Die GdHdG ist der Gap der 69.-70. DJW
Zitat von Hans Peter Wepf am 23. Juli 2026, 13:06 Uhr
Extrakt ca. 180 SekundenGenau so wird es in der klassischen bibelzentrierten dispensationalen Auslegung verstanden: Die große heilsgeschichtliche Dispensation – die GdHdG – ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
GdHdG bedeutet: Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit. Sie ist der Leib Christi, gebildet aus Juden und Heiden durch den einen Geist (1. Korinther 12,13).
Die 69 Wochen führen bis zum Messias, dem Fürsten (Daniel 9,25–26). Danach folgt die Lücke: die Gemeindezeit, die Zeit der Heiden (Römer 11,25; Lukas 21,24). Israel ist national beiseite gesetzt. Gott bildet in dieser Zeit den Leib Christi.
Die 70. Woche beginnt erst, wenn der kommende Fürst – der Antichrist – den Bund mit den Vielen schließt (Daniel 9,27). Dieser Gap ist nicht Teil der 70 Wochen selbst, sondern die eingeschobene heilsgeschichtliche Periode zwischen der Ablehnung des Messias und dem Wiederaufgreifen des Programms mit Israel.
Die Gemeinde ist das Geheimnis, das vorher verborgen war (Epheser 3; Kolosser 1; Römer 16). Sie beginnt mit der Ausgießung des Geistes an Pfingsten (Apostelgeschichte 2) und endet mit der Entrückung (1. Thessalonicher 4; 1. Korinther 15).
In dieser Lücke gilt reine Gnade, nicht Gesetz. Sie bewahrt die klare Unterscheidung zwischen Israel und der Gemeinde. Die irdischen Verheißungen an Israel bleiben unberührt und warten auf die 70. Woche und das Tausendjährige Reich.
Die Lücke ist also der von Gott gesetzte Zeitraum, in dem er die Gemeinde als Geheimnis bildet, Israel vorübergehend beiseite setzt, die Zeiten der Nationen erfüllt und seine überschwängliche Gnade offenbart.
Die GdHdG füllt genau diesen Gap aus. Sie ist weder Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche, sondern eine eigene heilsgeschichtliche Größe – der Leib Christi in der Gnadenzeit.
Volltext:
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Genau so wird es in der klassischen bibelzentrierten dispensationalen Auslegung verstanden:Die GdHdG (die große heilsgeschichtliche Dispensation / der große heilsgeschichtliche Gap) ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
Die GdHdG = Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit
GdHdG = Akrostichon zu: Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit.
Ich bin Christ, ich mache es wie der Herr Jesus Christus,
ich anerkenne keine Kirche - Gemeinde - Versammlung, weil das ausschließlich Häresien sind,
sondern einzig und allein Den Leib des Christus: 1. Korinther 12.13.>> https://www.youtube.com/@hanspeterwepf5725/search?query=Gdhdg
Kurze Einordnung:
- Die 69 Wochen (7 + 62) führen bis zum Messias, dem Fürsten (Dan 9,25–26a).
- Danach folgt die Lücke: die Gemeindezeit / die Zeit der Heiden (Röm 11,25; Lk 21,24), in der Israel national beiseite gesetzt ist und die Gemeinde aus Juden und Heiden gebildet wird.
- Die 70. Woche beginnt erst, wenn der „Fürst, der kommen wird“ (Antichrist) den Bund mit dem vielen (Israel) schließt (Dan 9,27). Das ist der eigentliche Beginn der letzten Jahrwoche und der großen Drangsal.
Dieser Gap ist also nicht Teil der 70 Wochen selbst,
sondern die eingeschobene heilsgeschichtliche Periode
zwischen der Ablehnung des Messias und
dem Wiederaufgreifen des göttlichen Programms mit Israel in der 70. Woche.
Also Römer 11.25 / 26GdHdG = Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit
Und diese Gemeinde ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
Das ist die klassische dispensationale Sicht:
- Die 69 Wochen laufen bis zur Verwerfung des Messias (Kreuz und Auferstehung).
