2. Korintherbrief Kapitel 13 Vers um Vers Auslegung
Zitat von Hans Peter Wepf am 25. August 2026, 6:15 Uhr
Hier ist 2. Korinther Kapitel 13 im gleichen Stil:
2. Korintherbrief Kapitel 13 Vers um Vers Auslegung
Übersicht zu 2. Korinther 13
- Dies ist das dritte Mal, dass Paulus zu den Korinthern kommt – auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin soll jede Sache bestätigt werden.
- Er hat es zuvor gesagt und sagt es jetzt abwesend denen, die zuvor gesündigt haben, und den übrigen allen: Wenn er wiederkommt, wird er nicht schonen.
- Ihr sucht einen Beweis, dass Christus in mir redet – der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig unter euch.
- Denn er ist aus Schwachheit gekreuzigt worden, doch er lebt aus Gottes Kraft. So sind auch wir schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben aus Gottes Kraft gegen euch.
- Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht seid.
- Ich hoffe aber, dass ihr erkennen werdet, dass wir nicht unecht sind.
- Wir beten zu Gott, dass ihr nichts Böses tut – nicht damit wir bewährt erscheinen, sondern damit ihr das Rechte tut, wir aber wie Unechte seien.
- Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern für die Wahrheit.
- Wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Dies wünschen wir auch: eure Vervollkommnung.
- Deshalb schreibe ich dies abwesend, damit ich anwesend nicht Strenge gebrauchen muss nach der Vollmacht, die der Herr mir gegeben hat zur Erbauung und nicht zur Zerstörung.
- Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden, und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein. 12–13. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen.
- Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
2. Korinther 13 – Vers für Vers
Vers 1–2
Dies ist das dritte Mal, dass ich zu euch komme. „Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll jede Sache bestätigt werden.“ Ich habe es zuvor gesagt und sage es voraus, als wenn ich zum zweiten Mal anwesend wäre, und schreibe es jetzt abwesend denen, die zuvor gesündigt haben, und den übrigen allen, dass, wenn ich wiederkomme, ich nicht schonen werde.
Paulus kündigt klar an: Beim dritten Kommen wird er nicht schonen. Die Sache wird nach dem Zeugenprinzip bestätigt.
Anwendung: Geistliche Verantwortung schließt auch die Bereitschaft zur klaren Zucht ein, wenn nötig.Vers 3–4
… da ihr einen Beweis sucht, dass Christus in mir redet, der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig unter euch. Denn er ist zwar aus Schwachheit gekreuzigt worden, aber er lebt aus Gottes Kraft. Denn auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben aus Gottes Kraft gegen euch.
Christus, der in Schwachheit gekreuzigt wurde, lebt in Gottes Kraft – und so auch seine Diener.
Anwendung: Die Kraft Christi erweist sich nicht im äußeren Glanz, sondern in der Auferstehungsmacht, die durch schwache Gefäße wirkt.Vers 5
Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht seid.
Die Korinther sollen sich selbst prüfen, ob Christus wirklich in ihnen ist.
Anwendung: Die wichtigste Prüfung ist nicht die anderer, sondern die eigene: Ist Christus in mir?Vers 6–7
Paulus hofft, dass sie erkennen, dass er und die Seinen nicht unecht sind. Sein Gebet ist, dass die Korinther nichts Böses tun – nicht zu seiner eigenen Bewährung, sondern zu ihrem Wohl.
Anwendung: Echter Dienst wünscht das Beste für die anderen, auch wenn man selbst dabei „schwach“ oder „unecht“ erscheinen mag.Vers 8–9
Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern für die Wahrheit. Denn wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Dies wünschen wir auch: eure Vervollkommnung.
Der Dienst steht ganz auf der Seite der Wahrheit. Paulus freut sich über die Stärke der Gemeinde und wünscht ihre Vervollkommnung.
Anwendung: Wahre Diener freuen sich über das geistliche Erstarken der Geschwister und arbeiten auf ihre Vervollkommnung hin.Vers 10
Deswegen schreibe ich dies abwesend, damit ich, wenn ich anwesend bin, nicht Strenge gebrauchen muss nach der Vollmacht, die der Herr mir gegeben hat zur Erbauung und nicht zur Zerstörung.
Die Vollmacht ist zur Erbauung gegeben, nicht zur Zerstörung. Der Brief soll schärferes Eingreifen unnötig machen.
Anwendung: Geistliche Autorität dient der Erbauung. Schriftliche Klarheit kann oft härtere Maßnahmen vermeiden.Vers 11
Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden, und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein.
Abschließende Ermunterungen: Freude, Zurechtbringung, Einmütigkeit und Frieden – dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit ihnen sein.
Anwendung: Die Gegenwart des Gottes der Liebe und des Friedens ist eng mit praktischer Einmütigkeit und Friedfertigkeit verbunden.Vers 12–13
Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen.
Der heilige Kuss als Zeichen der Gemeinschaft und der Gruß aller Heiligen.
Anwendung: Christliche Gemeinschaft drückt sich in herzlicher, heiliger Verbundenheit aus.Vers 14
Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Der trinitarische Segenswunsch schließt den Brief: Gnade Christi, Liebe Gottes, Gemeinschaft des Heiligen Geistes.
Anwendung: Der höchste Segen für die Gemeinde ist die Gnade des Sohnes, die Liebe des Vaters und die Gemeinschaft des Geistes – mit uns allen.
