sendung  auserwählt  ausgewählt 
Eph 1,4  Erwählungslehre  auserwählt  ausgewählt 
u. a. alle übrigen (gesamt 21)  praktische Auswahl / theologische      

 

Gern erkläre ich dir die theologischen Konsequenzen noch genauer und systematisch – und zwar wesentlich tiefer, als es gewöhnlich in Studienbibeln dargestellt wird,
stütze ich mich ausschliesslich auf sprachliche, exegetische und systematischtheologische Argumentation. 

 

⭐ Warum die Übersetzung von eklegomai entscheidend ist 

Ob man eklegomai mit „auserwählen“ (theologisch gefärbt) oder „auswählen“ (sprachlich wörtlich) übersetzt, verändert nicht nur die Nuance – sondern ganze Lehrgebäude. 

Hier die vier entscheidenden theologischen Bereiche, die davon betroffen sind: 

 

1️⃣ Prädestinationsirrlehre (Calvinismus vs. Arminianismus) 

Wenn man „auserwählen“ liest … 

Dann klingt das nach: 

  • einer einseitigen göttlichen Entscheidung, 
  • vor Grundlegung der Welt, 
  • unabhängig vom menschlichen Glauben oder Handeln. 

Das stützt klassische calvinistische Modelle: 

  • unbedingte Erwählung 
  • Doppelprädestination (Gott erwählt einige zum Heil, andere faktisch zur Verdammnis) 

Diese Lesart baut oft fast ausschließlich auf der Wortwahl „auserwählen“ auf – besonders in Eph 1,4 und Joh 15,16. 

Wenn man „auswählen“ liest … 

Dann wird klar: 

  • Gott trifft eine Auswahl zu einem Zweck, 
  • nicht zwingend eine Vorherbestimmung zum Heil oder Unheil, 
  • ähnlich wie Jesus Jünger für eine Aufgabe auswählt. 

Das öffnet Raum für: 

  • menschliche Mitverantwortung, 
  • Erwählung in Christus, nicht „von Personen ohne Bezug auf Glauben“, 
  • Dynamik statt fatalistischer Fixierung. 

Konsequenz: 

Die calvinistische Lehre verliert ihre primäre Sprachstütze.
Es ergibt sich ein Bild von Erwählung als Berufung, nicht als Determination. 

 

2️⃣ Ekklesiologie (Lehre von Gemeinde und Volk Gottes) 

Mit „auserwählt“: 

Die Gemeinde erscheint als exklusive Gruppe, die Gott „besonders liebt“ und aussondert – unabhängig von ihrem Verhalten. 

Das führt zu: 

  • elitärer Selbstwahrnehmung („wir sind die Auserwählten“), 
  • historisch gewachsenen Missverständnissen (z. B. Ersatztheologie, Überhöhung von Amts- oder Gemeindefunktionen). 

Mit „ausgewählt“: 

Man betont: 

  • Gottes Aufgabenzuweisung an die Gemeinde, 
  • ihre Verantwortung, Gottes Mission auszuführen, 
  • die Gleichheit aller Menschen vor Gott – nur die Funktion unterscheidet sich. 

Konsequenz: 

Gemeinde wird nicht als privilegierte Elite gedacht, sondern als beauftragte Dienstgemeinschaft. 

 

3️⃣ Soteriologie (Wie Menschen gerettet werden) 

Die Übersetzung beeinflusst das Verständnis von: 

  1. a) Wer kann gerettet werden?
  • Bei „auserwählt“: nur die Erwählten → restriktiv. 
  • Bei „ausgewählt“: alle sind adressiert; einige werden für eine Aufgabe ausgewählt, nicht zum Heil. 
  1. b) Rolle des Glaubens
  • Bei „auserwählt“: Glaube ist Folge der Erwählung. 
  • Bei „ausgewählt“: Glaube ist Antwort auf Gottes Ruf. 
  1. c) Rettungssicherheit
  • „auserwählt“ führt oft zu subjektiven Krisen:
    „Bin ich überhaupt erwählt?“ 
  • „ausgewählt“ legt Fokus darauf:
    „Bin ich bereit, dem Ruf Gottes zu folgen?“ 

Konsequenz: 

Mit „ausgewählt“ bleibt die Heilszusage offen, einladend und verantwortungsorientiert. 