- Danach beginnt die Gnadenzeit – die Zeit, in der Gott die Gemeinde aus Juden und Heiden herausruft (Apg 2 bis zur Entrückung).
- Diese gesamte Periode ist der eingeschobene Gap. Sie ist heilsgeschichtlich „eingeschoben“ und gehört nicht zu den 70 Wochen selbst.
- Die 70. Woche beginnt erst, wenn der Antichrist den Bund mit Israel schließt (Dan 9,27) und Gott sein Programm mit dem irdischen Volk Israel wieder aufnimmt.
Die GdHdG (Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit) füllt also genau diesen Zeitraum aus.
Sie ist weder die Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche,
sondern eine eigene heilsgeschichtliche Grösse – der „Leib Christi“ in der Gnadenzeit.die wichtigsten Schriftstellen zur Gnadenzeit (der Zeit der Gemeinde / des Gaps zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche), geordnet nach Themen:
1. Die Gemeinde als „Geheimnis“, das vorher verborgen war
- Epheser 3,1–11 Besonders V. 5–6 und V. 9–10: Das Geheimnis, dass die Heiden Miterben und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch
das Evangelium – in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan, wie es jetzt geoffenbart worden ist.- Kolosser 1,25–27 Das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
- Römer 16,25–26 Das Geheimnis, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, jetzt aber geoffenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht worden ist.
2. Der Gap / die Zeit der Heiden
- Daniel 9,26–27 Nach den 62 Wochen wird der Messias ausgerottet … und bis zum Ende ist Krieg.
Dann der eine Jahrwoche-Bund des kommenden Fürsten. (Hier liegt der eigentliche textliche Hinweis auf den Einschub.)- Lukas 21,24 „… und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sind.“
- Römer 11,25–27 „… dass Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist; und so wird ganz Israel errettet werden …“
3. Der Beginn der Gnadenzeit / Gemeindezeit
- Apostelgeschichte 2
(besonders V. 1–4 + 32–36) Ausgießung des Heiligen Geistes und Bildung des Leibes Christi.- Apostelgeschichte 11,15–18
„… so ist also auch den Nationen die Umkehr zum Leben gegeben worden.“- 1. Korinther 12,12–13 „Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen …“
4. Der Charakter der Gnadenzeit
- Johannes 1,17
„Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“- Römer 6,14 „Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“
- Epheser 2,8–9 „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“
- Titus 2,11–14 „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen …“
5. Das Ende der Gnadenzeit (Entrückung der Gemeinde)
- 1. Thessalonicher 4,13–18
- 1. Korinther 15,51–52
- Offenbarung 3,10 (die Bewahrung vor der Stunde der Versuchung)
Zusammenfassung der heilsgeschichtlichen Linie:
Die Gnadenzeit beginnt mit der Ausgiessung des Geistes an Pfingsten (Apg 2)
und endet mit der Entrückung der Gemeinde.
Sie füllt genau den Gap zwischen Dan 9,26 und Dan 9,27 aus.
Israel ist in dieser Zeit national beiseite gesetzt (Röm 11), und Gott bildet den Leib Christi aus Juden und Heiden.Hier die sauberen deutschen Wiedergaben für den Begriff „Gap“:
Die besten und gebräuchlichsten Formulierungen:
Englisch / Fachbegriff Gute deutsche Wiedergabe Bemerkung Gap Lücke Am klarsten und häufigsten verwendet Gap Einschub Sehr gut, betont das „Eingeschobene“ Gap heilsgeschichtliche Unterbrechung Präzise und theologisch stark Gap Zwischenzeit Neutral und verständlich Gap Parenthese Fachsprachlich (besonders bei älteren Autoren) Gap eingeschobene Periode Sehr deutlich Standardformulierung
„die Lücke (der Einschub) zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche“
oder noch vollständiger:
„die große heilsgeschichtliche Lücke (Einschub) zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche,
in der die Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit (GdHdG) gebildet wird.“Heilsgeschichtliche Bedeutung der Lücke (zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche)
Die Lücke ist keine zufällige Pause und kein „Loch“ in der Prophetie, sondern eine geplante, heilsgeschichtlich notwendige Unterbrechung. Sie trägt ein eigenes, klares Gewicht.
