Johannes Evangelium Kapitel 11 Vers um Vers Auslegung
Zitat von Hans Peter Wepf am 25. August 2026, 14:30 Uhr
Johannes 11 – Kurz‑Zusammenfassung (EF 2023)
1. Krankheit des Lazarus – zur Verherrlichung Gottes (V. 1–16)
Lazarus aus Bethanien, Bruder von Maria und Martha, ist krank.
Jesus sagt: „Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern zur Verherrlichung Gottes.“
Er bleibt bewusst zwei Tage am Ort – göttliches Timing.
Dann sagt Er den Jüngern: „Lazarus ist eingeschlafen.“
Er erklärt: Lazarus ist gestorben, und Er freut sich um ihres Glaubens willen, dass Er nicht dort war.
Thomas zeigt Mut: „Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben.“
2. Begegnung mit Martha – „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (V. 17–27)
Lazarus liegt schon vier Tage im Grab.
Martha kommt Jesus entgegen und sagt: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben.“
Jesus verheißt: „Dein Bruder wird auferstehen.“
Martha denkt an die Auferstehung am letzten Tag.
Jesus offenbart sich: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Wer an Ihn glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Martha bekennt: „Ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes.“
3. Begegnung mit Maria – Jesu tiefes Mitgefühl (V. 28–37)
Maria kommt und fällt Jesus zu Füßen.
Jesus sieht ihre Tränen und die der Juden – Er ist tief bewegt und erschüttert.
Kürzester Vers des NT: „Jesus weinte.“
Die Juden sagen: „Siehe, wie lieb er ihn hatte.“
4. Auferweckung des Lazarus (V. 38–44)
Jesus kommt zum Grab – eine Höhle mit einem Stein davor.
Er befiehlt: „Nehmt den Stein weg.“
Martha warnt wegen des Geruchs; Jesus erinnert an den Glauben.
Jesus betet zum Vater – wegen der Umstehenden.
Dann ruft Er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“
Der Verstorbene kommt heraus, gebunden mit Grabtüchern.
Jesus sagt: „Löst ihn und lasst ihn gehen.“
5. Reaktionen – Glaube und Beschluss zur Tötung Jesu (V. 45–53)
Viele Juden glauben wegen dieses Zeichens.
Andere berichten den Pharisäern.
Der Hohe Rat fürchtet politische Folgen und den Verlust der Nation.
Kaiphas sagt prophetisch: „Es ist besser, dass ein Mensch für das Volk stirbt.“
Von diesem Tag an beraten sie, Jesus zu töten.
6. Rückzug Jesu – Erwartung des Volkes (V. 54–57)
Jesus zieht sich nach Ephraim zurück.
Vor dem Passah suchen viele nach Ihm und fragen, ob Er zum Fest kommen werde.
Die Obersten haben Befehl gegeben, Ihn zu melden, damit sie Ihn greifen.
🧩 Kernbotschaft von Johannes 11
Christus ist die Auferstehung und das Leben: Leben ist nicht nur Gabe, sondern Person.
Göttliches Timing: Verzögerung dient der Offenbarung der Herrlichkeit Gottes.
Tiefes Mitgefühl: Jesus weint – vollkommene Menschheit und göttliche Liebe.
Macht über den Tod: Lazarus’ Auferweckung ist das größte Zeichen vor dem Kreuz.
Glaube: Martha und Maria zeigen Vertrauen trotz Schmerz.
Ablehnung: Das größte Zeichen führt zum Beschluss, Jesus zu töten.
Prophetie Kaiphas’: Unbewusst kündigt er das stellvertretende Sterben Christi an.
Johannes 11 – Vers für Vers
(Elberfelder 2023)Krankheit und Tod des Lazarus (11,1–16)
Vers 1–3
Es war aber ein Gewisser krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorfe der Maria und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war es, die den Herrn mit Salbe salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.) Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.Einführung der Familie in Bethanien. Die Schwestern senden eine schlichte Botschaft der Liebe und Not.