 4️⃣ Biblisches Menschenbild (Anthropologie) 

Mit „auserwählt“: 

Der Mensch ist: 

  • passiv, 
  • Objekt eines göttlichen Entscheids, 
  • hat geringe Freiheit. 

Mit „ausgewählt“: 

Der Mensch: 

  • bleibt in seiner Freiheit ernst genommen, 
  • wird zur Kooperation eingeladen, 
  • ist dialogischer Partner Gottes. 

Konsequenz: 

Statt eines fatalistischen oder mechanistischen Gottesbildes entsteht ein Verhältnis, das auf Berufung, Antwort, Beziehung basiert. 

 5️⃣ Biblische Kohärenz & Kontexttreue 

Der griechische Befund zeigt klar: 

  • eklegomai = „für sich auswählen“ (Medium; neutral) 
  • Nur der Kontext entscheidet, ob eine heilsgeschichtliche Erwählung gemeint ist. 

Viele NTStellen sind rein funktional: 

  • Jesus wählt Jünger 
  • Gemeinden wählen Diakone 
  • Maria wählt das gute Teil
    (→ hier wäre „auserwählt“ geradezu unsinnig) 

Konsequenz: 

Mit „ausgewählt“ liest man das Neue Testament kohärent, ohne bestimmte dogmatische Schulen unbewusst zu privilegieren. 

 

🎯 Gesamtfazit 

Die Übersetzung
➡️ „auserwählen“
transportiert eine Jahrhunderte alte theologische Tradition. 

Die Grundbedeutung
➡️ „auswählen“
transportiert den tatsächlichen griechischen Sprachsinn. 

Die Folgen sind weitreichend: 

Bereich  Wirkung von „auserwählt“  Wirkung von „ausgewählt“ 
Prädestination  stärkt calvinistische Erwählungsirrlehre  lässt mehr Freiheit & Kontext zu 
Soteriologie  exklusiv, deterministisch  einladend, dialogisch 
Kirche  Identität als Elite  Identität als Berufene 
Bibellesung  theologisch gefiltert  textnah und kontextsensibel 
Menschenbild  passiv  verantwortlich 

Kurz:
„Auserwählt“ ist eine theologische Interpretation.
„auswahl, Ausgewählt“ ist die wörtliche Übersetzung. 

Und diese scheinbar kleine sprachliche Verschiebung verändert das gesamte System der biblischen Lehre. 

Wie ein Germanist das „er“ in „auserwählt“ sprachwissenschaftlich einordnet – und warum das wichtig ist. 

 

✅ 1. Grundsätzliches: „auserwählen“ ist ein Präfixverb 

Das Wort besteht aus: 

  • aus (Verbpräfix) 
  • erwählen (Grundverb wählen + Präfix er) 

Die Form „auserwählt“ enthält also zwei Präfixe, die unterschiedliche Funktionen haben. 

 

✅ 2. Wie deutet ein Germanist das Präfix er-? 

Im Deutschen hat das Präfix er- eine klare Bedeutungstendenz: 

➤ „er-“ als Resultativpräfix 

Ein Germanist nennt das „resultatives Präfix“ oder „Aktionsartpräfix“.
Es beschreibt: 

➡️ einen abgeschlossenen, erfolgreichen, zielgerichteten Vorgang 

So wie in: 

  • erkennen (zum Ergebnis kommen: etwas klar wahrnehmen) 
  • erreichen (zum Ziel kommen) 
  • erfinden (etwas herausfinden → Ergebnis) 
  • erwählen (jemanden als den Geeigneten bestimmen) 

Beim Verb erwählen bedeutet das Präfix er also: 

„zu einem bestimmten Ergebnis kommen: jemanden bestimmen / erküren“ 

Das ist eine semantische Verstärkung und Finalisierung. 