1. Die Lücke macht die Gemeinde als „Geheimnis“ möglich
Ohne die Lücke gäbe es keine Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit (GdHdG) als eigenständige heilsgeschichtliche Größe.
- Die Gemeinde ist in den alttestamentlichen Prophezeiungen nicht offenbart (Eph 3,5.9; Kol 1,26; Röm 16,25).
- Sie entsteht erst, nachdem der Messias verworfen und der Heilige Geist ausgegossen wurde (Apg 2).
- Die Lücke schafft den Raum, in dem Gott den Leib Christi aus Juden und Heiden herausruft – etwas, das vorher verborgen war.
2. Die Lücke bewahrt die Unterscheidung zwischen Israel und der Gemeinde
Dies ist einer der wichtigsten heilsgeschichtlichen Zwecke der Lücke:
- Israel wird national beiseite gesetzt (Röm 11,7–10.15.25), aber nicht verworfen.
- Die Verheißungen an Israel (Land, Königreich, neuer Bund) bleiben unberührt und warten auf die 70. Woche und das Tausendjährige Reich.
- Die Gemeinde ist nicht das „geistliche Israel“ und erbt die irdischen Verheißungen Israels nicht.
Die Lücke verhindert die Vermischung der beiden Programme Gottes.
3. Die Lücke ist die Zeit der Heiden (Zeiten der Nationen)
- Lukas 21,24 und Römer 11,25 zeigen, dass Gott in dieser Zeit die „Vollzahl der Nationen“ sammelt.
- Während Israel zertreten und verstockt ist, handelt Gott rettend unter den Heiden.
- Die Lücke ist also gleichzeitig die Gnadenzeit für die Nationen.
4. Die Lücke offenbart den Charakter der Gnade
In der Lücke gilt:
- Nicht Gesetz, sondern reine Gnade (Röm 6,14; Joh 1,17)
- Nicht Werke, sondern Glaube (Eph 2,8–9)
- Nicht irdisches Königreich, sondern himmlische Berufung (Phil 3,20; Kol 3,1–4)
Die Lücke ist der Zeitraum, in dem Gott seine überschwängliche Gnade in besonderer Weise zeigt (Eph 2,7).
5. Die Lücke hat einen klaren Anfang und ein klares Ende
- Anfang: Kreuz, Auferstehung, Pfingsten (Apg 2)
- Ende: Entrückung der Gemeinde (1. Thess 4,13–18; 1. Kor 15,51–52)
Sobald die Gemeinde entrückt ist, schließt sich die Lücke, und die 70. Daniel-Woche beginnt. Das göttliche Programm mit Israel wird wieder aufgenommen.
6. Die Lücke dient der Verherrlichung Christi
Durch die Gemeinde in der Lücke wird den Gewalten und Mächten in den himmlischen Örtern
„die mannigfaltige Weisheit Gottes“ kundgetan (Eph 3,10). Die Lücke ist also nicht nur heilsgeschichtlich notwendig, sondern dient unmittelbar der Verherrlichung des Christus.
Zusammengefasst: Die Lücke ist der von Gott selbst gesetzte Zeitraum, in dem er
- die Gemeinde als Geheimnis bildet,
- Israel vorübergehend beiseite setzt,
- die Zeiten der Nationen erfüllt und
- die überschwängliche Gnade offenbart.
Ohne diese Lücke gäbe es weder die GdHdG noch die klare Unterscheidung der Heilswege Gottes mit Israel und der Gemeinde.
Die GdHdG (Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit) füllt also genau diesen Zeitraum aus.
Sie ist weder die Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche,
sondern eine eigene heilsgeschichtliche Grösse – der „Leib Christi“ in der Gnadenzeit.

