Glaubensforum

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Die Geschichte der Hölle

 

„Liebe Geschwister, immer wieder werde ich mit der Lehre der Allversöhnung konfrontiert.
Die Behauptung: ‚Am Ende werden alle gerettet.
Die Hölle ist nur ein vorübergehendes Zeitalter oder nur ein Symbol für ein irdisches Tal.‘

Das klingt barmherzig – ist aber eine gefährliche Irrlehre, die das klare Zeugnis der Schrift verdreht.“

Die Argumente der Irrlehre 

„Die Vertreter sagen: ‚Gehenna ist nur das Hinnom-Tal bei Jerusalem – ein realer Ort für Kindesopfer und Gericht.
Und αἰώνιος heißt nicht „ewig“, sondern nur „zum Zeitalter gehörig“.
Also ist die Strafe zeitlich begrenzt.‘

Ja, das Tal war real.
Ja, es war ein Ort des Greuels.
Aber der Herr Jesus benutzt es nicht nur als geographischen Hinweis, sondern als starkes Bild für das endgültige Gericht nach dem Tod.“

 Die klare biblische Gegenwehr]

„Hört genau hin, was der Herr selbst sagt in Matthäus 25,46

‚Und diese werden hingehen in die ewige Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.‘

Dasselbe Wort αἰώνιος für beides! Wenn die Strafe nur ein Zeitalter dauert, dann auch das Leben der Gerechten. Das ist Unsinn.

Und in Offenbarung 20,10 steht über den Teufel, das Tier und den falschen Propheten:

‚… und sie werden gequält werden Tag und Nacht in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.‘

Das ist die stärkste Formulierung für endlose Dauer im Griechischen. Der Rauch ihrer Qual steigt auf in Ewigkeiten der Ewigkeiten (Offb 14,11).

Jesus warnt: ‚Fürchtet den, der Seele und Leib in der Gehenna vernichten kann‘ (Mt 10,28). Das ist kein vorübergehendes Feuer.“

 Warnung & Ernst der Entscheidung

„Die Allversöhnung nimmt den Ernst der Entscheidung weg. Sie macht die Warnungen Jesu zur bloßen Übertreibung.

Die Schrift kennt keinen Automatismus der Rettung für alle. Es gibt einen doppelten Ausgang:
Leben für die, die Christus im Glauben annehmen – und ewige Strafe, der zweite Tod, für die, die ihn ablehnen (Offb 20,14-15).

Das ist keine Grausamkeit, sondern die Konsequenz der Heiligkeit Gottes und unserer Verantwortung.“

„Prüft alles an der Schrift! Nehmt die Gnade heute an, solange es ‚Heute‘ heißt.

Entscheide dich für das ewige Leben!

Abonniere den Kanal, teile das Video und schau dir die ausführliche Lehre an. bibelkreis.ch – Die Lehre des Wortes Gottes.“

YT Hölle Gehenna

 

Allversöhnung Allversöhnung
Allversöhnung Blasphemie 

Hölle

Was kommt nach dem Tod? -
Die Wahrheit, die jeder Mensch kennen sollte!

ich habe die PDF von Holger T. Schubert vollständig gelesen. Sie ist eine typische Argumentation aus dem Lager der Allversöhner
(bzw. mit starker Nähe zum Annihilationismus/Konditionalismus), die versucht, die biblische Lehre von der ewigen Strafe durch historische und sprachliche Umdeutung aufzulösen.
Die reduziert Gehenna fast ausschließlich auf ein reales Tal bei Jerusalem und aiōn/aiōnios auf „Zeitalter“ bzw. „zeitalterlich“ – mit dem Ziel, die Strafe als zeitlich begrenzt darzustellen.

Hier ist meine klare, schriftgemäße Stellungnahme – strukturiert, mit Fokus auf Elberfelder 1905/1927, Kontext und Gegenargumenten.

1. Die Grundthese der PDF ist einseitig und reduktionistisch

H. Schubert beschreibt richtig die historische Geographie des Hinnom-Tals (Tophet, Kindesopfer, Jeremia 7+19). Das ist unstrittig.
Aber er übersieht bewusst den typologischen und eschatologischen Sprung, den Jesus und die Apostel machen:
Das irdische Tal wird zum Bild für das endgültige, jenseitige Gericht (Gehenna des Feuers).

Der Herr Jesus spricht nicht nur von einem lokalen Massaker im Tal (das 70 n. Chr. teilweise erfüllt wurde),
sondern von etwas viel Ernsterem:
Seele und Leib in der Gehenna vernichten (Mt 10,28; Lk 12,5).
Das geht weit über ein irdisches Tal hinaus. Die Bildsprache bleibt, aber die Realität wird gesteigert – wie bei vielen alttestamentlichen Typen (z. B. Opferlamm → Christus).