 

✅ 3. Was macht nun das aus- davor? 

Hier kommt die Germanistik ins Spiel: 

➤ „aus-“ ist ein selektives Präfix 

Es bedeutet: 

  • herausnehmen aus einer Gruppe 
  • auswählen aus einer Menge 

So in: 

  • auswählen 
  • aussondern 
  • auslesen 

 

✅ 4. Was passiert, wenn Germanisten aus + erwählen analysieren? 

Ein Germanist sagt dazu:

Wer:


ἐκλέγομαι (eklegomai) wird häufig mit „auserwählen“ übersetzt – jedoch unzureichend oder sogar irreführend.
Übersehen wird dabei (oder es geschieht bewusst), dass es sich um ein doppelt präfigiertes Verb handelt:

  • mit einem selektiven Präfix: ἐκ- („aus … heraus“)
  • und einem resultativen Präfix: λέγομαι / -λεγ- im Sinne von „bestimmen, setzen“

Die kombinierte Bedeutungswirkung lautet daher:

👉 „aus einer Gruppe herausnehmen und zu einem besonderen, bevorzugten Zustand bestimmen.“

Das Verb trägt somit eine stark qualitative und exklusiv auszeichnende Konnotation.


➡️ „auserwählen“ ist ein doppelt präfigiertes Verb mit selektivem + resultativem Präfix. 

Bedeutung: 

  • durch Auswahl aus einer Gruppe (aus-) 
  • hin zu einem finalen Bestimmtsein (er-) 

→ Ergebnis:
„jemanden aus der Masse herausnehmen und für einen besonderen Zweck bestimmen“ 

Das beschreibt exakt die religiöse / theologische Konnotation. 

 

✅ 5. Warum ist das „er-“ entscheidend? 

Weil es das simple „auswählen“ semantisch qualitativ verändert. 

🔍 auswählen 

= eine neutrale Auswahl treffen 

🔍 auserwählen 

= mit finaler Bedeutung, d. h.
„so auswählen, dass die Person zu etwas Bestimmtem wird“ 

Ein Germanist spricht hier von: 

  • Intensivierung, 
  • Resultativität, 
  • Finalisierung oder 
  • qualifizierender Aktionsart. 

 

✅ 6. Wie nennt der Germanist das grammatikalisch? 

Fachtermini: 

  • Aktionsartpräfix (für „er“) 
  • Resultativpräfix (für „er“) 
  • Partikelverb / Präfixverb (für „aus“) 
  • doppelt deriviertes Verb 
  • lexikalisiertes Präfixverb (weil Bedeutung nicht vollständig aus den Teilen erschließbar ist) 

 

✅ 7. Was bedeutet das für die Bibelübersetzung? 

Germanistisch betrachtet ist: 

„auserwählt“ 

→ ein qualifizierender, teleologischer Begriff
→ beschreibt eine besondere Bestimmung 

"auswahl"  „ausgewählt“ 

→ ein neutraler Selektionsbegriff
→ beschreibt nur den Auswahlvorgang 

Das erklärt exakt, warum sich die theologischen Konnotationen unterscheiden. 

 

🎯 Kurzantwort in Germanisten- Sprache 

Das „er-“ in „auserwählt“ ist ein resultatives Aktionsartpräfix, das die Bedeutung von einem neutralen „Auswahlvorgang“ (auswählen) zu einer zielgerichteten, finalen Bestimmung erweitert.
Germanistisch handelt es sich um ein doppelt präfigiertes Verb, bei dem aus den Selektionsvorgang und er die Vollendung bzw. Hervorhebung des Ergebnisses markiert. 

Details zu den theologischen Konsequenzen 

Ich gebe dir noch deutlich tiefere, systematisch gegliederte theologische Konsequenzen,
die sich aus der Wahl zwischen 
„auserwählen“ und „auswählen“ ergeben – diesmal auf einem Niveau,
wie es systematische Theologen, Exegeten und Kirchenhistoriker unterscheiden würden.
 