Extrakt ca. 180 Sekunden
Genau so wird es in der klassischen bibelzentrierten dispensationalen Auslegung verstanden: Die große heilsgeschichtliche Dispensation – die GdHdG – ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
GdHdG bedeutet: Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit. Sie ist der Leib Christi, gebildet aus Juden und Heiden durch den einen Geist (1. Korinther 12,13).
Die 69 Wochen führen bis zum Messias, dem Fürsten (Daniel 9,25–26). Danach folgt die Lücke: die Gemeindezeit, die Zeit der Heiden (Römer 11,25; Lukas 21,24). Israel ist national beiseite gesetzt. Gott bildet in dieser Zeit den Leib Christi.
Die 70. Woche beginnt erst, wenn der kommende Fürst – der Antichrist – den Bund mit den Vielen schließt (Daniel 9,27). Dieser Gap ist nicht Teil der 70 Wochen selbst, sondern die eingeschobene heilsgeschichtliche Periode zwischen der Ablehnung des Messias und dem Wiederaufgreifen des Programms mit Israel.
Die Gemeinde ist das Geheimnis, das vorher verborgen war (Epheser 3; Kolosser 1; Römer 16). Sie beginnt mit der Ausgießung des Geistes an Pfingsten (Apostelgeschichte 2) und endet mit der Entrückung (1. Thessalonicher 4; 1. Korinther 15).
In dieser Lücke gilt reine Gnade, nicht Gesetz. Sie bewahrt die klare Unterscheidung zwischen Israel und der Gemeinde. Die irdischen Verheißungen an Israel bleiben unberührt und warten auf die 70. Woche und das Tausendjährige Reich.
Die Lücke ist also der von Gott gesetzte Zeitraum, in dem er die Gemeinde als Geheimnis bildet, Israel vorübergehend beiseite setzt, die Zeiten der Nationen erfüllt und seine überschwängliche Gnade offenbart.
Die GdHdG füllt genau diesen Gap aus. Sie ist weder Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche, sondern eine eigene heilsgeschichtliche Größe – der Leib Christi in der Gnadenzeit.
Volltext:
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Genau so wird es in der klassischen bibelzentrierten dispensationalen Auslegung verstanden:
Die GdHdG (die große heilsgeschichtliche Dispensation / der große heilsgeschichtliche Gap) ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
Die GdHdG = Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit
GdHdG = Akrostichon zu: Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit.
Ich bin Christ, ich mache es wie der Herr Jesus Christus,
ich anerkenne keine Kirche - Gemeinde - Versammlung, weil das ausschließlich Häresien sind,
sondern einzig und allein Den Leib des Christus: 1. Korinther 12.13.
>> https://www.youtube.com/@hanspeterwepf5725/search?query=Gdhdg
Kurze Einordnung:
- Die 69 Wochen (7 + 62) führen bis zum Messias, dem Fürsten (Dan 9,25–26a).
- Danach folgt die Lücke: die Gemeindezeit / die Zeit der Heiden (Röm 11,25; Lk 21,24), in der Israel national beiseite gesetzt ist und die Gemeinde aus Juden und Heiden gebildet wird.
- Die 70. Woche beginnt erst, wenn der „Fürst, der kommen wird“ (Antichrist) den Bund mit dem vielen (Israel) schließt (Dan 9,27). Das ist der eigentliche Beginn der letzten Jahrwoche und der großen Drangsal.
Dieser Gap ist also nicht Teil der 70 Wochen selbst,
sondern die eingeschobene heilsgeschichtliche Periode
zwischen der Ablehnung des Messias und
dem Wiederaufgreifen des göttlichen Programms mit Israel in der 70. Woche.
Also Römer 11.25 / 26
GdHdG = Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit
Und diese Gemeinde ist der Gap zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche.
Das ist die klassische dispensationale Sicht:
- Die 69 Wochen laufen bis zur Verwerfung des Messias (Kreuz und Auferstehung).
- Danach beginnt die Gnadenzeit – die Zeit, in der Gott die Gemeinde aus Juden und Heiden herausruft (Apg 2 bis zur Entrückung).
