Johannes Evangelium Kapitel 18 Vers um Vers Auslegung
Zitat von Hans Peter Wepf am 25. August 2026, 14:51 Uhr
Johannes 18 – Kurz‑Zusammenfassung (EF 1905)
1. Verrat und Gefangennahme im Garten (V. 1–11)
Jesus geht mit den Jüngern über den Kidron in den Garten.
Judas kommt mit einer Abteilung Soldaten und Dienern der Hohenpriester.
Jesus tritt ihnen entgegen und sagt: „Ich bin es.“
Beim Klang dieser Worte weichen sie zurück und fallen zu Boden – Offenbarung seiner Autorität.
Jesus schützt die Jünger: „Wenn ihr mich sucht, so lasst diese gehen.“
Petrus schlägt dem Knecht Malchus das Ohr ab; Jesus weist ihn zurecht: „Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?“
2. Verhör vor Hannas – erste Phase (V. 12–14, 19–24)
Jesus wird zuerst zu Hannas, dem früheren Hohenpriester, gebracht.
Hannas befragt Jesus über seine Lehre; Jesus verweist auf seine öffentliche Verkündigung.
Ein Diener schlägt Jesus ins Gesicht; Jesus antwortet ruhig und rechtlich klar.
Hannas schickt Ihn zu Kaiphas, dem amtierenden Hohenpriester.
3. Petrus’ Verleugnung (V. 15–18, 25–27)
Petrus folgt Jesus bis in den Hof des Hohenpriesters.
Dort verleugnet er Jesus dreimal: „Ich bin’s nicht.“
Beim dritten Mal kräht der Hahn – Erfüllung der Vorhersage Jesu.
Tragischer Kontrast: Jesus bekennt die Wahrheit, Petrus fällt.
4. Verhör vor Pilatus – König und Wahrheit (V. 28–38)
Die Juden bringen Jesus zu Pilatus, wollen aber selbst nicht in das Prätorium gehen (rituelle Reinheit).
Pilatus fragt: „Bist du der König der Juden?“
Jesus antwortet: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“
Pilatus fragt: „Also bist du ein König?“
Jesus: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um der Wahrheit Zeugnis zu geben.“
Pilatus’ berühmte Frage: „Was ist Wahrheit?“
Pilatus findet keine Schuld an Jesus.
5. Barabbas statt Jesus – Entscheidung der Menge (V. 39–40)
Pilatus bietet an, Jesus zum Fest freizulassen.
Die Menge ruft jedoch: „Nicht diesen, sondern Barabbas!“
Barabbas war ein Räuber – die Ungerechtigkeit der Ablehnung wird sichtbar.
🧩 Kernbotschaft von Johannes 18
Souveränität Jesu: Selbst in der Gefangennahme zeigt Er göttliche Autorität („Ich bin es“).
Kelch des Vaters: Jesus geht freiwillig den Weg des Leidens.
Kontrast Petrus – Jesus: Petrus fällt, Jesus bleibt standhaft.
Reich Christi: Nicht politisch, sondern himmlisch.
Wahrheit: Jesus ist der Zeuge der Wahrheit; Pilatus bleibt blind.
Ungerechter Tausch: Der Gerechte wird verworfen, der Räuber freigelassen.
Johannes 18 – Vers für Vers
(Elberfelder 1905)Die Gefangennahme im Garten (18,1–11)
Vers 1–3
Als Jesus dieses gesagt hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Bach Kidron, wo ein Garten war, in welchen er hineinging, er und seine Jünger. Aber auch Judas, der ihn überlieferte, kannte den Ort, weil Jesus sich daselbst oft mit seinen Jüngern versammelte. Judas nun, der die Schar und von den Hohenpriestern und Pharisäern Diener genommen hatte, kommt dahin mit Leuchten und Fackeln und Waffen.Jesus geht bewusst über den Kidron in den Garten (Gethsemane). Judas kennt den Ort und kommt mit einer römischen Kohorte und Tempelwachen, bewaffnet und mit Lichtern.
Vers 4–9
Jesus, der alles wusste, was über ihn kommen würde, geht hinaus und fragt: Wen suchet ihr?
