Johannes Evangelium Kapitel 13 Vers um Vers Auslegung
Zitat von Hans Peter Wepf am 25. August 2026, 14:34 Uhr
Strukturierte Kurz‑Zusammenfassung von Johannes 13 (EF 2023)
1. Die Fußwaschung – göttliche Liebe in Demut (V. 1–17)
Jesus weiß, dass „seine Stunde gekommen“ ist.
Er zeigt den Jüngern Liebe „bis ans Ende“.
Er wäscht ihnen die Füße – ein Sklavendienst –, um ihnen ein Muster zu geben: Demut, Reinigung, dienende Liebe.
Petrus versteht zunächst nicht; Jesus erklärt die geistliche Bedeutung: Wer gebadet ist, braucht nur die Füße gewaschen – tägliche Reinigung.
2. Die Enthüllung des Verräters (V. 18–30)
Jesus zeigt, dass die Schrift erfüllt wird („der mein Brot aß, hat seine Ferse wider mich erhoben“).
Er identifiziert Judas durch das eingetauchte Brot.
Judas geht hinaus – „und es war Nacht“: ein symbolischer Übergang in die Finsternis.
3. Die Verherrlichung des Sohnes und des Vaters (V. 31–32)
Nach Judas’ Weggang spricht Jesus von der unmittelbaren Verherrlichung: Sein Tod wird die Herrlichkeit Gottes offenbaren.
4. Das neue Gebot der Liebe (V. 33–35)
Jesus nennt die Jünger „Kinder“ – zärtliche Nähe.
Er gibt das neue Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.
Diese Liebe wird das Erkennungszeichen der Jünger sein.
5. Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus (V. 36–38)
Petrus will Jesus folgen, doch Jesus sagt ihm: „Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.“
Das zeigt die menschliche Schwachheit – im Kontrast zur göttlichen Treue.
Kernbotschaft des Kapitels
Liebe (bis ans Ende)
Demut (Fußwaschung)
Reinigung (geistliche Fußwaschung)
Heiligkeit (Judas geht hinaus)
Herrlichkeit (Kreuz als Offenbarung Gottes)
Gemeinschaftsliebe (neues Gebot)
menschliche Schwachheit (Petrus)
ohannes 13 – Vers für Vers
(Elberfelder 2023)Die Fußwaschung (13,1–17)
Vers 1
Vor dem Feste des Passah aber, als Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, daß er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte, da er die Seinigen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.Die Stunde ist gekommen. Jesus liebt die Seinigen „bis ans Ende“ (εἰς τέλος) – bis zum Äußersten, bis zum Ende seines irdischen Weges.
Vers 2–5
Während des Abendessens, als der Teufel dem Judas Iskariot schon ins Herz gegeben hatte, ihn zu überliefern, steht Jesus auf – wissend, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben hat und dass er von Gott ausgegangen und zu Gott hingeht. Er legt die Oberkleider ab, umgürtet sich mit einem leinenen Tuch, gießt Wasser in das Waschbecken und beginnt, die Füße der Jünger zu waschen und abzutrocknen.Vers 6–11
Bei Simon Petrus: „Herr, du wäschest meine Füße?“
Jesus: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach verstehen.
Petrus: „Du sollst nimmermehr meine Füße waschen!“
Jesus: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir.
Petrus: „Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!“
Jesus: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle.
Denn er kannte den, der ihn überliefern würde.Vers 12–17
Nachdem er ihre Füße gewaschen und sich wieder zu Tisch gelegt hat: Wisset ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Lehrer und Herr, und ihr saget recht, denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tut. … Wenn ihr dies wisset, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut.Die Ankündigung des Verrats (13,18–30)
Vers 18–20
Nicht von euch allen rede ich; ich weiß, welche ich auserwählt habe. Aber die Schrift muss erfüllt werden: „Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse wider mich erhoben.“ Von nun an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubet, dass ich es bin. Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.Vers 21–26
Nachdem Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern.
Die Jünger sehen einander an, ratlos. Der Jünger, den Jesus liebte, liegt an der Brust Jesu. Simon Petrus winkt ihm zu, zu fragen, wer es sei. Dieser fragt: „Herr, wer ist es?“
Jesus: Der ist es, dem ich den Bissen eintauchen und geben werde. Er taucht den Bissen ein und gibt ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.Vers 27–30
Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Jesus spricht zu ihm: Was du tust, tue schneller.
Niemand von den zu Tische Liegenden verstand, wozu er dies sagte. Einige meinten, weil Judas die Kasse hatte, habe Jesus gesagt: Kaufe, was wir für das Fest brauchen, oder dass er den Armen etwas geben sollte. Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.Das neue Gebot und die Ankündigung der Verleugnung (13,31–38)
Vers 31–32
Als er hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Wenn Gott verherrlicht ist in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich selbst, und sogleich wird er ihn verherrlichen.Vers 33–35
Kindlein, noch eine kleine Zeit bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen, so sage ich jetzt auch euch. Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet, auf daß, gleichwie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.Vers 36–38
Simon Petrus: „Herr, wohin gehst du?“
Jesus: Wohin ich gehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen.
Petrus: „Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Ich werde mein Leben für dich lassen.“
Jesus: Dein Leben wirst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.
Zusammenfassung
Kapitel 13 zeigt die Liebe Jesu „bis ans Ende“ in der Fußwaschung – dem Beispiel demütigen Dienstes. Er kündigt den Verrat durch Judas an (der in die Nacht hinausgeht) und gibt das neue Gebot der gegenseitigen Liebe. Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus schließt das Kapitel. Die Stunde der Verherrlichung hat begonnen.

