Wochen Sabbat und die Hohen (Fest Sabbate)
Zitat von Hans Peter Wepf am 3. April 2026, 8:38 UhrNeben dem wöchentlichen Sabbat (dem siebten Tag der Woche, unserem Samstag, der immer wiederkehrt) gibt es im Alten Testament weitere Tage, die ebenfalls als Sabbat (hebräisch: schabbat oder schabbaton) bezeichnet werden. Diese sind jährliche Fest-Sabbate oder hohe/große Sabbate (manchmal auch „Jahres-Sabbate“ oder „Festtage mit Sabbat-Charakter“ genannt). Sie fallen nicht unbedingt auf einen (ca. Samstag), sondern auf feste Daten im jüdischen Kalender und haben ein ähnliches Arbeitsverbot wie der wöchentliche Sabbat.
Wie viele sind es genau?
Die Bibel (vor allem 3. Mose 23, aber auch 3. Mose 16 und 4. Mose 28–29) zählt sieben solche jährlichen Sabbate/Festtage auf:
- Erster Tag des Festes der ungesäuerten Brote (15. Nisan) – direkt nach dem Passah.
- Letzter Tag des Festes der ungesäuerten Brote (21. Nisan).
- Fest der Wochen (Schawuot / Pfingsten) – 50 Tage nach dem Erstlings-Sabbat.
- Fest des Posaunenblasens (1. Tischri, später Rosch ha-Schana / jüdisches Neujahr).
- Versöhnungstag (Jom Kippur, 10. Tischri) – der strengste von allen.
- Erster Tag des Laubhüttenfestes (Sukkot, 15. Tischri).
- Letzter/achter Tag des Laubhüttenfestes (Schemini Atzeret, 22. Tischri).
Diese sieben Tage werden in der Bibel ausdrücklich mit Begriffen wie „heilige Versammlung“, „keine Arbeit tun“ oder „Sabbat der Ruhe“ (schabbat schabbaton – „Sabbat der Sabbate“) beschrieben. Besonders der Versöhnungstag und einige Passah-Tage tragen die Bezeichnung „hoher Sabbat“.
Wichtige Unterschiede zum wöchentlichen Sabbat
- Der wöchentliche Sabbat ist der einzige, der immer auf denselben Wochentag (Samstag) fällt und an die Schöpfung erinnert.
- Die jährlichen Sabbate sind an Monatstage gebunden und können auf jeden Wochentag fallen (auch auf einen normalen Samstag). Wenn sie mit einem wöchentlichen Sabbat zusammenfallen, spricht man manchmal von einem „doppelten Sabbat“.
- Alle diese Tage haben ein Arbeitsverbot (keine gewöhnliche Arbeit), aber die Strenge variiert (am strengsten am Jom Kippur).
Besonders relevant für die Passah-Woche (und die Frage nach Jesu Tod)
Im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu wird in Johannes 19,31 von einem „hohen Sabbat“ (oder „großen Sabbat“) gesprochen. Das war nicht der normale Wochensabbat, sondern der erste Tag des Festes der ungesäuerten Brote (15. Nisan). Deshalb drängten die Juden darauf, die Leichname noch am selben Tag (dem Rüsttag) vom Kreuz zu nehmen – weil der folgende Tag ein besonderer Ruhetag war.In der Passah-Woche konnte es daher bis zu drei Sabbate in kurzer Zeit geben:
- Einen hohen Fest-Sabbat am 15. Nisan,
- den normalen Wochensabbat (ca. Samstag),
- und einen weiteren hohen Fest-Sabbat am 21. Nisan (Ende der ungesäuerten Brote).
Das erklärt, warum die Bibelleser in der Kreuzigungswort von zwei Sabbaten sprechen (einem hohen und einem wöchentlichen), was für den biblischen Glauben um „drei Tage und drei Nächte“ relevant ist.
Fazit
Es gibt einen regelmässigen wöchentlichen Sabbat und sieben jährliche Fest-Sabbate (hohe Sabbate).
Diese sieben sind keine zusätzlichen wöchentlichen Ruhetage, sondern besondere Feiertage mit Sabbat-Charakter, die Gott in 3. Mose 23 festgelegt hat.
In der Praxis des Judentums heute werden diese Festtage weiterhin als Ruhetage begangen (mit Arbeitsverbot), allerdings mit rabbinischen Ergänzungen.
Für Christen sind sie vor allem als Schatten auf Christus hin bedeutsam (wie Kolosser 2,16–17 sagt).