IN CHRISTO!
HANS PETER WEPF
BIBELKREIS.CH
YT: MEIN KANAL

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2. Korintherbrief Kapitel 13 Vers um Vers Auslegung
Übersicht zu 2. Korinther 13
- Dies ist das dritte Mal, dass Paulus zu den Korinthern kommt – auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin soll jede Sache bestätigt werden.
- Er hat es zuvor gesagt und sagt es jetzt abwesend denen, die zuvor gesündigt haben, und den übrigen allen: Wenn er wiederkommt, wird er nicht schonen.
- Ihr sucht einen Beweis, dass Christus in mir redet – der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig unter euch.
- Denn er ist aus Schwachheit gekreuzigt worden, doch er lebt aus Gottes Kraft. So sind auch wir schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben aus Gottes Kraft gegen euch.
- Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht seid.
- Ich hoffe aber, dass ihr erkennen werdet, dass wir nicht unecht sind.
- Wir beten zu Gott, dass ihr nichts Böses tut – nicht damit wir bewährt erscheinen, sondern damit ihr das Rechte tut, wir aber wie Unechte seien.
- Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern für die Wahrheit.
- Wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Dies wünschen wir auch: eure Vervollkommnung.
- Deshalb schreibe ich dies abwesend, damit ich anwesend nicht Strenge gebrauchen muss nach der Vollmacht, die der Herr mir gegeben hat zur Erbauung und nicht zur Zerstörung.
- Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden, und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein. 12–13. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen.
- Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
2. Korinther 13 – Vers für Vers
Vers 1–2
Dies ist das dritte Mal, dass ich zu euch komme. „Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll jede Sache bestätigt werden.“ Ich habe es zuvor gesagt und sage es voraus, als wenn ich zum zweiten Mal anwesend wäre, und schreibe es jetzt abwesend denen, die zuvor gesündigt haben, und den übrigen allen, dass, wenn ich wiederkomme, ich nicht schonen werde.
Paulus kündigt klar an: Beim dritten Kommen wird er nicht schonen. Die Sache wird nach dem Zeugenprinzip bestätigt.
Anwendung: Geistliche Verantwortung schließt auch die Bereitschaft zur klaren Zucht ein, wenn nötig.
Vers 3–4
… da ihr einen Beweis sucht, dass Christus in mir redet, der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig unter euch. Denn er ist zwar aus Schwachheit gekreuzigt worden, aber er lebt aus Gottes Kraft. Denn auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben aus Gottes Kraft gegen euch.
Christus, der in Schwachheit gekreuzigt wurde, lebt in Gottes Kraft – und so auch seine Diener.
Anwendung: Die Kraft Christi erweist sich nicht im äußeren Glanz, sondern in der Auferstehungsmacht, die durch schwache Gefäße wirkt.
Vers 5
Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht seid.
Die Korinther sollen sich selbst prüfen, ob Christus wirklich in ihnen ist.
Anwendung: Die wichtigste Prüfung ist nicht die anderer, sondern die eigene: Ist Christus in mir?
Vers 6–7
Paulus hofft, dass sie erkennen, dass er und die Seinen nicht unecht sind. Sein Gebet ist, dass die Korinther nichts Böses tun – nicht zu seiner eigenen Bewährung, sondern zu ihrem Wohl.
Anwendung: Echter Dienst wünscht das Beste für die anderen, auch wenn man selbst dabei „schwach“ oder „unecht“ erscheinen mag.
Vers 8–9
Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern für die Wahrheit. Denn wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Dies wünschen wir auch: eure Vervollkommnung.
Der Dienst steht ganz auf der Seite der Wahrheit. Paulus freut sich über die Stärke der Gemeinde und wünscht ihre Vervollkommnung.
Anwendung: Wahre Diener freuen sich über das geistliche Erstarken der Geschwister und arbeiten auf ihre Vervollkommnung hin.
Vers 10
Deswegen schreibe ich dies abwesend, damit ich, wenn ich anwesend bin, nicht Strenge gebrauchen muss nach der Vollmacht, die der Herr mir gegeben hat zur Erbauung und nicht zur Zerstörung.
Die Vollmacht ist zur Erbauung gegeben, nicht zur Zerstörung. Der Brief soll schärferes Eingreifen unnötig machen.
Anwendung: Geistliche Autorität dient der Erbauung. Schriftliche Klarheit kann oft härtere Maßnahmen vermeiden.
Vers 11
Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden, und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein.
Abschließende Ermunterungen: Freude, Zurechtbringung, Einmütigkeit und Frieden – dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit ihnen sein.
Anwendung: Die Gegenwart des Gottes der Liebe und des Friedens ist eng mit praktischer Einmütigkeit und Friedfertigkeit verbunden.
Vers 12–13
Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen.
Der heilige Kuss als Zeichen der Gemeinschaft und der Gruß aller Heiligen.
Anwendung: Christliche Gemeinschaft drückt sich in herzlicher, heiliger Verbundenheit aus.
Vers 14
Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Der trinitarische Segenswunsch schließt den Brief: Gnade Christi, Liebe Gottes, Gemeinschaft des Heiligen Geistes.
Anwendung: Der höchste Segen für die Gemeinde ist die Gnade des Sohnes, die Liebe des Vaters und die Gemeinschaft des Geistes – mit uns allen.
IN CHRISTO!
HANS PETER WEPF
BIBELKREIS.CH
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