Vers 4–6
Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, auf daß der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazarus. Als er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Orte, wo er war.Die Krankheit dient der Verherrlichung Gottes und des Sohnes. Jesus liebt sie – und bleibt dennoch absichtlich zwei Tage.
Vers 7–10
Danach will er nach Judäa zurückkehren. Die Jünger erinnern an die Steinigungsversuche. Jesus spricht vom Wandeln am Tag (im Licht) und in der Nacht.Vers 11–16
Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, auf daß ich ihn aufwecke.
Die Jünger verstehen den Schlaf wörtlich. Jesus sagt es klar: Lazarus ist gestorben. Er freut sich um der Jünger willen, dass er nicht dort war, damit sie glauben. Thomas: „Laßt auch uns gehen, auf daß wir mit ihm sterben.“Jesus und Martha (11,17–27)
Vers 17–19
Als Jesus kommt, liegt Lazarus schon vier Tage im Grab. Viele Juden sind bei Martha und Maria, um sie zu trösten.Vers 20–22
Martha geht Jesus entgegen: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; aber auch jetzt weiß ich, daß, was irgend du von Gott bitten wirst, Gott dir geben wird.Vers 23–27
Jesus: Dein Bruder wird auferstehen.
Martha: Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage.
Jesus: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?
Martha: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.Jesus und Maria – am Grab (11,28–37)
Vers 28–32
Martha ruft Maria heimlich. Maria eilt zu Jesus, fällt ihm zu Füßen und spricht dieselben Worte wie Martha: „Herr, wenn du hier gewesen wärest…“Vers 33–37
Als Jesus sie weinen sieht und die Juden, die mitgekommen sind, wird er im Geist ergrimmt und erschüttert. Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie führen ihn. Jesus weinte. Die Juden: „Siehe, wie hat er ihn lieb gehabt!“ Einige fragen, warum er, der dem Blinden die Augen auftat, nicht verhinderte, dass dieser starb.Die Auferweckung des Lazarus (11,38–44)
Vers 38–40
Jesus kommt zum Grab (eine Höhle mit einem Stein davor). Er spricht: Hebet den Stein weg!
Martha: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier.
Jesus: Habe ich dir nicht gesagt, daß, wenn du glaubst, du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst?Vers 41–44
Sie heben den Stein weg. Jesus hebt die Augen und dankt dem Vater, dass er ihn erhört hat – um der Umstehenden willen, damit sie glauben. Dann ruft er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
Der Gestorbene kommt heraus, gebunden an Händen und Füßen mit Grabtüchern, und das Gesicht mit einem Schweißtuch umwunden. Jesus: Löset ihn und lasset ihn gehen!Die Reaktion und der Rat der Hohenpriester (11,45–57)
Vers 45–46
Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Einige aber gingen zu den Pharisäern und berichteten es.Vers 47–53
Der Hohe Rat versammelt sich. Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, spricht: Ihr wißt nichts und bedenket nicht, daß es euch nützlich ist, daß ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme.
Er weissagte damit, dass Jesus für die Nation sterben sollte – und nicht für die Nation allein, sondern auch, um die zerstreuten Kinder Gottes in eins zu versammeln. Von dem Tage an ratschlagten sie, ihn zu töten.Vers 54–57
Jesus wandelt nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern geht in die Gegend nahe der Wüste, nach Ephraim, und bleibt dort mit den Jüngern. Das Passah der Juden ist nahe. Viele suchen Jesus und spekulieren, ob er zum Fest kommt. Die Hohenpriester und Pharisäer haben befohlen, wenn jemand wisse, wo er sei, solle er es anzeigen, damit sie ihn greifen könnten.
Zusammenfassung
Kapitel 11 ist der Höhepunkt der Zeichen: Jesus offenbart sich als „die Auferstehung und das Leben“ und erweckt Lazarus nach vier Tagen. Das Wunder führt viele zum Glauben, beschleunigt aber zugleich den Todesbeschluss des Hohen Rates. Die Liebe Jesu, sein Weinen und seine Macht über den Tod stehen im Zentrum.