Strukturierte Kurz‑Zusammenfassung von Johannes 13 (EF 2023)
1. Die Fußwaschung – göttliche Liebe in Demut (V. 1–17)
-
Jesus weiß, dass „seine Stunde gekommen“ ist.
-
Er zeigt den Jüngern Liebe „bis ans Ende“.
-
Er wäscht ihnen die Füße – ein Sklavendienst –, um ihnen ein Muster zu geben: Demut, Reinigung, dienende Liebe.
-
Petrus versteht zunächst nicht; Jesus erklärt die geistliche Bedeutung: Wer gebadet ist, braucht nur die Füße gewaschen – tägliche Reinigung.
2. Die Enthüllung des Verräters (V. 18–30)
-
Jesus zeigt, dass die Schrift erfüllt wird („der mein Brot aß, hat seine Ferse wider mich erhoben“).
-
Er identifiziert Judas durch das eingetauchte Brot.
-
Judas geht hinaus – „und es war Nacht“: ein symbolischer Übergang in die Finsternis.
3. Die Verherrlichung des Sohnes und des Vaters (V. 31–32)
-
Nach Judas’ Weggang spricht Jesus von der unmittelbaren Verherrlichung: Sein Tod wird die Herrlichkeit Gottes offenbaren.
4. Das neue Gebot der Liebe (V. 33–35)
-
Jesus nennt die Jünger „Kinder“ – zärtliche Nähe.
-
Er gibt das neue Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.
-
Diese Liebe wird das Erkennungszeichen der Jünger sein.
5. Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus (V. 36–38)
-
Petrus will Jesus folgen, doch Jesus sagt ihm: „Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.“
-
Das zeigt die menschliche Schwachheit – im Kontrast zur göttlichen Treue.
Kernbotschaft des Kapitels
-
Liebe (bis ans Ende)
-
Demut (Fußwaschung)
-
Reinigung (geistliche Fußwaschung)
-
Heiligkeit (Judas geht hinaus)
-
Herrlichkeit (Kreuz als Offenbarung Gottes)
-
Gemeinschaftsliebe (neues Gebot)
-
menschliche Schwachheit (Petrus)
ohannes 13 – Vers für Vers
(Elberfelder 2023)
Die Fußwaschung (13,1–17)
Vers 1
Vor dem Feste des Passah aber, als Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, daß er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte, da er die Seinigen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.
Die Stunde ist gekommen. Jesus liebt die Seinigen „bis ans Ende“ (εἰς τέλος) – bis zum Äußersten, bis zum Ende seines irdischen Weges.
Vers 2–5
Während des Abendessens, als der Teufel dem Judas Iskariot schon ins Herz gegeben hatte, ihn zu überliefern, steht Jesus auf – wissend, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben hat und dass er von Gott ausgegangen und zu Gott hingeht. Er legt die Oberkleider ab, umgürtet sich mit einem leinenen Tuch, gießt Wasser in das Waschbecken und beginnt, die Füße der Jünger zu waschen und abzutrocknen.
Vers 6–11
Bei Simon Petrus: „Herr, du wäschest meine Füße?“
Jesus: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach verstehen.
Petrus: „Du sollst nimmermehr meine Füße waschen!“
Jesus: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir.
Petrus: „Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!“
Jesus: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle.
Denn er kannte den, der ihn überliefern würde.
Vers 12–17
Nachdem er ihre Füße gewaschen und sich wieder zu Tisch gelegt hat: Wisset ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Lehrer und Herr, und ihr saget recht, denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tut. … Wenn ihr dies wisset, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut.
Die Ankündigung des Verrats (13,18–30)
Vers 18–20
Nicht von euch allen rede ich; ich weiß, welche ich auserwählt habe. Aber die Schrift muss erfüllt werden: „Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse wider mich erhoben.“ Von nun an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubet, dass ich es bin. Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Vers 21–26
Nachdem Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern.
Die Jünger sehen einander an, ratlos. Der Jünger, den Jesus liebte, liegt an der Brust Jesu. Simon Petrus winkt ihm zu, zu fragen, wer es sei. Dieser fragt: „Herr, wer ist es?“
Jesus: Der ist es, dem ich den Bissen eintauchen und geben werde. Er taucht den Bissen ein und gibt ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.
Vers 27–30
Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Jesus spricht zu ihm: Was du tust, tue schneller.
Niemand von den zu Tische Liegenden verstand, wozu er dies sagte. Einige meinten, weil Judas die Kasse hatte, habe Jesus gesagt: Kaufe, was wir für das Fest brauchen, oder dass er den Armen etwas geben sollte. Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.
Das neue Gebot und die Ankündigung der Verleugnung (13,31–38)
Vers 31–32
Als er hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Wenn Gott verherrlicht ist in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich selbst, und sogleich wird er ihn verherrlichen.
Vers 33–35
Kindlein, noch eine kleine Zeit bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen, so sage ich jetzt auch euch. Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet, auf daß, gleichwie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Vers 36–38
Simon Petrus: „Herr, wohin gehst du?“
Jesus: Wohin ich gehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen.
Petrus: „Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Ich werde mein Leben für dich lassen.“
Jesus: Dein Leben wirst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.
Zusammenfassung
Kapitel 13 zeigt die Liebe Jesu „bis ans Ende“ in der Fußwaschung – dem Beispiel demütigen Dienstes. Er kündigt den Verrat durch Judas an (der in die Nacht hinausgeht) und gibt das neue Gebot der gegenseitigen Liebe. Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus schließt das Kapitel. Die Stunde der Verherrlichung hat begonnen.