- Diese gesamte Periode ist der eingeschobene Gap. Sie ist heilsgeschichtlich „eingeschoben“ und gehört nicht zu den 70 Wochen selbst.
- Die 70. Woche beginnt erst, wenn der Antichrist den Bund mit Israel schließt (Dan 9,27) und Gott sein Programm mit dem irdischen Volk Israel wieder aufnimmt.
Die GdHdG (Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit) füllt also genau diesen Zeitraum aus.
Sie ist weder die Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche,
sondern eine eigene heilsgeschichtliche Grösse – der „Leib Christi“ in der Gnadenzeit.
die wichtigsten Schriftstellen zur Gnadenzeit (der Zeit der Gemeinde / des Gaps zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche), geordnet nach Themen:
1. Die Gemeinde als „Geheimnis“, das vorher verborgen war
- Epheser 3,1–11 Besonders V. 5–6 und V. 9–10: Das Geheimnis, dass die Heiden Miterben und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch
das Evangelium – in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan, wie es jetzt geoffenbart worden ist. - Kolosser 1,25–27 Das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
- Römer 16,25–26 Das Geheimnis, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, jetzt aber geoffenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht worden ist.
2. Der Gap / die Zeit der Heiden
- Daniel 9,26–27 Nach den 62 Wochen wird der Messias ausgerottet … und bis zum Ende ist Krieg.
Dann der eine Jahrwoche-Bund des kommenden Fürsten. (Hier liegt der eigentliche textliche Hinweis auf den Einschub.) - Lukas 21,24 „… und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sind.“
- Römer 11,25–27 „… dass Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist; und so wird ganz Israel errettet werden …“
3. Der Beginn der Gnadenzeit / Gemeindezeit
- Apostelgeschichte 2
(besonders V. 1–4 + 32–36) Ausgießung des Heiligen Geistes und Bildung des Leibes Christi. - Apostelgeschichte 11,15–18
„… so ist also auch den Nationen die Umkehr zum Leben gegeben worden.“ - 1. Korinther 12,12–13 „Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen …“
4. Der Charakter der Gnadenzeit
- Johannes 1,17
„Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ - Römer 6,14 „Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“
- Epheser 2,8–9 „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“
- Titus 2,11–14 „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen …“
5. Das Ende der Gnadenzeit (Entrückung der Gemeinde)
- 1. Thessalonicher 4,13–18
- 1. Korinther 15,51–52
- Offenbarung 3,10 (die Bewahrung vor der Stunde der Versuchung)
Zusammenfassung der heilsgeschichtlichen Linie:
Die Gnadenzeit beginnt mit der Ausgiessung des Geistes an Pfingsten (Apg 2)
und endet mit der Entrückung der Gemeinde.
Sie füllt genau den Gap zwischen Dan 9,26 und Dan 9,27 aus.
Israel ist in dieser Zeit national beiseite gesetzt (Röm 11), und Gott bildet den Leib Christi aus Juden und Heiden.
Hier die sauberen deutschen Wiedergaben für den Begriff „Gap“:
Die besten und gebräuchlichsten Formulierungen:
| Englisch / Fachbegriff | Gute deutsche Wiedergabe | Bemerkung |
|---|---|---|
| Gap | Lücke | Am klarsten und häufigsten verwendet |
| Gap | Einschub | Sehr gut, betont das „Eingeschobene“ |
| Gap | heilsgeschichtliche Unterbrechung | Präzise und theologisch stark |
| Gap | Zwischenzeit | Neutral und verständlich |
| Gap | Parenthese | Fachsprachlich (besonders bei älteren Autoren) |
| Gap | eingeschobene Periode | Sehr deutlich |
Standardformulierung
„die Lücke (der Einschub) zwischen der 69. und der 70. Daniel-Woche“
oder noch vollständiger:
„die große heilsgeschichtliche Lücke (Einschub) zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche,
in der die Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit (GdHdG) gebildet wird.“
Heilsgeschichtliche Bedeutung der Lücke (zwischen der 69. und 70. Daniel-Woche)
Die Lücke ist keine zufällige Pause und kein „Loch“ in der Prophetie, sondern eine geplante, heilsgeschichtlich notwendige Unterbrechung. Sie trägt ein eigenes, klares Gewicht.