Sie: „Jesum, den Nazaräer.“
Jesus: Ich bin’s. (ἐγώ εἰμι)
Auch Judas steht bei ihnen. Als er sagt „Ich bin’s“, weichen sie zurück und fallen zu Boden.
Er fragt erneut und sagt: Wenn ihr nun mich suchet, so lasset diese gehen – damit das Wort erfüllt werde: „Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren.“Vers 10–11
Simon Petrus zieht das Schwert, schlägt den Knecht des Hohenpriesters und haut ihm das rechte Ohr ab (der Knecht hieß Malchus).
Jesus: Stecke das Schwert in die Scheide. Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?Vor Annas und Kajaphas – die Verleugnung des Petrus (18,12–27)
Vers 12–14
Die Schar, der Oberste und die Diener der Juden nehmen Jesus fest, binden ihn und führen ihn zuerst zu Annas (Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war). Kajaphas war es, der den Juden geraten hatte, es sei nützlich, dass ein Mensch für das Volk sterbe.Vers 15–18
Simon Petrus und ein anderer Jünger folgen Jesus. Der andere Jünger (vermutlich Johannes) ist dem Hohenpriester bekannt und geht mit Jesus in den Hof. Er holt Petrus herein. Die Magd an der Tür fragt Petrus: „Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen?“ Er: „Ich bin’s nicht.“ Die Knechte und Diener haben ein Kohlenfeuer gemacht (es war kalt); Petrus steht bei ihnen und wärmt sich.Vers 19–24
Der Hohepriester fragt Jesus nach seinen Jüngern und seiner Lehre.
Jesus: Ich habe öffentlich zur Welt geredet; ich habe allezeit gelehrt in der Synagoge und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen, und im Verborgenen habe ich nichts geredet. Was fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.
Als er dies sagt, gibt einer der Diener Jesus einen Backenstreich: „Antwortest du dem Hohenpriester also?“
Jesus: Wenn ich übel geredet habe, so bezeuge das Übel; wenn aber recht, was schlägst du mich?
Annas sendet ihn gebunden zu Kajaphas.Vers 25–27
Simon Petrus steht und wärmt sich. Sie fragen ihn: „Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern?“ Er leugnet: „Ich bin’s nicht.“
Einer von den Knechten des Hohenpriesters (Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte): „Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen?“
Petrus leugnet wiederum, und alsbald kräht der Hahn.Jesus vor Pilatus (18,28–40)
Vers 28–32
Sie führen Jesus von Kajaphas in das Prätorium. Es war früh; sie selbst gehen nicht hinein, um sich nicht zu verunreinigen und das Passah essen zu können.
Pilatus kommt heraus: „Welche Anklage bringt ihr wider diesen Menschen vor?“
Sie: „Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert.“
Pilatus: „Nehmet ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz.“
Die Juden: „Es ist uns nicht erlaubt, jemanden zu töten“ – damit das Wort Jesu erfüllt würde, welches er sagte, andeutend, welchen Todes er sterben sollte.Vers 33–38a
Pilatus geht wieder hinein, ruft Jesus und fragt: „Bist du der König der Juden?“
Jesus: Sagst du dies von dir selbst, oder haben dir andere von mir gesagt?
Pilatus: „Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert; was hast du getan?“
Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, auf daß ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.
Pilatus: „Also bist du ein König?“
Jesus: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, auf daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Pilatus: „Was ist Wahrheit?“Vers 38b–40
Nachdem er dies gesagt hat, geht er wieder hinaus zu den Juden und spricht: „Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber einen Gebrauch, daß ich euch am Passah einen losgebe; wollt ihr nun, daß ich euch den König der Juden losgebe?“
Da schrieen sie wiederum und sagten: „Nicht diesen, sondern den Barabbas!“ Barabbas aber war ein Räuber.
Zusammenfassung
Kapitel 18 zeigt die souveräne Hingabe Jesu: Er stellt sich freiwillig, schützt die Jünger und trinkt den Kelch des Vaters. Die Verleugnung des Petrus erfüllt sich. Vor Pilatus bezeugt Jesus klar, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist und dass er der Wahrheit Zeugnis gibt. Die Juden wählen den Räuber Barabbas statt des Königs der Wahrheit.

