Der Mensch Jesus Christus kommt vom Himmel (präexistent, durch den Geist gezeugt)
Zitat von Hans Peter Wepf am 30. August 2026, 5:51 Uhr
Der Mensch Jesus Christus kommt vom Himmel (präexistent, durch den Geist gezeugt) und wird in und von Maria wirklich Mensch, Davidide dem Fleisch nach, geboren von einer Frau. Beides muss stehenbleiben. Wer das eine gegen das andere ausspielt, verliert entweder die Gottheit oder die wahre Menschheit des Herrn.Die entscheidenden Stellen zum direkten Nachlesen: Mt 1,16–25; Lk 1,26–38; Joh 1,1–14; Röm 1,3–4; Gal 4,4; 1. Kor 15,45–47; Hebr 2,14–17.
Jesus Christus stammt nicht von seiner Mutter Maria ab, die IHN geboren hat, sondern Gott, der Heilige Geist, hat IHN in die Mutter Maria, nicht mit der Mutter Maria, Jesus, den Menschen vom Himmel gezeugt.
1. Die Zeugung durch den Geist – „in ihr“, nicht durch einen Mann
Matthäus 1,18.20 (Elberfelder):
Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist. … Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.
Lukas 1,31.34–35:
Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären … Maria aber sprach: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
Hier liegt der genaue Punkt deiner Unterscheidung: Es gibt keinen menschlichen Vater, keine Zeugung „mit“ einem Mann. Der Geist kommt über sie, die Kraft überschattet sie, das Gezeugte ist in ihr und von dem Heiligen Geist. Maria bleibt Jungfrau; Josef „erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte“ (Mt 1,25).
Das ist keine geschlechtliche Vereinigung Gottes mit Maria. Es ist schöpferisches, überschattendes Handeln – vergleichbar mit 1. Mose 1,2, wo der Geist über den Wassern schwebt, und mit der Kraft, die aus dem Nichts Leben schafft.
2. Trotzdem: geboren von einer Frau, Samen Davids dem Fleisch nach
Dieselben Schriften, die die jungfräuliche Empfängnis betonen, nennen Maria unmissverständlich seine Mutter und Ihn ihren Sohn:
- „Maria, seine Mutter“ (Mt 1,18; 2,11.13.14.20.21)
- „von welcher Jesus geboren wurde“ (Mt 1,16)
- „sie wird einen Sohn gebären“ (Mt 1,21; Lk 1,31)
- „geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz“ (Gal 4,4)
- „aus der Nachkommenschaft Davids gekommen … dem Fleisch nach“ (Röm 1,3)
- „aus dem Samen Davids“ (2. Tim 2,8)
Hebräer 2,14.17:
Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt … Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden.
Johannes 1,14:
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.
Der „zweite Mensch vom Himmel“ (1. Kor 15,47) ist derselbe, der „Fleisch geworden“ ist. „Vom Himmel“ bezeichnet Seine präexistente Herkunft als Sohn (Joh 3,13.31; 6,38.51; 8,23), nicht dass der Leib fertig vom Himmel in Maria eingesetzt wurde, ohne dass sie Ihn wirklich getragen und geboren hat.
- Mose 3,15 spricht vom Samen der Frau. Jesaja 7,14 von der Jungfrau, die schwanger ist und einen Sohn gebiert. Micha 5,1 von dem, der aus Bethlehem hervorgeht, dessen Ursprung von Urzeiten, von den Tagen der Ewigkeit her ist – beides zusammen.
3. Die beiden Stammbäume und die Davidslinie
Matthäus führt die rechtliche Linie über Josef (den Mann Marias) und betont bewusst: „Josef, den Mann Marias, von welcher Jesus geboren wurde“ (Mt 1,16). Lukas 3,23 sagt ausdrücklich „wie man meinte, der Sohn Josefs“ und führt die Linie weiter zurück bis Adam. Viele bibeltreue Ausleger sehen in Lukas die Linie Marias (Eli als Vater Marias; Josef als Schwiegersohn). Unabhängig von dieser Einzelfrage: Die Schrift bezeugt, dass Jesus dem Fleisch nach aus Davids Samen gekommen ist. Das ist nur über Maria möglich, weil Josef nicht der leibliche Vater ist.