 

⭐ WARUM DIESES EINZIGE WORT SO ENORME THEOLOGISCHE FOLGEN HAT 

Die Frage, ob ἐκλέγομαι im Deutschen als
➡️ „auserwählen“ (theologisch aufgeladen)
oder
➡️ „auswählen“ (neutral, kontextoffen)
übersetzt wird, betrifft in Wahrheit das gesamte System der christlichen Dogmatik. 

Ich zeige dir die Folgen in den 8 wichtigsten theologischen Bereichen: 

 

1️⃣ Prädestinationsirrlehre (Vorherbestimmung) 

Mit „auserwählt“ 

  • klingt nach Anfang bis Ende von Gott festgelegt, unabhängig von menschlicher Antwort 
  • wird Grundlage für: 
  • unbedingte Erwählung (Calvinismus) 
  • Doppelprädestination (manche zum Heil, manche zum Unheil) 
  • starres Gottesbild: Gott trifft vorweltliche Einzelentscheidungen über Individuen 

Wirkung: 

Gott erscheint als determinierender Entscheider, der Geschichte und Menschen prädeterminiert. 

Mit „ausgewählt“ 

  • Betonung liegt auf dem  Vorgang des Auswählens in einer konkreten Situation 
  • nicht metaphysisch, sondern funktional 
  • öffnet theologischen Raum für: 
  • synergistische Modelle (Gott ruft – Mensch antwortet) 
  • Erwählung in Christus, nicht Erwählung von Individuen unabhängig vom Glauben 
  • Offenheit des Heils für alle 

Wirkung: 

Gott ist Bezieher, der Menschen beruft, nicht festlegt. 

 

2️⃣ Christologie und Jüngerschaft 

Wenn Jesus seine Jünger „auserwählt“ hat, klingt das wie: 

  • „die 12 waren heilsgeschichtlich besondere Individuen“ 

Wenn er sie „ausgewählt“ hat: 

  • es war eine praktische Auswahl für eine Aufgabe (Lehre, Mission) 

Konsequenz:
Die Jüngerauswahl wird nicht zu einem Beweis für Heilsdetermination, sondern bleibt pragmatisch und lehrgeschichtlich. 

 

3️⃣ Soteriologie (Lehre vom Heil) 

„auserwählt“ → exklusives Heilskonzept 

  • Heil betrifft nur eine eng definierte, „auserwählte“ Gruppe 
  • der Mensch kann sein Heil nicht annehmen oder ablehnen 
  • führt zu Fragen: 
  • „Bin ich (nicht) auserwählt?“ 
  • „Kann jemand verloren gehen, der auserwählt war?“ 

„ausgewählt“ → universales Heilskonzept 

  • Gott „wählt aus“, um eine Aufgabe zu erfüllen (z. B. Verkündigung) 
  • Heil bleibt allen angeboten 
  • Erwählung wird zu einem  Dienst, nicht zu einem „Status“ 

 4️⃣ Ekklesiologie (Lehre von der Kirche) 

„auserwählt“ 

– Die Kirche wird verstanden als: 

  • exklusive Elite 
  • „geistliche Aristokratie“ 
  • Trägerin besonderer Heilsvorrechte 

Das erzeugt: 

  • konfessionellen Exklusivismus („wir sind der wahre Rest“) 
  • Abwertung anderer Christen 
  • historisch auch Missbrauch (Kirche über Menschen) 

„ausgewählt“ 

– Die Kirche ist: 

  • berufen zur Mission, nicht privilegiert 
  • Werkzeug Gottes, nicht „Besitz Gottes“ im exklusiven Sinn 
  • demütig statt herrschaftlich 

 

5️⃣ Ethik & Verantwortungslehre 

„auserwählt“ 

führt zu einer passiveren Ethik: 

„Gott macht sowieso alles – meine Rolle ist gering.“ 

Es kann fatalistisch werden: 

  • „Wenn Gott erwählt, warum handeln?“ 
  • „Warum evangelisieren?“ 

„ausgewählt“ 

führt zu aktiver Verantwortung: 

„Gott hat mich für eine Aufgabe ausgewählt – ich soll sie erfüllen.“ 

Die Ethik wird missional, nicht deterministisch. 