Neben dem wöchentlichen Sabbat (dem siebten Tag der Woche, unserem Samstag, der immer wiederkehrt) gibt es im Alten Testament weitere Tage, die ebenfalls als Sabbat (hebräisch: schabbat oder schabbaton) bezeichnet werden. Diese sind jährliche Fest-Sabbate oder hohe/große Sabbate (manchmal auch „Jahres-Sabbate“ oder „Festtage mit Sabbat-Charakter“ genannt). Sie fallen nicht unbedingt auf einen (ca. Samstag), sondern auf feste Daten im jüdischen Kalender und haben ein ähnliches Arbeitsverbot wie der wöchentliche Sabbat.
Wie viele sind es genau?
Die Bibel (vor allem 3. Mose 23, aber auch 3. Mose 16 und 4. Mose 28–29) zählt sieben solche jährlichen Sabbate/Festtage auf:
- Erster Tag des Festes der ungesäuerten Brote (15. Nisan) – direkt nach dem Passah.
- Letzter Tag des Festes der ungesäuerten Brote (21. Nisan).
- Fest der Wochen (Schawuot / Pfingsten) – 50 Tage nach dem Erstlings-Sabbat.
- Fest des Posaunenblasens (1. Tischri, später Rosch ha-Schana / jüdisches Neujahr).
- Versöhnungstag (Jom Kippur, 10. Tischri) – der strengste von allen.
- Erster Tag des Laubhüttenfestes (Sukkot, 15. Tischri).
- Letzter/achter Tag des Laubhüttenfestes (Schemini Atzeret, 22. Tischri).
Diese sieben Tage werden in der Bibel ausdrücklich mit Begriffen wie „heilige Versammlung“, „keine Arbeit tun“ oder „Sabbat der Ruhe“ (schabbat schabbaton – „Sabbat der Sabbate“) beschrieben. Besonders der Versöhnungstag und einige Passah-Tage tragen die Bezeichnung „hoher Sabbat“.
Wichtige Unterschiede zum wöchentlichen Sabbat
- Der wöchentliche Sabbat ist der einzige, der immer auf denselben Wochentag (Samstag) fällt und an die Schöpfung erinnert.
- Die jährlichen Sabbate sind an Monatstage gebunden und können auf jeden Wochentag fallen (auch auf einen normalen Samstag). Wenn sie mit einem wöchentlichen Sabbat zusammenfallen, spricht man manchmal von einem „doppelten Sabbat“.
- Alle diese Tage haben ein Arbeitsverbot (keine gewöhnliche Arbeit), aber die Strenge variiert (am strengsten am Jom Kippur).
Besonders relevant für die Passah-Woche (und die Frage nach Jesu Tod)
Im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu wird in Johannes 19,31 von einem „hohen Sabbat“ (oder „großen Sabbat“) gesprochen. Das war nicht der normale Wochensabbat, sondern der erste Tag des Festes der ungesäuerten Brote (15. Nisan). Deshalb drängten die Juden darauf, die Leichname noch am selben Tag (dem Rüsttag) vom Kreuz zu nehmen – weil der folgende Tag ein besonderer Ruhetag war.
- Einen hohen Fest-Sabbat am 15. Nisan,
- den normalen Wochensabbat (ca. Samstag),
- und einen weiteren hohen Fest-Sabbat am 21. Nisan (Ende der ungesäuerten Brote).
Das erklärt, warum die Bibelleser in der Kreuzigungswort von zwei Sabbaten sprechen (einem hohen und einem wöchentlichen), was für den biblischen Glauben um „drei Tage und drei Nächte“ relevant ist.
Fazit
Es gibt einen regelmässigen wöchentlichen Sabbat und sieben jährliche Fest-Sabbate (hohe Sabbate).
Diese sieben sind keine zusätzlichen wöchentlichen Ruhetage, sondern besondere Feiertage mit Sabbat-Charakter, die Gott in 3. Mose 23 festgelegt hat.
In der Praxis des Judentums heute werden diese Festtage weiterhin als Ruhetage begangen (mit Arbeitsverbot), allerdings mit rabbinischen Ergänzungen.
Für Christen sind sie vor allem als Schatten auf Christus hin bedeutsam (wie Kolosser 2,16–17 sagt).
Zitat von Hans Peter Wepf am 3. April 2026, 9:15 UhrKurze Zusammenfassung der wörtlichen 72-Stunden = 3 Tage und 3 Nächte
- Jesus starb am Nachmittag des 14. Nisan (Rüsttag zum Passah).
- Er wurde noch vor Sonnenuntergang ins Grab gelegt.