Würde Er in keiner Weise von Maria „stammen“, wäre Röm 1,3 und die Verheißung an David nicht erfüllt.
4. Auslegung im Zusammenhang
- Kein Doketismus: Er hat wirklich Fleisch und Blut angenommen, ist wirklich geboren, wirklich hungrig, müde, versucht, gestorben. Sonst könnte Er nicht Hoherpriester sein, der „in allem den Brüdern gleich“ geworden ist (Hebr 2,17; 4,15).
- Keine bloße Adoption oder Einwohnung: Das Wort wurde Fleisch. Das Heilige, das geboren wird, ist der Sohn Gottes (Lk 1,35).
- Sündlosigkeit: Die Zeugung durch den Geist bedeutet, dass Er nicht unter der normalen Vererbung Adams steht wie wir. Er ist der letzte Adam, der vom Himmel kommende Mensch (1. Kor 15,45–47). Maria trägt und nährt Ihn; der Ursprung des Lebens in ihrem Schoß ist der Heilige Geist.
- „In ihr“ und nicht „mit ihr“: Der Text selbst sagt „das in ihr Gezeugte“ (Mt 1,20). Maria ist die Magd, durch die und in der Gott handelt (Lk 1,38), nicht eine Mit-Erzeugerin auf menschlicher Ebene.
Kurz: Der Mensch Jesus Christus kommt vom Himmel (präexistent, durch den Geist gezeugt) und wird in und von Maria wirklich Mensch, Davidide dem Fleisch nach, geboren von einer Frau. Beides muss stehenbleiben. Wer das eine gegen das andere ausspielt, verliert entweder die Gottheit oder die wahre Menschheit des Herrn.
Die entscheidenden Stellen zum direkten Nachlesen: Mt 1,16–25; Lk 1,26–38; Joh 1,1–14; Röm 1,3–4; Gal 4,4; 1. Kor 15,45–47; Hebr 2,14–17.

Der Mensch Jesus Christus kommt vom Himmel (präexistent, durch den Geist gezeugt) und wird in und von Maria wirklich Mensch, Davidide dem Fleisch nach, geboren von einer Frau. Beides muss stehenbleiben. Wer das eine gegen das andere ausspielt, verliert entweder die Gottheit oder die wahre Menschheit des Herrn.
Die entscheidenden Stellen zum direkten Nachlesen: Mt 1,16–25; Lk 1,26–38; Joh 1,1–14; Röm 1,3–4; Gal 4,4; 1. Kor 15,45–47; Hebr 2,14–17.
Jesus Christus stammt nicht von seiner Mutter Maria ab, die IHN geboren hat, sondern Gott, der Heilige Geist, hat IHN in die Mutter Maria, nicht mit der Mutter Maria, Jesus, den Menschen vom Himmel gezeugt.
1. Die Zeugung durch den Geist – „in ihr“, nicht durch einen Mann
Matthäus 1,18.20 (Elberfelder):

Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist. … Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.
Lukas 1,31.34–35:
Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären … Maria aber sprach: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
Hier liegt der genaue Punkt deiner Unterscheidung: Es gibt keinen menschlichen Vater, keine Zeugung „mit“ einem Mann. Der Geist kommt über sie, die Kraft überschattet sie, das Gezeugte ist in ihr und von dem Heiligen Geist. Maria bleibt Jungfrau; Josef „erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte“ (Mt 1,25).
Das ist keine geschlechtliche Vereinigung Gottes mit Maria. Es ist schöpferisches, überschattendes Handeln – vergleichbar mit 1. Mose 1,2, wo der Geist über den Wassern schwebt, und mit der Kraft, die aus dem Nichts Leben schafft.