1. Die Lücke macht die Gemeinde als „Geheimnis“ möglich
Ohne die Lücke gäbe es keine Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit (GdHdG) als eigenständige heilsgeschichtliche Größe.
- Die Gemeinde ist in den alttestamentlichen Prophezeiungen nicht offenbart (Eph 3,5.9; Kol 1,26; Röm 16,25).
- Sie entsteht erst, nachdem der Messias verworfen und der Heilige Geist ausgegossen wurde (Apg 2).
- Die Lücke schafft den Raum, in dem Gott den Leib Christi aus Juden und Heiden herausruft – etwas, das vorher verborgen war.
2. Die Lücke bewahrt die Unterscheidung zwischen Israel und der Gemeinde
Dies ist einer der wichtigsten heilsgeschichtlichen Zwecke der Lücke:
- Israel wird national beiseite gesetzt (Röm 11,7–10.15.25), aber nicht verworfen.
- Die Verheißungen an Israel (Land, Königreich, neuer Bund) bleiben unberührt und warten auf die 70. Woche und das Tausendjährige Reich.
- Die Gemeinde ist nicht das „geistliche Israel“ und erbt die irdischen Verheißungen Israels nicht.
Die Lücke verhindert die Vermischung der beiden Programme Gottes.
3. Die Lücke ist die Zeit der Heiden (Zeiten der Nationen)
- Lukas 21,24 und Römer 11,25 zeigen, dass Gott in dieser Zeit die „Vollzahl der Nationen“ sammelt.
- Während Israel zertreten und verstockt ist, handelt Gott rettend unter den Heiden.
- Die Lücke ist also gleichzeitig die Gnadenzeit für die Nationen.
4. Die Lücke offenbart den Charakter der Gnade
In der Lücke gilt:
- Nicht Gesetz, sondern reine Gnade (Röm 6,14; Joh 1,17)
- Nicht Werke, sondern Glaube (Eph 2,8–9)
- Nicht irdisches Königreich, sondern himmlische Berufung (Phil 3,20; Kol 3,1–4)
Die Lücke ist der Zeitraum, in dem Gott seine überschwängliche Gnade in besonderer Weise zeigt (Eph 2,7).
5. Die Lücke hat einen klaren Anfang und ein klares Ende
- Anfang: Kreuz, Auferstehung, Pfingsten (Apg 2)
- Ende: Entrückung der Gemeinde (1. Thess 4,13–18; 1. Kor 15,51–52)
Sobald die Gemeinde entrückt ist, schließt sich die Lücke, und die 70. Daniel-Woche beginnt. Das göttliche Programm mit Israel wird wieder aufgenommen.
6. Die Lücke dient der Verherrlichung Christi
Durch die Gemeinde in der Lücke wird den Gewalten und Mächten in den himmlischen Örtern
„die mannigfaltige Weisheit Gottes“ kundgetan (Eph 3,10). Die Lücke ist also nicht nur heilsgeschichtlich notwendig, sondern dient unmittelbar der Verherrlichung des Christus.
Zusammengefasst: Die Lücke ist der von Gott selbst gesetzte Zeitraum, in dem er
- die Gemeinde als Geheimnis bildet,
- Israel vorübergehend beiseite setzt,
- die Zeiten der Nationen erfüllt und
- die überschwängliche Gnade offenbart.
Ohne diese Lücke gäbe es weder die GdHdG noch die klare Unterscheidung der Heilswege Gottes mit Israel und der Gemeinde.
Die GdHdG (Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit) füllt also genau diesen Zeitraum aus.
Sie ist weder die Fortsetzung Israels unter dem Gesetz noch Teil der 70. Woche,
sondern eine eigene heilsgeschichtliche Grösse – der „Leib Christi“ in der Gnadenzeit.