 

6️⃣ Biblische Hermeneutik (Auslegungsgrundsätze) 

„auserwählt“ 

erzwingt eine theologische Brille: 

  • jede Stelle mit eklegomai wird automatisch „erwählungstheologisch“ gelesen 
  • neutrale Kontextbedeutungen verschwinden 
  • man liest Theologie in den Text hinein 

„ausgewählt“ 

erlaubt: 

  • jeder Text darf seine eigene Bedeutung entfalten 
  • neutrale Auswahl bleibt Auswahl 
  • theologische Erwählung erscheint nur, wenn der Kontext sie tatsächlich vorgibt 

 

7️⃣ Gottesbild 

„auserwählt“ → Gott als Entscheider über Schicksale 

  • wirkt schnell willkürlich 
  • Gott bevorzugt manche willentlich 

Negatives Gottesbild: 

  • hart 
  • ungerecht 
  • „der Gott, der einige liebt und andere verwirft“ 

„ausgewählt“ → Gott als Berufender 

  • Gott ruft 
  • Gott lädt ein 
  • Gott sucht Beziehung 
  • Erwählung bedeutet Dienst, nicht Vorzug 

Fördert ein Gottesbild von: 

  • Liebe 
  • Freiheit 
  • Beziehung 
  • Einladung 

 

8️⃣ Menschenbild 

„auserwählt“ 

  • Mensch ist Objekt 
  • keine Freiheit 
  • keine echte Antwort 

„ausgewählt“ 

  • Mensch bleibt Subjekt 
  • kann antworten 
  • wird ernst genommen 

Ein reiferes anthropologisches Bild entsteht: 

Der Mensch ist Partner in Gottes Geschichte, kein Produkt eines Schicksalsdekretes. 

 

⭐ SCHLUSSFOLGERUNG 

Die theologischen Konsequenzen der Übersetzung sind  massiv und systemübergreifend: 

Bereich  „auserwählen“  „auswählen“ 
Heil  exklusiv  universell angeboten 
Gottesbild  determinierend  berufend, beziehungsorientiert 
Menschenbild  passiv  verantwortlich 
Ethik  fatalistisch  aktiv 
Kirche  Elite  Dienergemeinschaft 
Mission  relativiert  zentral 
Bibelauslegung  theologisch vorgeprägt  texttreu 
Spiritualität  Angst/Unsicherheit  Freiheit/Antwort 

Ein einziges Wort entscheidet,
ob die Bibel als Schicksalsbuch oder als Beziehungsbuch gelesen wird. 

 

 Sprachwissenschaftlich präzise : Unterschied zwischen „erwählen“ und „auserwählen“ – so, wie es ein Germanist beschreiben würde. 

 ⭐ 1. Grundbedeutung beider Verben 

„wählen“ 

= jemanden oder etwas wählen, auswählen, entscheiden
(neutral) 

„erwählen“ 

= wählen + Präfix er
Germanistisch: resultatives AktionsartPräfix 

➡️ er- beschreibt das Erreichen eines Ergebnisses, also „jemand wird zu etwas Bestimmtem gewählt“. 

Beispiele: 

  • erfinden (eine Lösung finden → erfolgreich) 
  • erreichen (ein Ziel erreichen) 
  • erkennen (endlich begreifen) 

Darum bedeutet „erwählen“: 

„jemanden bestimmen / ernennen / für einen besonderen Zweck auswählen“ 

→ leicht verstärkt gegenüber „wählen“, aber noch nicht exklusiv. 

