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Gott hat den Menschen mit freiem Willen geschaffen. Die Lüge des TULIP (Calvinismus)


Gott hat den Menschen mit freiem Willen geschaffen.
Die Lüge des TULIP (Calvinismus)

  1. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden – 1. Timotheus 2,4 widerspricht der Behauptung, Gott habe von vornherein nur einige auserwählt.
  2. Christus ist gestorben für die Sünden der ganzen Welt – 1. Johannes 2,2 und Johannes 3,16 lassen keine „begrenzte Sühne“ zu.
  3. Der Mensch ist verantwortlich und wird zur Umkehr gerufen – Apg 17,30 zeigt, dass Gott allen Menschen gebietet, Buße zu tun – nicht nur den „Erwählten“.
  4. Glaube kommt aus dem Hören des Wortes, nicht aus einer unwiderstehlichen Gnade (Römer 10,17). Der Mensch kann das Evangelium ablehnen.
  5. Erwählung geschieht in Christus und ist an den Glauben gebunden (Epheser 1,4–13), nicht an einen ewigen Ratschluss ohne Rücksicht auf den Menschen.
  6. Gott hat den Menschen mit freiem Willen geschaffen – sonst wäre die Aufforderung „wähle das Leben“ (5. Mose 30,19) sinnlos.
  7. Die Gnade Gottes kann widerstanden werden – Apostelgeschichte 7,51 und Hebräer 10,29 zeigen, dass Menschen dem Heiligen Geist widerstehen können.
  8. Die Lehre von der doppelten Prädestination macht Gott zum Urheber der Verdammnis – das widerspricht seiner offenbarten Liebe und Gerechtigkeit.
  9. „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“ (Matthäus 22,14) – die Berufung ergeht an alle, die Erwählung ist an die Antwort des Glaubens gebunden.
  10. Wenn TULIP wahr wäre, hätte Jesus die Menschen nicht warnen und zur Umkehr rufen müssen – seine wiederholten Einladungen und Drohungen wären dann nur Theater gewesen.



IN CHRISTO!
HANS PETER WEPF
BIBELKREIS.CH
YT: MEIN KANAL