2. Das zentrale Argument mit αἰών / αἰώνιος hält exegetisch nicht stand

Das ist der Kern der Irrlehre hier. Schubert behauptet, αἰώνιος bedeute nur „zum (kommenden) Zeitalter gehörig“, nicht „ewig“.

Widerlegung durch den direkten Kontext (Matthäus 25,46 – Elberfelder):

„Und diese werden hingehen in die ewige Strafe [κόλασιν αἰώνιον], die Gerechten aber in das ewige Leben [ζωὴν αἰώνιον].“

  • Dasselbe Adjektiv αἰώνιος qualifiziert beides in einem parallelen Satz. Wenn die Strafe nur „für ein Zeitalter“ dauert,
    dann auch das Leben der Gerechten.
    Das widerspricht dem gesamten NT-Zeugnis vom unvergänglichen, bleibenden Leben der Erlösten (z. B. Joh 3,16; 5,24; 10,28; Röm 6,23).
  • In Offenbarung 20,10 (Elberfelder): Der Teufel, das Tier und der falsche Prophet werden in den Feuer- und Schwefelsee geworfen,
    „und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων).
    Diese Formulierung ist die stärkste für „endlose Dauer“ im Griechischen. Sie wird nicht nur für Gott gebraucht, sondern explizit für die Qual der Feinde Gottes.

Weitere Stellen:

  • Mk 9,48: „Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Jes 66,24) – andauernd.
  • Offb 14,11: Der Rauch ihrer Qual steigt auf in Ewigkeiten der Ewigkeiten.

Die Bedeutung von αἰώνιος hängt vom Kontext ab, aber wenn es um Gottes Handeln geht (Leben, Gericht, Reich), bezeichnet
es endlose Dauer – nicht nur ein begrenztes Zeitalter. Die Allversöhner-Umdeutung ist selektiv und zerstört die Parallelität.

3. Weitere Schwächen der PDF

  • Jakobus 3,6: Die Zunge „von der Gehenna entflammt“ – das ist ein Bild für zerstörerische Kraft, kein Beweis gegen ewige Strafe.
  • Jesus’ Warnungen:
    Die drastischen Worte (Auge ausreißen, besser verstümmelt ins Leben als ganz in die Gehenna, Mt 5,29-30; 18,8-9) machen nur Sinn, wenn die Gefahr real und schwerwiegend ist.
    Bei nur zeitlich begrenzter „Züchtigung“ würde Jesus übertreiben.
  • Teufel und Dämonen:
    Der Feuersee ist für den Teufel und seine Engel bereitet (Mt 25,41).
    Ihre Strafe ist eindeutig nicht erzieherisch, sondern endgültig.
    Menschen, die sich ihnen anschließen, teilen dieses Schicksal (Offb 20,15).
  • Die PDF ignoriert den zweiten Tod (Offb 20,14-15) und die Unterscheidung zwischen zeitlichem Gericht (Hades) und endgültigem (Gehenna/Feuersee).

4. Biblisches Gesamtbild: Entscheidung für Leben oder Tod

Die Schrift kennt keine Allversöhnung für alle (gegen Kol 1,20: Das bezieht sich auf die Versöhnung der Schöpfung unter Christus’ Herrschaft,
nicht auf universelle Rettung ohne Glauben). Es gibt einen doppelten Ausgang:

  • Leben für die, die im Lammbuch stehen.
  • Ewige Strafe / zweiter Tod für die Übrigen (Mt 7,13-14; 25,46; Offb 20-21; Dan 12,2).

Das unterstreicht die Dringlichkeit der Evangeliumsverkündigung und die Ernsthaftigkeit der Entscheidung (wie du es in deinen Lehren betonst:
Leben/Tod, nicht nur vorübergehende Korrektur). Paulus warnt vor „ewiger Verderbnis“ (2. Thess 1,9).

Zusammenfassung:↓

Die PDF ist geschickt geschrieben und nutzt wahre historische Details, um bewussst eine falsche Schlussfolgerung zu ziehen.
Sie löst die ernste Warnung Jesu in eine blosse «zeitalterliche Mahnung» auf – das ist typisch für Allversöhner und widerspricht dem klaren Zeugnis der Schrift.
Die Ewigkeit der Strafe steht parallel zur Ewigkeit des Lebens der Erlösten. Gott ist heilig und gerecht; Seine Gnade ist gross, aber die Ablehnung hat ewige Konsequenzen in der Hölle.

Empfehlung:
Bleibe bei der Elberfelder und dem Kontext.
Solche Schriften dienen dazu, das Gewissen auf lästerliche Weise zu beruhigen, statt zur Umkehr zu rufen. Die Bibel ruft uns zur Furcht Gottes und zur Freude über die Rettung.
Allversöhnung ist die erste Lehre des Satans

Martin K. hat auf diesen Beitrag reagiert.
Martin K.



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