Jesaja Kapitel 17 Vers um Vers Auslegung. Mit 10 Punkt Einleitung
Zitat von Hans Peter Wepf am 24. August 2026, 10:07 Uhr
10-Punkte-Einführung zu Jesaja 17
- Ausspruch über Damaskus
Das Kapitel beginnt mit dem Gericht über Damaskus, die Hauptstadt Syriens, und weitet sich auf Ephraim (Nordreich Israel) aus.- Damaskus wird Trümmerhaufen
„Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen.“ Die einst mächtige Stadt verliert ihre Existenz.- Ende von Festung und Königtum
Die Festung in Ephraim und das Königtum in Damaskus nehmen ein Ende. Der Überrest von Syrien wird wie die Herrlichkeit Israels – also gering.- Verkümmerung Jakobs
An jenem Tag wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden – Bild des Dahinschwindens.- Nachlese wie bei Oliven
Es bleibt nur eine geringe Nachlese übrig: zwei, drei Beeren im Wipfel, vier, fünf an den Zweigen – der Überrest.- Blick auf den Schöpfer
An jenem Tag wird der Mensch auf den hinschauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken.- Abkehr von den Götzen
Er wird nicht mehr auf die Altäre und das Werk seiner Hände schauen, noch auf Ascherim und Sonnensäulen.- Vergessen des Gottes des Heils
Der Grund des Gerichts: „Denn du hast vergessen den Gott deines Heils und nicht gedacht des Felsen deiner Stärke.“ Stattdessen pflanzte man liebliche, aber fremde Pflanzungen.- Wehe dem Getümmel der Völker
Das Brausen vieler Völker ist wie das Rauschen gewaltiger Wasser – doch Gott schilt sie, und sie fliehen wie Spreu vor dem Wind.- Plötzliches Ende der Plünderer
Zur Abendzeit Bestürzung – ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die Israel plündern.
Vers-für-Vers-Auslegung
1–3
Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen. … Und die Festung nimmt ein Ende in Ephraim und das Königtum in Damaskus, sowie der Überrest von Syrien: er wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht Jehova der Heerscharen.Gericht über Damaskus und das verbündete Nordreich. Beide verlieren ihre Macht und Herrlichkeit.
4–6
Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden. … Doch wird eine Nachlese davon übrigbleiben wie beim Abschlagen der Oliven: zwei, drei Beeren oben im Wipfel, vier, fünf an seinen, des Fruchtbaumes, Zweigen, spricht Jehova, der Gott Israels.Das Gericht lässt nur einen geringen Überrest übrig – wie bei der Olivenernte.
7–8
An jenem Tage wird der Mensch auf den hinschauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken. Und er wird nicht schauen auf die Altäre, das Werk seiner Hände … noch die Ascherim, noch die Sonnensäulen.Praktische Anwendung:
Das Gericht hat ein reinigendes Ziel: Es wendet den Blick weg von den selbstgemachten Altären und Götzen hin zu dem, der uns gemacht hat – dem Heiligen Israels. Manchmal muss Gott uns die falschen Stützen nehmen, damit wir endlich auf ihn schauen. Das ist Gnade mitten im Gericht.9
An jenem Tage werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, welche man vor den Kindern Israel verließ; und es wird eine Wüste sein.Die einst sicheren Festungen werden menschenleer wie die Orte, die Israel einst bei der Eroberung vorfand.
10–11
Denn du hast vergessen den Gott deines Heils und nicht gedacht des Felsen deiner Stärke. Darum pflanzest du liebliche Pflanzungen und besetzest sie mit ausländischen Reben. … ein Haufen Reisig am Tage gefährlicher Wunde und tödlichen Schmerzes.Vergessen Gottes führt zu eigenen, fremden Pflanzungen – die am Ende nur Reisig und Schmerz bringen.
12–14
Wehe dem Getümmel vieler Völker: wie das Brausen der Meere brausen sie … Und er schilt sie, und sie fliehen weithin; und sie werden gejagt wie Spreu der Berge vor dem Winde und wie Stoppeln vor dem Sturme. Zur Abendzeit, siehe da, Bestürzung! Ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.Die Völkermassen brausen bedrohlich, doch ein Wort Gottes genügt – sie fliehen und sind über Nacht dahin. Das Los der Plünderer Israels.

