1. Korintherbrief Kapitel 8 Vers um Vers Auslegung
Zitat von Hans Peter Wepf am 25. August 2026, 6:34 Uhr
1. Korintherbrief Kapitel 8 Vers um Vers Auslegung
Übersicht zu 1. Korinther 8
- Was aber das Götzenopferfleisch betrifft: Wir wissen, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. 2–3. Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. 4–6. Was nun das Essen von Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass es keinen Gott gibt außer einem. Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt, sei es im Himmel oder auf Erden – wie es ja viele Götter und viele Herren gibt –, so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
- Aber nicht in allen ist die Erkenntnis; sondern einige essen, weil sie bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, das Fleisch als Götzenopferfleisch, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt.
- Speise aber wird uns nicht vor Gott empfehlen; weder sind wir, wenn wir nicht essen, geringer, noch sind wir, wenn wir essen, besser.
- Seht aber zu, dass diese eure Freiheit nicht etwa den Schwachen zum Anstoß werde. 10–11. Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, ermutigt werden, Götzenopferfleisch zu essen? Und so wird der Schwache durch deine Erkenntnis umkommen, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist.
- Wenn ihr aber in dieser Weise gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Christus.
- Deshalb, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.
1. Korinther 8 – Vers für Vers
Vers 1
Was aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.
Erkenntnis allein macht stolz; Liebe baut auf.
Anwendung: Biblische Erkenntnis ist gut, aber ohne Liebe wird sie zur Aufgeblasenheit. Liebe muss die Erkenntnis leiten.Vers 2–3
Wer meint, er habe schon erkannt, hat noch nicht recht erkannt. Wer Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
Anwendung: Wahre Erkenntnis zeigt sich in Demut und in der Liebe zu Gott – und darin, dass man von ihm erkannt ist.Vers 4–6
Es gibt keinen Götzen in der Welt und nur einen Gott. Für uns gibt es einen Gott, den Vater, und einen Herrn, Jesus Christus.
Anwendung: Die monotheistische Wahrheit steht fest: Ein Gott und ein Herr. Götzen sind nichtig.Vers 7
Nicht alle haben diese Erkenntnis. Manche, die an Götzen gewöhnt sind, essen das Fleisch noch als Götzenopfer und beflecken damit ihr schwaches Gewissen.
Anwendung: Rücksicht auf das schwache Gewissen anderer ist nötig. Nicht jeder steht am gleichen Punkt der Erkenntnis.Vers 8
Speise empfiehlt uns nicht vor Gott. Ob wir essen oder nicht essen – wir sind dadurch weder besser noch schlechter.
Anwendung: Äußere Dinge wie Speise entscheiden nicht über unseren Stand vor Gott.Vers 9
Seht aber zu, dass diese eure Freiheit nicht etwa den Schwachen zum Anstoß werde.
Die eigene Freiheit darf nicht zum Fallstrick für Schwache werden.
Anwendung: Christliche Freiheit hat Grenzen – nämlich die Liebe und das Wohl des Bruders.Vers 10–11
Wenn der Schwache dich mit deiner Erkenntnis im Götzentempel essen sieht, wird sein Gewissen ermutigt, ebenfalls zu essen – und so kann er umkommen, der Bruder, für den Christus gestorben ist.
Anwendung: Rücksichtsloser Gebrauch der Freiheit kann einen Bruder, für den Christus starb, geistlich zerstören.Vers 12
Gegen die Brüder sündigen und ihr schwaches Gewissen verletzen heißt: gegen Christus sündigen.
Anwendung: Was wir dem schwachen Bruder antun, tun wir Christus selbst an.Vers 13
Deshalb, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.
Paulus ist bereit, auf sein Recht dauerhaft zu verzichten, um den Bruder nicht zu Fall zu bringen.
Anwendung: Liebe verzichtet lieber auf eigenes Recht, als den Bruder zu gefährden.
IN CHRISTO!