Johannes 11 – Kurz‑Zusammenfassung (EF 2023)
1. Krankheit des Lazarus – zur Verherrlichung Gottes (V. 1–16)
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Lazarus aus Bethanien, Bruder von Maria und Martha, ist krank.
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Jesus sagt: „Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern zur Verherrlichung Gottes.“
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Er bleibt bewusst zwei Tage am Ort – göttliches Timing.
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Dann sagt Er den Jüngern: „Lazarus ist eingeschlafen.“
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Er erklärt: Lazarus ist gestorben, und Er freut sich um ihres Glaubens willen, dass Er nicht dort war.
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Thomas zeigt Mut: „Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben.“
2. Begegnung mit Martha – „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (V. 17–27)
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Lazarus liegt schon vier Tage im Grab.
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Martha kommt Jesus entgegen und sagt: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben.“
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Jesus verheißt: „Dein Bruder wird auferstehen.“
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Martha denkt an die Auferstehung am letzten Tag.
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Jesus offenbart sich: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
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Wer an Ihn glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
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Martha bekennt: „Ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes.“
3. Begegnung mit Maria – Jesu tiefes Mitgefühl (V. 28–37)
-
Maria kommt und fällt Jesus zu Füßen.
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Jesus sieht ihre Tränen und die der Juden – Er ist tief bewegt und erschüttert.
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Kürzester Vers des NT: „Jesus weinte.“
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Die Juden sagen: „Siehe, wie lieb er ihn hatte.“
4. Auferweckung des Lazarus (V. 38–44)
-
Jesus kommt zum Grab – eine Höhle mit einem Stein davor.
-
Er befiehlt: „Nehmt den Stein weg.“
-
Martha warnt wegen des Geruchs; Jesus erinnert an den Glauben.
-
Jesus betet zum Vater – wegen der Umstehenden.
-
Dann ruft Er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“
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Der Verstorbene kommt heraus, gebunden mit Grabtüchern.
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Jesus sagt: „Löst ihn und lasst ihn gehen.“
5. Reaktionen – Glaube und Beschluss zur Tötung Jesu (V. 45–53)
-
Viele Juden glauben wegen dieses Zeichens.
-
Andere berichten den Pharisäern.
-
Der Hohe Rat fürchtet politische Folgen und den Verlust der Nation.
-
Kaiphas sagt prophetisch: „Es ist besser, dass ein Mensch für das Volk stirbt.“
-
Von diesem Tag an beraten sie, Jesus zu töten.
6. Rückzug Jesu – Erwartung des Volkes (V. 54–57)
-
Jesus zieht sich nach Ephraim zurück.
-
Vor dem Passah suchen viele nach Ihm und fragen, ob Er zum Fest kommen werde.
-
Die Obersten haben Befehl gegeben, Ihn zu melden, damit sie Ihn greifen.
🧩 Kernbotschaft von Johannes 11
-
Christus ist die Auferstehung und das Leben: Leben ist nicht nur Gabe, sondern Person.
-
Göttliches Timing: Verzögerung dient der Offenbarung der Herrlichkeit Gottes.
-
Tiefes Mitgefühl: Jesus weint – vollkommene Menschheit und göttliche Liebe.
-
Macht über den Tod: Lazarus’ Auferweckung ist das größte Zeichen vor dem Kreuz.
-
Glaube: Martha und Maria zeigen Vertrauen trotz Schmerz.
-
Ablehnung: Das größte Zeichen führt zum Beschluss, Jesus zu töten.
-
Prophetie Kaiphas’: Unbewusst kündigt er das stellvertretende Sterben Christi an.
Johannes 11 – Vers für Vers
(Elberfelder 2023)
Krankheit und Tod des Lazarus (11,1–16)
Vers 1–3
Es war aber ein Gewisser krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorfe der Maria und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war es, die den Herrn mit Salbe salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.) Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.
Einführung der Familie in Bethanien. Die Schwestern senden eine schlichte Botschaft der Liebe und Not.
Vers 4–6
Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, auf daß der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazarus. Als er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Orte, wo er war.