 

⭐ 2. „auserwählen“ als Doppelpräfixverb 

Besteht aus: 

  • aus (= herausnehmen aus einer Menge) 
  • erwählen (= zu etwas Bestimmtem bestimmen) 

Ein Germanist nennt das: 

  • doppelt präfigiertes Verb 
  • mit selektivem Präfix (aus) 
  • und resultativem Präfix (er) 

Bedeutungswirkung: 

„aus einer Gruppe herausnehmen und zu einem besonderen, bevorzugten Zustand bestimmen.“ 

Es trägt damit eine starke qualitative, exklusive Konnotation.

Wer:


ἐκλέγομαι (eklegomai) wird häufig mit „auserwählen“ übersetzt – jedoch unzureichend oder sogar irreführend.
Übersehen wird dabei (oder es geschieht bewusst), dass es sich um ein doppelt präfigiertes Verb handelt:

  • mit einem selektiven Präfix: ἐκ- („aus … heraus“)
  • und einem resultativen Präfix: λέγομαι / -λεγ- im Sinne von „bestimmen, setzen“

Die kombinierte Bedeutungswirkung lautet daher:

👉 „aus einer Gruppe herausnehmen und zu einem besonderen, bevorzugten Zustand bestimmen.“

Das Verb trägt somit eine stark qualitative und exklusiv auszeichnende Konnotation.

⭐ 3. Semantischer Unterschied in einem Satz 

Verbform  Bedeutung  Wirkung 
wählen  neutral auswählen  ohne Besonderheit 
erwählen  zielgerichtet bestimmen  stärker als „wählen“ 
auserwählen  herausheben, bevorzugen, exklusiv bestimmen  theologisch/qualitativ aufgeladen 

 ⭐ 4. Warum das im theologischen Kontext so wichtig ist 

erwählen 

  • bedeutet: Jesus / Gott bestimmt jemanden 
  • ohne notwendige theologische Exklusivität 

auserwählen 

  • bedeutet: Gott bevorzugt, heraushebt, exklusiv bestimmt 
  • ist die spätere theologische Verschärfung 
  • wird heute oft in Prädestinationsdebatten verwendet, obwohl es sprachlich stärker ist als der griechische Grundtext (eklegomai = „auswählen“) 

 

⭐ 5. Kurzformel, wie ein Germanist es ausdrückt 

„erwählen“
→ Verb mit resultativem Präfix, beschreibt den erfolgreichen Akt des Bestimmens. 

„auserwählen“
→ doppelt präfigiertes Verb mit aus (Selektivität) + er (Resultativität),
→ bedeutet „herauswählen und besonders bestimmen“,
→ ist stärker und exklusiver als „erwählen“. 

 

⭐ 6. Warum Luther 1545 „erwählet“ schrieb – und nicht „auserwählet“ 

Luther war sprachlich präzise und: 

  • übernahm nicht die heute übliche theologische Verstärkung 
  • blieb näher am griechischen ἐκλέγομαι („auswählen“) 
  • vermied die überzogene Exklusivität von „auserwählen“ 

Darum ist die 1545Version sprachlich und exegetisch feinfühliger als viele moderne Übersetzungen. ...!

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27.03.2023
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✅ 1. Lukas 6,13

EF1905: „… und er wählte aus ihnen zwölf aus …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „… und er traf aus ihnen die Auswahl der Zwölf …“

 

✅ 2. Johannes 6,70

EF1905: „Habe ich nicht euch zwölf auserwählt …?“
Mit „Auswahl“:
➡️ „Habe ich nicht euch Zwölf zur Auswahl bestimmt …?“

 

✅ 3. Johannes 13,18

EF1905: „Ich rede nicht von euch allen; ich kenne die, welche ich auserwählt habe …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „Ich rede nicht von euch allen; ich kenne die, die ich zur Auswahl bestimmt habe …“

 

✅ 4. Johannes 15,16

EF1905: „Ihr habt mich nicht auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „Nicht ihr habt mich zur Auswahl bestimmt, sondern ich habe euch zur Auswahl bestimmt …“

 