Johannes 18 – Kurz‑Zusammenfassung (EF 1905)
1. Verrat und Gefangennahme im Garten (V. 1–11)
-
Jesus geht mit den Jüngern über den Kidron in den Garten.
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Judas kommt mit einer Abteilung Soldaten und Dienern der Hohenpriester.
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Jesus tritt ihnen entgegen und sagt: „Ich bin es.“
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Beim Klang dieser Worte weichen sie zurück und fallen zu Boden – Offenbarung seiner Autorität.
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Jesus schützt die Jünger: „Wenn ihr mich sucht, so lasst diese gehen.“
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Petrus schlägt dem Knecht Malchus das Ohr ab; Jesus weist ihn zurecht: „Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?“
2. Verhör vor Hannas – erste Phase (V. 12–14, 19–24)
-
Jesus wird zuerst zu Hannas, dem früheren Hohenpriester, gebracht.
-
Hannas befragt Jesus über seine Lehre; Jesus verweist auf seine öffentliche Verkündigung.
-
Ein Diener schlägt Jesus ins Gesicht; Jesus antwortet ruhig und rechtlich klar.
-
Hannas schickt Ihn zu Kaiphas, dem amtierenden Hohenpriester.
3. Petrus’ Verleugnung (V. 15–18, 25–27)
-
Petrus folgt Jesus bis in den Hof des Hohenpriesters.
-
Dort verleugnet er Jesus dreimal: „Ich bin’s nicht.“
-
Beim dritten Mal kräht der Hahn – Erfüllung der Vorhersage Jesu.
-
Tragischer Kontrast: Jesus bekennt die Wahrheit, Petrus fällt.
4. Verhör vor Pilatus – König und Wahrheit (V. 28–38)
-
Die Juden bringen Jesus zu Pilatus, wollen aber selbst nicht in das Prätorium gehen (rituelle Reinheit).
-
Pilatus fragt: „Bist du der König der Juden?“
-
Jesus antwortet: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“
-
Pilatus fragt: „Also bist du ein König?“
-
Jesus: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um der Wahrheit Zeugnis zu geben.“
-
Pilatus’ berühmte Frage: „Was ist Wahrheit?“
-
Pilatus findet keine Schuld an Jesus.
5. Barabbas statt Jesus – Entscheidung der Menge (V. 39–40)
-
Pilatus bietet an, Jesus zum Fest freizulassen.
-
Die Menge ruft jedoch: „Nicht diesen, sondern Barabbas!“
-
Barabbas war ein Räuber – die Ungerechtigkeit der Ablehnung wird sichtbar.
🧩 Kernbotschaft von Johannes 18
-
Souveränität Jesu: Selbst in der Gefangennahme zeigt Er göttliche Autorität („Ich bin es“).
-
Kelch des Vaters: Jesus geht freiwillig den Weg des Leidens.
-
Kontrast Petrus – Jesus: Petrus fällt, Jesus bleibt standhaft.
-
Reich Christi: Nicht politisch, sondern himmlisch.
-
Wahrheit: Jesus ist der Zeuge der Wahrheit; Pilatus bleibt blind.
-
Ungerechter Tausch: Der Gerechte wird verworfen, der Räuber freigelassen.
Johannes 18 – Vers für Vers
(Elberfelder 1905)
Die Gefangennahme im Garten (18,1–11)
Vers 1–3
Als Jesus dieses gesagt hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Bach Kidron, wo ein Garten war, in welchen er hineinging, er und seine Jünger. Aber auch Judas, der ihn überlieferte, kannte den Ort, weil Jesus sich daselbst oft mit seinen Jüngern versammelte. Judas nun, der die Schar und von den Hohenpriestern und Pharisäern Diener genommen hatte, kommt dahin mit Leuchten und Fackeln und Waffen.
Jesus geht bewusst über den Kidron in den Garten (Gethsemane). Judas kennt den Ort und kommt mit einer römischen Kohorte und Tempelwachen, bewaffnet und mit Lichtern.
Vers 4–9
Jesus, der alles wusste, was über ihn kommen würde, geht hinaus und fragt: Wen suchet ihr?