10-Punkte-Einführung zu Jesaja 17
- Ausspruch über Damaskus
Das Kapitel beginnt mit dem Gericht über Damaskus, die Hauptstadt Syriens, und weitet sich auf Ephraim (Nordreich Israel) aus. - Damaskus wird Trümmerhaufen
„Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen.“ Die einst mächtige Stadt verliert ihre Existenz. - Ende von Festung und Königtum
Die Festung in Ephraim und das Königtum in Damaskus nehmen ein Ende. Der Überrest von Syrien wird wie die Herrlichkeit Israels – also gering. - Verkümmerung Jakobs
An jenem Tag wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden – Bild des Dahinschwindens. - Nachlese wie bei Oliven
Es bleibt nur eine geringe Nachlese übrig: zwei, drei Beeren im Wipfel, vier, fünf an den Zweigen – der Überrest. - Blick auf den Schöpfer
An jenem Tag wird der Mensch auf den hinschauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken. - Abkehr von den Götzen
Er wird nicht mehr auf die Altäre und das Werk seiner Hände schauen, noch auf Ascherim und Sonnensäulen. - Vergessen des Gottes des Heils
Der Grund des Gerichts: „Denn du hast vergessen den Gott deines Heils und nicht gedacht des Felsen deiner Stärke.“ Stattdessen pflanzte man liebliche, aber fremde Pflanzungen. - Wehe dem Getümmel der Völker
Das Brausen vieler Völker ist wie das Rauschen gewaltiger Wasser – doch Gott schilt sie, und sie fliehen wie Spreu vor dem Wind. - Plötzliches Ende der Plünderer
Zur Abendzeit Bestürzung – ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die Israel plündern.
Vers-für-Vers-Auslegung
1–3
Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen. … Und die Festung nimmt ein Ende in Ephraim und das Königtum in Damaskus, sowie der Überrest von Syrien: er wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht Jehova der Heerscharen.
Gericht über Damaskus und das verbündete Nordreich. Beide verlieren ihre Macht und Herrlichkeit.
4–6
Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden. … Doch wird eine Nachlese davon übrigbleiben wie beim Abschlagen der Oliven: zwei, drei Beeren oben im Wipfel, vier, fünf an seinen, des Fruchtbaumes, Zweigen, spricht Jehova, der Gott Israels.
Das Gericht lässt nur einen geringen Überrest übrig – wie bei der Olivenernte.
7–8
An jenem Tage wird der Mensch auf den hinschauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken. Und er wird nicht schauen auf die Altäre, das Werk seiner Hände … noch die Ascherim, noch die Sonnensäulen.
Praktische Anwendung:
Das Gericht hat ein reinigendes Ziel: Es wendet den Blick weg von den selbstgemachten Altären und Götzen hin zu dem, der uns gemacht hat – dem Heiligen Israels. Manchmal muss Gott uns die falschen Stützen nehmen, damit wir endlich auf ihn schauen. Das ist Gnade mitten im Gericht.
9
An jenem Tage werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, welche man vor den Kindern Israel verließ; und es wird eine Wüste sein.
Die einst sicheren Festungen werden menschenleer wie die Orte, die Israel einst bei der Eroberung vorfand.
10–11
Denn du hast vergessen den Gott deines Heils und nicht gedacht des Felsen deiner Stärke. Darum pflanzest du liebliche Pflanzungen und besetzest sie mit ausländischen Reben. … ein Haufen Reisig am Tage gefährlicher Wunde und tödlichen Schmerzes.
Vergessen Gottes führt zu eigenen, fremden Pflanzungen – die am Ende nur Reisig und Schmerz bringen.
12–14
Wehe dem Getümmel vieler Völker: wie das Brausen der Meere brausen sie … Und er schilt sie, und sie fliehen weithin; und sie werden gejagt wie Spreu der Berge vor dem Winde und wie Stoppeln vor dem Sturme. Zur Abendzeit, siehe da, Bestürzung! Ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.
Die Völkermassen brausen bedrohlich, doch ein Wort Gottes genügt – sie fliehen und sind über Nacht dahin. Das Los der Plünderer Israels.