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Ein Römisch Katholischer Priester = Wesens und Stellungsmässig unbiblisch


Das RKK System
http://www.bibelkreis.ch --- http://www.m316.ch

Man zeigt es nicht mit Kirchenvätern, Konzilien oder „apostolischer Sukzession“, sondern indem man Wesen und Stellung beider am geschriebenen Wort prüft.
Der römisch-katholische Priester beansprucht durch Weihe einen bleibenden sakramentalen Charakter, eine vermittelnde Stellung zwischen Gott und Mensch und die Vollmacht, Opfer darzubringen und Sünden zu vergeben.
Der wiedergeborene Gläubige hat durch Gottes eigenes Handeln eine andere Herkunft,
ein anderes Wesen und eine andere Stellung.

1. Es gibt nur einen Mittler und einen Hohenpriester

„Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus“
(1. Timotheus 2,5).

Ein zweiter, menschlicher Mittlerstand (Priester als notwendiger Vermittler der Gnade) widerspricht diesem Vers unmittelbar. Der Hebräerbrief stellt Christus als den einen Hohenpriester nach der Ordnung Melchisedeks dar: Er bleibt ewig, Sein Priestertum geht nicht auf einen anderen über, Er hat Sich selbst ein für allemal dargebracht und sitzt zur Rechten Gottes (Hebräer 7,23–27; 10,11–14).

Die levitischen Priester standen täglich und brachten dieselben Opfer dar, „die niemals Sünden hinwegnehmen können“. Christus hat ein Opfer dargebracht und die Geheiligten für immer vollkommen gemacht.
Ein fortgesetztes Messopfer durch geweihte Priester setzt genau das voraus, was der Hebräerbrief aufhebt.

2. Im Neuen Testament gibt es kein Amt „Priester“ (hiereus) für die Gemeinde

Die Gemeindeämter, die Paulus beschreibt, sind Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer (Epheser 4,11) sowie Älteste/Aufseher (presbyteros / episkopos) und Diakone (1. Timotheus 3; Titus 1).
Das Wort hiereus (Priester) wird im NT für

  • die jüdischen Priester,
  • Christus als Hohenpriester,
  • alle Gläubigen als heiliges bzw. königliches Priestertum

gebraucht – niemals für eine geweihte Klerikerklasse mit Opfer- und Absolutionsvollmacht.

„Lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, Gott wohlannehmlich durch Jesus Christus“ (1. Petrus 2,5).
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum …“ (1. Petrus 2,9).

Geistliche Opfer sind Hingabe, Lob, Fürbitte und ein Leben nach dem Evangelium
(Römer 12,1; Hebräer 13,15–16) – nicht eine Wiederholung des Kreuzesopfers durch einen geweihten Mann.

3. Salbung und Versiegelung gelten dem Wiedergeborenen,
nicht einer Weiheklasse

Gott selbst salbt und versiegelt:

„Der uns aber mit euch festigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, der uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben hat“ (2. Korinther 1,21–22).

„… nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheißung“
(Epheser 1,13; vgl. 4,30).

„Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisst alles. … Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürft nicht, dass euch jemand belehre“ (1. Johannes 2,20.27).

Das ist keine bischöfliche Handauflegung mit character indelebilis, sondern das unmittelbare Werk Gottes am Glaubenden im Augenblick der Umkehr und des Glaubens an das Evangelium. Der Geist wohnt im Gläubigen; der Gläubige ist Tempel (1. Korinther 6,19). Eine besondere priesterliche Salbung als Wesensänderung über den Laien hinaus kennt die Schrift für die Gemeinde nicht.

4. Wesen und Stellung im Vergleich

  Römischer Priester (Anspruch) Wiedergeborener Gläubiger (Schrift)
Herkunft des Standes Sakrament der Weihe, apostolische Sukzession, unauslöschliches Merkmal Neue Geburt aus Wasser und Geist / Wort Gottes (Johannes 3,3–8; Titus 3,5; 1. Petrus 1,23)
Wesen Ontologisch vom Laien unterschieden; Opferpriester Kind Gottes, Mit-Erbe, Glied am Leib Christi, Tempel des Geistes
Zugang zu Gott Über Priester, Beichte, Sakramente Freimütiger Zugang durch den einen Hohenpriester zum Thron der Gnade (Hebräer 4,14–16; 10,19–22)
Sündenvergebung Absolution durch den Priester Gott vergibt dem, der bekennt und an das Blut Christi glaubt (1. Johannes 1,9; Epheser 1,7)
Opfer Messopfer als unblutige Vergegenwärtigung Ein für allemal vollbrachtes Opfer; der Gläubige bringt geistliche Opfer
Salbung / Siegel Weiheöl, Amtssalbung Gott salbt und versiegelt jeden Glaubenden mit dem Heiligen Geist
 

Der entscheidende Unterschied ist nicht „fromm oder weniger fromm“, sondern wer handelt:
Beim Priesteramt der römischen Kirche handelt ein geweihter Mensch in einer hierarchischen Vermittlerrolle. Beim Wiedergeborenen handelt Gott selbst: Er zeugt neu, salbt, versiegelt, wohnt inne und stellt den Gläubigen in Christus vollkommen dar.

5. Praktische Probe

  • Braucht der Gläubige einen menschlichen Priester, um zu Gott zu kommen? Nein – der Vorhang ist zerrissen.
  • Muss ein Opfer wiederholt werden? Nein – „Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr“ (Hebräer 10,18).
  • Ist die Salbung an ein Amt gebunden? Nein – sie bleibt in dem, der aus Gott geboren ist.
  • Steht ein geweihter Stand über den übrigen Gliedern des Leibes? Nein – „Ihr seid alle Brüder“; niemand soll sich „Vater“ im geistlichen Sinn nennen lassen (Matthäus 23,8–10).

Ein römisch-katholischer Priester kann theoretisch persönlich bekehrt und wiedergeboren sein
– dann steht er als Gläubiger in der Stellung, die die Schrift beschreibt, nicht kraft seiner Weihe.
Die Weihe selbst begründet weder das Wesen noch die Stellung, die Gott dem gibt,
der das Evangelium gehört und geglaubt hat.

Das ist der schlichte Schriftbeweis: nicht gegen Personen, sondern gegen ein Amt, das die Schrift für den Leib Christi weder kennt noch einsetzt. 

Wenn er sich tatsächlich zum Herrn Jesus Christus bekehrt hat, wird er sofort die Hure Babylon,
das RKK - System verlassen.

Martin K. hat auf diesen Beitrag reagiert.
Martin K.



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HANS PETER WEPF
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