Sie: „Jesum, den Nazaräer.“
Jesus: Ich bin’s. (ἐγώ εἰμι)
Auch Judas steht bei ihnen. Als er sagt „Ich bin’s“, weichen sie zurück und fallen zu Boden.
Er fragt erneut und sagt: Wenn ihr nun mich suchet, so lasset diese gehen – damit das Wort erfüllt werde: „Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren.“
Vers 10–11
Simon Petrus zieht das Schwert, schlägt den Knecht des Hohenpriesters und haut ihm das rechte Ohr ab (der Knecht hieß Malchus).
Jesus: Stecke das Schwert in die Scheide. Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?
Vor Annas und Kajaphas – die Verleugnung des Petrus (18,12–27)
Vers 12–14
Die Schar, der Oberste und die Diener der Juden nehmen Jesus fest, binden ihn und führen ihn zuerst zu Annas (Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war). Kajaphas war es, der den Juden geraten hatte, es sei nützlich, dass ein Mensch für das Volk sterbe.
Vers 15–18
Simon Petrus und ein anderer Jünger folgen Jesus. Der andere Jünger (vermutlich Johannes) ist dem Hohenpriester bekannt und geht mit Jesus in den Hof. Er holt Petrus herein. Die Magd an der Tür fragt Petrus: „Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen?“ Er: „Ich bin’s nicht.“ Die Knechte und Diener haben ein Kohlenfeuer gemacht (es war kalt); Petrus steht bei ihnen und wärmt sich.
Vers 19–24
Der Hohepriester fragt Jesus nach seinen Jüngern und seiner Lehre.
Jesus: Ich habe öffentlich zur Welt geredet; ich habe allezeit gelehrt in der Synagoge und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen, und im Verborgenen habe ich nichts geredet. Was fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.
Als er dies sagt, gibt einer der Diener Jesus einen Backenstreich: „Antwortest du dem Hohenpriester also?“
Jesus: Wenn ich übel geredet habe, so bezeuge das Übel; wenn aber recht, was schlägst du mich?
Annas sendet ihn gebunden zu Kajaphas.
Vers 25–27
Simon Petrus steht und wärmt sich. Sie fragen ihn: „Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern?“ Er leugnet: „Ich bin’s nicht.“
Einer von den Knechten des Hohenpriesters (Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte): „Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen?“
Petrus leugnet wiederum, und alsbald kräht der Hahn.
Jesus vor Pilatus (18,28–40)
Vers 28–32
Sie führen Jesus von Kajaphas in das Prätorium. Es war früh; sie selbst gehen nicht hinein, um sich nicht zu verunreinigen und das Passah essen zu können.
Pilatus kommt heraus: „Welche Anklage bringt ihr wider diesen Menschen vor?“
Sie: „Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert.“
Pilatus: „Nehmet ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz.“
Die Juden: „Es ist uns nicht erlaubt, jemanden zu töten“ – damit das Wort Jesu erfüllt würde, welches er sagte, andeutend, welchen Todes er sterben sollte.
Vers 33–38a
Pilatus geht wieder hinein, ruft Jesus und fragt: „Bist du der König der Juden?“
Jesus: Sagst du dies von dir selbst, oder haben dir andere von mir gesagt?
Pilatus: „Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert; was hast du getan?“
Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, auf daß ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.
Pilatus: „Also bist du ein König?“
Jesus: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, auf daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Pilatus: „Was ist Wahrheit?“
Vers 38b–40
Nachdem er dies gesagt hat, geht er wieder hinaus zu den Juden und spricht: „Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber einen Gebrauch, daß ich euch am Passah einen losgebe; wollt ihr nun, daß ich euch den König der Juden losgebe?“
Da schrieen sie wiederum und sagten: „Nicht diesen, sondern den Barabbas!“ Barabbas aber war ein Räuber.
Zusammenfassung
Kapitel 18 zeigt die souveräne Hingabe Jesu: Er stellt sich freiwillig, schützt die Jünger und trinkt den Kelch des Vaters. Die Verleugnung des Petrus erfüllt sich. Vor Pilatus bezeugt Jesus klar, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist und dass er der Wahrheit Zeugnis gibt. Die Juden wählen den Räuber Barabbas statt des Königs der Wahrheit.