Manchmal muss das Rettungsboot weg, damit alle gerettet werden.
Zitat von Hans Peter Wepf am 8. Juli 2026, 20:19 Uhr
Manchmal muss das Rettungsboot weg, damit alle gerettet werden.
Apostelgeschichte 27 zeigt: Nicht jeder Fluchtweg ist ein Weg zur Rettung.Ja. Apostelgeschichte 27 enthält eine bemerkenswerte geistliche Lektion.
Als der Sturm auf dem Schiff tobt, versuchen einige Seeleute heimlich mit dem Rettungsboot zu fliehen. Daraufhin sagt Paulus:
„Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden.“ (Apg 27,31)
Daraufhin wird das Rettungsboot abgeschnitten und treibt fort. Erst dann folgt die Rettung aller Schiffbrüchigen.
Das geistliche Prinzip
Nicht jeder Weg, der wie Rettung aussieht, führt tatsächlich zur Rettung.
Das Rettungsboot war an sich nichts Schlechtes. Aber in diesem Augenblick bedeutete es Ungehorsam gegen Gottes Weg. Die Seeleute vertrauten mehr auf ihre eigene Lösung als auf Gottes Verheißung, dass alle das Ufer erreichen würden (Apg 27,22-25).
Manchmal müssen wir etwas loslassen, auf das wir menschlich vertrauen:
- eigene Sicherheiten
- eigene Pläne
- Auswege, die Gott nicht zeigt
- Menschen, an die wir uns klammern
- Gewohnheiten, die uns ein Gefühl von Kontrolle geben
Was wie ein „Rettungsboot“ erscheint, kann in Wirklichkeit das sein, was uns daran hindert, ganz auf den Herrn zu vertrauen.
Weitere biblische Beispiele
Abraham und Isaak (1. Mose 22)
Abraham musste sogar den Sohn loslassen, durch den Gottes Verheißung erfüllt werden sollte. Erst als er bereit war loszulassen, zeigte Gott seinen Weg.Israel am Roten Meer (2. Mose 14)
Der natürliche Fluchtweg nach Ägypten war abgeschnitten. Gott führte nicht zurück, sondern durch das Meer.Gideon (Richter 7)
Gott verkleinerte das Heer drastisch, damit Israel nicht auf eigene Stärke vertraute.Paulus selbst (Philipper 3,7-8)
Alles, worauf er früher sein Vertrauen setzte, betrachtete er als Verlust gegenüber der Erkenntnis Christi.Eine persönliche Anwendung
Manchmal sagt Gott nicht: „Baue ein besseres Rettungsboot.“
Manchmal sagt er: „Schneide die Leinen durch.“
Denn der Weg des Glaubens besteht oft nicht darin, mehrere Sicherheiten zu haben, sondern sich ganz auf Gottes Wort zu stützen. Das, was wir für unsere Rettung halten, kann genau das sein, was wir loslassen müssen, damit Gottes Rettung sichtbar wird.
Ein möglicher Merksatz lautet:
„Was meine Sicherheit zu sein scheint, kann mein größtes Hindernis sein, wenn es mich davon abhält, Gott zu vertrauen.“

Manchmal muss das Rettungsboot weg, damit alle gerettet werden.
Apostelgeschichte 27 zeigt: Nicht jeder Fluchtweg ist ein Weg zur Rettung.
Ja. Apostelgeschichte 27 enthält eine bemerkenswerte geistliche Lektion.
Als der Sturm auf dem Schiff tobt, versuchen einige Seeleute heimlich mit dem Rettungsboot zu fliehen. Daraufhin sagt Paulus:
„Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden.“ (Apg 27,31)
Daraufhin wird das Rettungsboot abgeschnitten und treibt fort. Erst dann folgt die Rettung aller Schiffbrüchigen.
Das geistliche Prinzip
Nicht jeder Weg, der wie Rettung aussieht, führt tatsächlich zur Rettung.
Das Rettungsboot war an sich nichts Schlechtes. Aber in diesem Augenblick bedeutete es Ungehorsam gegen Gottes Weg. Die Seeleute vertrauten mehr auf ihre eigene Lösung als auf Gottes Verheißung, dass alle das Ufer erreichen würden (Apg 27,22-25).
Manchmal müssen wir etwas loslassen, auf das wir menschlich vertrauen:
- eigene Sicherheiten
- eigene Pläne
- Auswege, die Gott nicht zeigt
- Menschen, an die wir uns klammern
- Gewohnheiten, die uns ein Gefühl von Kontrolle geben
Was wie ein „Rettungsboot“ erscheint, kann in Wirklichkeit das sein, was uns daran hindert, ganz auf den Herrn zu vertrauen.
Weitere biblische Beispiele
Abraham und Isaak (1. Mose 22)
Abraham musste sogar den Sohn loslassen, durch den Gottes Verheißung erfüllt werden sollte. Erst als er bereit war loszulassen, zeigte Gott seinen Weg.
Israel am Roten Meer (2. Mose 14)
Der natürliche Fluchtweg nach Ägypten war abgeschnitten. Gott führte nicht zurück, sondern durch das Meer.
Gideon (Richter 7)
Gott verkleinerte das Heer drastisch, damit Israel nicht auf eigene Stärke vertraute.
Paulus selbst (Philipper 3,7-8)
Alles, worauf er früher sein Vertrauen setzte, betrachtete er als Verlust gegenüber der Erkenntnis Christi.
Eine persönliche Anwendung
Manchmal sagt Gott nicht: „Baue ein besseres Rettungsboot.“
Manchmal sagt er: „Schneide die Leinen durch.“
Denn der Weg des Glaubens besteht oft nicht darin, mehrere Sicherheiten zu haben, sondern sich ganz auf Gottes Wort zu stützen. Das, was wir für unsere Rettung halten, kann genau das sein, was wir loslassen müssen, damit Gottes Rettung sichtbar wird.
Ein möglicher Merksatz lautet:
„Was meine Sicherheit zu sein scheint, kann mein größtes Hindernis sein, wenn es mich davon abhält, Gott zu vertrauen.“