✅ 5. Johannes 15,19

EF1905: „… weil ich euch aus der Welt auserwählt habe …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „… weil ich euch als Auswahl aus der Welt herausgenommen habe …“

 

✅ 6. Apostelgeschichte 1,2

EF1905: „… nachdem er durch den Heiligen Geist den Aposteln, die er auserwählt hatte, Befehl gegeben hatte …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „… nachdem er den Aposteln, die er zur Auswahl bestimmt hatte, Anweisungen gegeben hatte …“

 

✅ 7. Apostelgeschichte 1,24

EF1905: „… du, Herr, der du die Herzen kennst, zeige an, welchen du auserwählt hast …“
Mit „Auswahl“:
➡️ „… zeige, wen du zur Auswahl bestimmt hast …“

Matthäus

1. Matthäus 20,16

„… viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.“
➡️ „… viele sind Berufene, wenige aber gehören zur Auswahl.“

2. Matthäus 22,14

„… viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.“
➡️ „… viele sind Berufene, wenige aber gehören zur Auswahl.“

3. Matthäus 24,22

„… um der Auserwählten willen …“
➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

4. Matthäus 24,24

„… um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“
➡️ „… um, wenn möglich, auch die zur Auswahl Bestimmten zu verführen.“

5. Matthäus 24,31

„… seine Auserwählten sammeln …“
➡️ „… seine Auswahl‑Gruppe sammeln …“

 

📖 Markus

6. Markus 13,20

„… um der Auserwählten willen …“
➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

7. Markus 13,22

„… um die Auserwählten zu verführen.“
➡️ „… um die zur Auswahl Bestimmten zu verführen.“

8. Markus 13,27

„… seine Auserwählten sammeln …“
➡️ „… seine Auswahl‑Gruppe sammeln …“

 

📖 Lukas

9. Lukas 18,7

„… Gott wird das Recht seiner Auserwählten ausführen …“
➡️ „… Gott wird das Recht derer durchsetzen, die zu seiner Auswahl gehören …“

 

📖 Römer

10. Römer 8,33

„Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben?“
➡️ „Wer wird gegen die von Gott zur Auswahl Bestimmten Anklage erheben?“

11. Römer 16,13

„Grüßt Rufus, den Auserwählten im Herrn …“
➡️ „Grüßt Rufus, einen Mann aus der Auswahl des Herrn …“

 

📖 Kolosser

12. Kolosser 3,12

„Zieht nun an … als Auserwählte Gottes …“
➡️ „Zieht nun an … als Menschen aus Gottes Auswahl …“

 

📖 1. Timotheus

13. 1. Timotheus 5,21

„… vor den auserwählten Engeln …“
➡️ „… vor den Engeln, die zur Auswahl gehören …“

 

📖 2. Timotheus

14. 2. Timotheus 2,10

„… um der Auserwählten willen …“
➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

 

📖 Titus

15. Titus 1,1

„… nach dem Glauben der Auserwählten Gottes …“
➡️ „… entsprechend dem Glauben derer, die zu Gottes Auswahl gehören …“

 

📖 1. Petrus

16. 1. Petrus 1,1

„… auserwählte Fremdlinge …“
➡️ „… Fremdlinge, die zur Auswahl gehören …“

17. 1. Petrus 2,4

„… zu ihm kommend, einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt …“
➡️ „… bei Gott jedoch als Auswahl‑Stein bestimmt …“

18. 1. Petrus 2,6

„… siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein …“
➡️ „… einen Eckstein, der als Auswahl‑Stein bestimmt ist …“

19. 1. Petrus 2,9

„… ein auserwähltes Geschlecht …“
➡️ „… ein Geschlecht, das zur Auswahl gehört …“

 

📖 2. Johannes

20. 2. Johannes 1,1

„Der Älteste der auserwählten Frau …“
➡️ „Der Älteste an die Frau, die zur Auswahl gehört …“

21. 2. Johannes 1,13

„Es grüßen dich die Kinder deiner auserwählten Schwester.“
➡️ „Es grüßen dich die Kinder deiner Schwester, die zur Auswahl gehört.“

 

📖 Offenbarung

22. Offenbarung 17,14

„… die mit ihm sind, Berufene und Auserwählte und Treue.“
➡️ „… die mit ihm sind: Berufene, zur Auswahl Bestimmte und Treue.“

 

✅ Damit hast du ALLE Stellen der EF1905, in denen „auserwählt“ (Partizip/Adjektiv) vorkommt.