Die Krankheit dient der Verherrlichung Gottes und des Sohnes. Jesus liebt sie – und bleibt dennoch absichtlich zwei Tage.
Vers 7–10
Danach will er nach Judäa zurückkehren. Die Jünger erinnern an die Steinigungsversuche. Jesus spricht vom Wandeln am Tag (im Licht) und in der Nacht.
Vers 11–16
Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, auf daß ich ihn aufwecke.
Die Jünger verstehen den Schlaf wörtlich. Jesus sagt es klar: Lazarus ist gestorben. Er freut sich um der Jünger willen, dass er nicht dort war, damit sie glauben. Thomas: „Laßt auch uns gehen, auf daß wir mit ihm sterben.“
Jesus und Martha (11,17–27)
Vers 17–19
Als Jesus kommt, liegt Lazarus schon vier Tage im Grab. Viele Juden sind bei Martha und Maria, um sie zu trösten.
Vers 20–22
Martha geht Jesus entgegen: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; aber auch jetzt weiß ich, daß, was irgend du von Gott bitten wirst, Gott dir geben wird.
Vers 23–27
Jesus: Dein Bruder wird auferstehen.
Martha: Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage.
Jesus: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?
Martha: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.
Jesus und Maria – am Grab (11,28–37)
Vers 28–32
Martha ruft Maria heimlich. Maria eilt zu Jesus, fällt ihm zu Füßen und spricht dieselben Worte wie Martha: „Herr, wenn du hier gewesen wärest…“
Vers 33–37
Als Jesus sie weinen sieht und die Juden, die mitgekommen sind, wird er im Geist ergrimmt und erschüttert. Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie führen ihn. Jesus weinte. Die Juden: „Siehe, wie hat er ihn lieb gehabt!“ Einige fragen, warum er, der dem Blinden die Augen auftat, nicht verhinderte, dass dieser starb.
Die Auferweckung des Lazarus (11,38–44)
Vers 38–40
Jesus kommt zum Grab (eine Höhle mit einem Stein davor). Er spricht: Hebet den Stein weg!
Martha: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier.
Jesus: Habe ich dir nicht gesagt, daß, wenn du glaubst, du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst?
Vers 41–44
Sie heben den Stein weg. Jesus hebt die Augen und dankt dem Vater, dass er ihn erhört hat – um der Umstehenden willen, damit sie glauben. Dann ruft er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
Der Gestorbene kommt heraus, gebunden an Händen und Füßen mit Grabtüchern, und das Gesicht mit einem Schweißtuch umwunden. Jesus: Löset ihn und lasset ihn gehen!
Die Reaktion und der Rat der Hohenpriester (11,45–57)
Vers 45–46
Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Einige aber gingen zu den Pharisäern und berichteten es.
Vers 47–53
Der Hohe Rat versammelt sich. Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, spricht: Ihr wißt nichts und bedenket nicht, daß es euch nützlich ist, daß ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme.
Er weissagte damit, dass Jesus für die Nation sterben sollte – und nicht für die Nation allein, sondern auch, um die zerstreuten Kinder Gottes in eins zu versammeln. Von dem Tage an ratschlagten sie, ihn zu töten.
Vers 54–57
Jesus wandelt nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern geht in die Gegend nahe der Wüste, nach Ephraim, und bleibt dort mit den Jüngern. Das Passah der Juden ist nahe. Viele suchen Jesus und spekulieren, ob er zum Fest kommt. Die Hohenpriester und Pharisäer haben befohlen, wenn jemand wisse, wo er sei, solle er es anzeigen, damit sie ihn greifen könnten.
Zusammenfassung
Kapitel 11 ist der Höhepunkt der Zeichen: Jesus offenbart sich als „die Auferstehung und das Leben“ und erweckt Lazarus nach vier Tagen. Das Wunder führt viele zum Glauben, beschleunigt aber zugleich den Todesbeschluss des Hohen Rates. Die Liebe Jesu, sein Weinen und seine Macht über den Tod stehen im Zentrum.