2. Trotzdem: geboren von einer Frau, Samen Davids dem Fleisch nach
Dieselben Schriften, die die jungfräuliche Empfängnis betonen, nennen Maria unmissverständlich seine Mutter und Ihn ihren Sohn:
- „Maria, seine Mutter“ (Mt 1,18; 2,11.13.14.20.21)
- „von welcher Jesus geboren wurde“ (Mt 1,16)
- „sie wird einen Sohn gebären“ (Mt 1,21; Lk 1,31)
- „geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz“ (Gal 4,4)
- „aus der Nachkommenschaft Davids gekommen … dem Fleisch nach“ (Röm 1,3)
- „aus dem Samen Davids“ (2. Tim 2,8)
Hebräer 2,14.17:
Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt … Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden.
Johannes 1,14:
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.
Der „zweite Mensch vom Himmel“ (1. Kor 15,47) ist derselbe, der „Fleisch geworden“ ist. „Vom Himmel“ bezeichnet Seine präexistente Herkunft als Sohn (Joh 3,13.31; 6,38.51; 8,23), nicht dass der Leib fertig vom Himmel in Maria eingesetzt wurde, ohne dass sie Ihn wirklich getragen und geboren hat.
- Mose 3,15 spricht vom Samen der Frau. Jesaja 7,14 von der Jungfrau, die schwanger ist und einen Sohn gebiert. Micha 5,1 von dem, der aus Bethlehem hervorgeht, dessen Ursprung von Urzeiten, von den Tagen der Ewigkeit her ist – beides zusammen.
3. Die beiden Stammbäume und die Davidslinie
Matthäus führt die rechtliche Linie über Josef (den Mann Marias) und betont bewusst: „Josef, den Mann Marias, von welcher Jesus geboren wurde“ (Mt 1,16). Lukas 3,23 sagt ausdrücklich „wie man meinte, der Sohn Josefs“ und führt die Linie weiter zurück bis Adam. Viele bibeltreue Ausleger sehen in Lukas die Linie Marias (Eli als Vater Marias; Josef als Schwiegersohn). Unabhängig von dieser Einzelfrage: Die Schrift bezeugt, dass Jesus dem Fleisch nach aus Davids Samen gekommen ist. Das ist nur über Maria möglich, weil Josef nicht der leibliche Vater ist.
Würde Er in keiner Weise von Maria „stammen“, wäre Röm 1,3 und die Verheißung an David nicht erfüllt.
4. Auslegung im Zusammenhang
- Kein Doketismus: Er hat wirklich Fleisch und Blut angenommen, ist wirklich geboren, wirklich hungrig, müde, versucht, gestorben. Sonst könnte Er nicht Hoherpriester sein, der „in allem den Brüdern gleich“ geworden ist (Hebr 2,17; 4,15).
- Keine bloße Adoption oder Einwohnung: Das Wort wurde Fleisch. Das Heilige, das geboren wird, ist der Sohn Gottes (Lk 1,35).
- Sündlosigkeit: Die Zeugung durch den Geist bedeutet, dass Er nicht unter der normalen Vererbung Adams steht wie wir. Er ist der letzte Adam, der vom Himmel kommende Mensch (1. Kor 15,45–47). Maria trägt und nährt Ihn; der Ursprung des Lebens in ihrem Schoß ist der Heilige Geist.
- „In ihr“ und nicht „mit ihr“: Der Text selbst sagt „das in ihr Gezeugte“ (Mt 1,20). Maria ist die Magd, durch die und in der Gott handelt (Lk 1,38), nicht eine Mit-Erzeugerin auf menschlicher Ebene.
Kurz: Der Mensch Jesus Christus kommt vom Himmel (präexistent, durch den Geist gezeugt) und wird in und von Maria wirklich Mensch, Davidide dem Fleisch nach, geboren von einer Frau. Beides muss stehenbleiben. Wer das eine gegen das andere ausspielt, verliert entweder die Gottheit oder die wahre Menschheit des Herrn.
Die entscheidenden Stellen zum direkten Nachlesen: Mt 1,16–25; Lk 1,26–38; Joh 1,1–14; Röm 1,3–4; Gal 4,4; 1. Kor 15,45–47; Hebr 2,14–17.