*-*-*-*-*-

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ALLE STELLEN MIT „AUSERWÄHLEN / AUSERWÄHLT“

Sortiert nach der Reihenfolge der Elberfelder 1905

 

📖 MATTHÄUS

Matthäus 20,16

➡️ „… wenige aber gehören zur Auswahl.“

Matthäus 22,14

➡️ „… wenige aber gehören zur Auswahl.“

Matthäus 24,22

➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

Matthäus 24,24

➡️ „… auch die zur Auswahl Bestimmten zu verführen.“

Matthäus 24,31

➡️ „… seine Auswahl‑Gruppe sammeln …“

 

📖 MARKUS

Markus 13,20

➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

Markus 13,22

➡️ „… um die zur Auswahl Bestimmten zu verführen.“

Markus 13,27

➡️ „… seine Auswahl‑Gruppe sammeln …“

 

📖 LUKAS

Lukas 6,13

➡️ „… und er traf aus ihnen die Auswahl der Zwölf …“

Lukas 18,7

➡️ „… das Recht derer, die zu seiner Auswahl gehören …“

 

📖 JOHANNES

Johannes 6,70

➡️ „Habe ich nicht euch Zwölf zur Auswahl bestimmt …?“

Johannes 13,18

➡️ „… ich kenne die, die ich zur Auswahl bestimmt habe …“

Johannes 15,16

➡️ „… sondern ich habe euch zur Auswahl bestimmt …“

Johannes 15,19

➡️ „… weil ich euch als Auswahl aus der Welt herausgenommen habe …“

 

📖 APOSTELGESCHICHTE

Apostelgeschichte 1,2

➡️ „… den Aposteln, die er zur Auswahl bestimmt hatte …“

Apostelgeschichte 1,24

➡️ „… zeige, wen du zur Auswahl bestimmt hast …“

 

📖 RÖMER

Römer 8,33

➡️ „… gegen die von Gott zur Auswahl Bestimmten …“

Römer 16,13

➡️ „… Rufus, einen Mann aus der Auswahl des Herrn …“

 

📖 KOLOSSER

Kolosser 3,12

➡️ „… als Menschen aus Gottes Auswahl …“

 

📖 1. TIMOTHEUS

1. Timotheus 5,21

➡️ „… vor den Engeln, die zur Auswahl gehören …“

 

📖 2. TIMOTHEUS

2. Timotheus 2,10

➡️ „… um der Auswahl‑Gruppe willen …“

 

📖 TITUS

Titus 1,1

➡️ „… derer, die zu Gottes Auswahl gehören …“

 

📖 1. PETRUS

1. Petrus 1,1

➡️ „… Fremdlinge, die zur Auswahl gehören …“

1. Petrus 2,4

➡️ „… bei Gott jedoch als Auswahl‑Stein bestimmt …“

1. Petrus 2,6

➡️ „… einen Eckstein, der als Auswahl‑Stein bestimmt ist …“

1. Petrus 2,9

➡️ „… ein Geschlecht, das zur Auswahl gehört …“

 

📖 2. JOHANNES

2. Johannes 1,1

➡️ „… an die Frau, die zur Auswahl gehört …“

2. Johannes 1,13

➡️ „… die Kinder deiner Schwester, die zur Auswahl gehört.“

 

📖 OFFENBARUNG

Offenbarung 17,14

➡️ „… Berufene, zur Auswahl Bestimmte und Treue.“

 

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HANS PETER WEPF
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