- Danach folgten:
- Nacht 1 + Tag 1: 15. Nisan – hoher Fest-Sabbat (erster Tag der ungesäuerten Brote, Johannes 19,31).
- Nacht 2 + Tag 2: 16. Nisan – normaler Werktag (Frauen kauften und bereiteten Salben zu, Markus 16,1).
- Nacht 3 + Tag 3: 17. Nisan – wöchentlicher Sabbat.
- Auferstehung genau nach 72 Stunden, also am Ende des 17. Nisan (Ende des Sabbats / Beginn des 18. Nisan, also Samstagabend oder kurz vor Sonnenuntergang).
- Das leere Grab wurde erst am Sonntagmorgen (erster Tag der Woche) entdeckt.
Diese Rechnung passt die „drei Nächte“ exakt ein und berücksichtigt, dass Johannes ausdrücklich von einem „hohen Sabbat“ spricht (nicht einfach dem Wochensabbat).
In der Passah-Woche konnten tatsächlich zwei (oder sogar drei) Sabbate dicht aufeinander folgen:
der jährliche Fest-Sabbat am 15. Nisan und der wöchentliche am Samstag.
Die anderen Hinweise im Wort Gottes, die oft damit korreliert werden:
- Jesus sagte mehrmals „am dritten Tag“ auferstehen (z. B. Matthäus 16,21; Lukas 24,46) – das passt auch hier, je nachdem, wie man den ersten (Teil-)Tag zählt.
- Die Frauen ruhten „nach dem Sabbat“ (Lukas 23,56) und kamen „sehr früh am ersten Tag der Woche“ (Markus 16,2) – bei zwei Sabbaten ergibt sich ein „Einkaufstag“ dazwischen.
- Jona als Typus: Auch dort wird die Formulierung „drei Tage und drei Nächte“ verwendet, ohne dass es immer exakt 72 Stunden sein mussten.
- Der Rüsttag in Johannes 19,14 und 19,31 wird als Vorbereitungstag zum hohen Festtag gesehen.
PS-
Die Ausdrücke: "Palmsonntag" "Karfreitag" und "Ostern" sind heidnische Ausdrücke und haben mit dem Wort Gottes nichts zu tun.
Kurze Zusammenfassung der wörtlichen 72-Stunden = 3 Tage und 3 Nächte
- Jesus starb am Nachmittag des 14. Nisan (Rüsttag zum Passah).
- Er wurde noch vor Sonnenuntergang ins Grab gelegt.
- Danach folgten:
- Nacht 1 + Tag 1: 15. Nisan – hoher Fest-Sabbat (erster Tag der ungesäuerten Brote, Johannes 19,31).
- Nacht 2 + Tag 2: 16. Nisan – normaler Werktag (Frauen kauften und bereiteten Salben zu, Markus 16,1).
- Nacht 3 + Tag 3: 17. Nisan – wöchentlicher Sabbat.
- Auferstehung genau nach 72 Stunden, also am Ende des 17. Nisan (Ende des Sabbats / Beginn des 18. Nisan, also Samstagabend oder kurz vor Sonnenuntergang).
- Das leere Grab wurde erst am Sonntagmorgen (erster Tag der Woche) entdeckt.
Diese Rechnung passt die „drei Nächte“ exakt ein und berücksichtigt, dass Johannes ausdrücklich von einem „hohen Sabbat“ spricht (nicht einfach dem Wochensabbat).
In der Passah-Woche konnten tatsächlich zwei (oder sogar drei) Sabbate dicht aufeinander folgen:
der jährliche Fest-Sabbat am 15. Nisan und der wöchentliche am Samstag.
Die anderen Hinweise im Wort Gottes, die oft damit korreliert werden:
- Jesus sagte mehrmals „am dritten Tag“ auferstehen (z. B. Matthäus 16,21; Lukas 24,46) – das passt auch hier, je nachdem, wie man den ersten (Teil-)Tag zählt.
- Die Frauen ruhten „nach dem Sabbat“ (Lukas 23,56) und kamen „sehr früh am ersten Tag der Woche“ (Markus 16,2) – bei zwei Sabbaten ergibt sich ein „Einkaufstag“ dazwischen.
- Jona als Typus: Auch dort wird die Formulierung „drei Tage und drei Nächte“ verwendet, ohne dass es immer exakt 72 Stunden sein mussten.
- Der Rüsttag in Johannes 19,14 und 19,31 wird als Vorbereitungstag zum hohen Festtag gesehen.
PS-
Die Ausdrücke: "Palmsonntag" "Karfreitag" und "Ostern" sind heidnische Ausdrücke und haben mit dem Wort Gottes nichts zu tun.