HANS PETER WEPF
BIBELKREIS.CH
YT: MEIN KANAL

1. Korintherbrief Kapitel 8 Vers um Vers Auslegung
Übersicht zu 1. Korinther 8
- Was aber das Götzenopferfleisch betrifft: Wir wissen, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. 2–3. Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. 4–6. Was nun das Essen von Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass es keinen Gott gibt außer einem. Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt, sei es im Himmel oder auf Erden – wie es ja viele Götter und viele Herren gibt –, so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
- Aber nicht in allen ist die Erkenntnis; sondern einige essen, weil sie bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, das Fleisch als Götzenopferfleisch, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt.
- Speise aber wird uns nicht vor Gott empfehlen; weder sind wir, wenn wir nicht essen, geringer, noch sind wir, wenn wir essen, besser.
- Seht aber zu, dass diese eure Freiheit nicht etwa den Schwachen zum Anstoß werde. 10–11. Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, ermutigt werden, Götzenopferfleisch zu essen? Und so wird der Schwache durch deine Erkenntnis umkommen, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist.
- Wenn ihr aber in dieser Weise gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Christus.
- Deshalb, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.
1. Korinther 8 – Vers für Vers
Vers 1
Was aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.
Erkenntnis allein macht stolz; Liebe baut auf.
Anwendung: Biblische Erkenntnis ist gut, aber ohne Liebe wird sie zur Aufgeblasenheit. Liebe muss die Erkenntnis leiten.
Vers 2–3
Wer meint, er habe schon erkannt, hat noch nicht recht erkannt. Wer Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
Anwendung: Wahre Erkenntnis zeigt sich in Demut und in der Liebe zu Gott – und darin, dass man von ihm erkannt ist.
Vers 4–6
Es gibt keinen Götzen in der Welt und nur einen Gott. Für uns gibt es einen Gott, den Vater, und einen Herrn, Jesus Christus.
Anwendung: Die monotheistische Wahrheit steht fest: Ein Gott und ein Herr. Götzen sind nichtig.
Vers 7
Nicht alle haben diese Erkenntnis. Manche, die an Götzen gewöhnt sind, essen das Fleisch noch als Götzenopfer und beflecken damit ihr schwaches Gewissen.
Anwendung: Rücksicht auf das schwache Gewissen anderer ist nötig. Nicht jeder steht am gleichen Punkt der Erkenntnis.
Vers 8
Speise empfiehlt uns nicht vor Gott. Ob wir essen oder nicht essen – wir sind dadurch weder besser noch schlechter.
Anwendung: Äußere Dinge wie Speise entscheiden nicht über unseren Stand vor Gott.
Vers 9
Seht aber zu, dass diese eure Freiheit nicht etwa den Schwachen zum Anstoß werde.
Die eigene Freiheit darf nicht zum Fallstrick für Schwache werden.
Anwendung: Christliche Freiheit hat Grenzen – nämlich die Liebe und das Wohl des Bruders.
Vers 10–11
Wenn der Schwache dich mit deiner Erkenntnis im Götzentempel essen sieht, wird sein Gewissen ermutigt, ebenfalls zu essen – und so kann er umkommen, der Bruder, für den Christus gestorben ist.
Anwendung: Rücksichtsloser Gebrauch der Freiheit kann einen Bruder, für den Christus starb, geistlich zerstören.
Vers 12
Gegen die Brüder sündigen und ihr schwaches Gewissen verletzen heißt: gegen Christus sündigen.
Anwendung: Was wir dem schwachen Bruder antun, tun wir Christus selbst an.
Vers 13
Deshalb, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.
Paulus ist bereit, auf sein Recht dauerhaft zu verzichten, um den Bruder nicht zu Fall zu bringen.
Anwendung: Liebe verzichtet lieber auf eigenes Recht, als den Bruder zu gefährden.
IN CHRISTO!
HANS PETER WEPF
BIBELKREIS.CH
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