Johannes 15.2 Rebe hochbinden „airo“ = hochbinden

Jede Rebe an<Eig. in> mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; (airo): aufheben
„Johannes 15,2 – airo = hochbinden“

„In Johannes 15,2 sagt Jesus: Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg.
Das griechische Wort hier ist airo – und das bedeutet nicht abschneiden, nicht wegwerfen, sondern aufheben – hochbinden.

Warum ist das wichtig?

Weil Jesus hier nicht von Verlust des Heils spricht.
Er spricht von der Pflege des Weingärtners.
Der Weingärtner hebt Reben auf, die am Boden liegen, im Dreck, in Gefahr, zu verfaulen.
Er bindet sie hoch, damit sie wieder Licht bekommen und Frucht bringen können.

Das passt perfekt zum Zusammenhang:
Johannes 15 folgt direkt auf Johannes 14 – und dort ist Judas bereits weggegangen.
Judas war ein Bekenner, aber kein Wiedergeborener.
Er war ein Apostel, ja – aber nie ein Kind Gottes.
Deshalb konnte Jesus in Johannes 15 erstmals sagen: Ihr – und jemand.
Die falsche Rebe war weg.

Viele Christen meinen, Johannes 15 lehre, dass man wieder verloren gehen könne.
Aber lies genau:
Nirgends steht etwas von wiederverloren.
Nicht in Johannes 15.
Nicht in der ganzen Bibel.

Die Jünger – die echten – wurden später mit dem Heiligen Geist versiegelt.
Und wer versiegelt ist, ist versiegelt auf den Tag der Erlösung.

Zurück zu airo:
Leider übersetzen Luther, Elberfelder und Schlachter hier alle mit „wegnehmen“.
Aber airo bedeutet zuerst: aufheben, emporheben, hochbinden.
Genau das macht der Weingärtner mit Reben, die keine Frucht bringen:
Er hebt sie hoch, reinigt sie, pflegt sie – damit sie mehr Frucht bringen.

Das ist die Botschaft:
Gott wirft seine Kinder nicht weg.
Er pflegt sie.
Er hebt sie hoch.
Er reinigt sie.
Er führt sie zur Frucht.

Und noch etwas:
Viele, die scheinbar „abfallen“, waren nie errettet.
Sie hatten ein Bekenntnis – aber keine Wiedergeburt.
Ihre Werke machen es offenbar.

Darum:
Johannes 15 ist kein Kapitel über Verlust des Heils.
Es ist ein Kapitel über Pflege, Reinigung, Frucht
und über die Unterscheidung zwischen echten und falschen Jüngern.

(hochbinden)

und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, auf daß sie mehr Frucht bringe.

→ Stellung Zustand
Abfallen In Sünde fallen
Falsche Bekenner Echte Besitzer

Zu Johannes 15.
Johannes 15 ist im weitesten Sinne eine Erklärung von dem, was in Joh 14 geschehen ist.

Judas Iskarioth war ein Jünger Jesu, ja sogar ein Apostel.

Er konnte Wunder und Zeichen ausführen
und predigte die Botschaft des Königreiches der Himmel.
Aber jedes mal auch wenn der Apostel genannt wurde, steht ein Beisatz, der offenbar macht, was er wirklich war.
Einer der Mitläufer, von dem Alle meinten, ausser dem Herrn natürlich, dass er wer weiss was war.


Ich kenne Prediger des Evangeliums die nicht bekehrt sind.
Häufig meinen solche, die aus Kreisen der Kindertäufer kommen,
die „Taufe“ gebe ihnen ewiges Leben.

Dann kommt der grosse Absturz und man meint, sie gehen wieder verloren, aber die Wahrheit ist, sie waren nie errettet.

Ich kenne Menschen, die sich bei den „grossen Evangelisten“ „bekehrt“ haben, –
aber von Gott nicht errettet wurden,
– weil sie gar nicht Umkehrten
– und nicht an den Herrn Jesus glauben
– ihre Werke machen sie offenbar.

Andere meinen und schreiben es sogar, dass Gott sie wider ihren Willen gerettet habe. (TypischerCalvinistenUnfug)
Es wird eben viel gemeint in der Christenheit.
Es kann einer das ganze Evangelium auswendig aufsagen, alle Literatur kennen, aber in seinen Werken verrät er sich, dass er nicht Wiedergeboren durch Wasser und Geist ist.
→ „Sie kamen nicht in der Nacht zum Herrn“ (Nikodemus)
Dann schau im Zusammenhang gesehen folgende Wörter in Joh 15 an: Ihr und jemand
Der Herr konnte diese erst in Joh 15 sagen, als der Bekenner (Judas) bereits abgefallen war.
Judas war nicht wiedergeboren, aber ein bekennender Mitläufer.

Alle anderen Jünger wurden später mit dem Heiligen Geist getauft versiegelt und gesalbt.
Wer versiegelt ist , ist auf welchen Tag hin versiegelt?

Also:
Hochbinden, das macht der Weingärtner mit Schossen, die in Gefahr stehen, mit dem Erdboden in Verbindung zu kommen.
(Hat auch ein prophetischen Aspekt, siehe das wuchern des Rebstockes Israel in Jes.

Von „Ihnen“ wird von „bleiben gesprochen.
Aber ich bin überzeugt, dass so mancher vermeintliche „Christ“ durch das lesen von Joh 15 zur wirklichen Busse und Glauben und dadurch zur Errettung geführt wurde.

NB.:
Hast Du irgend etwas von „wiederverloren“ gehen in Johannes 15 gelesen?

Hast du in der ganzen Bibel je etwas von „wiederverloren“ gehen können gelesen?
Ich habe schon mal einen Preis ausgesetzt deswegen, und hocke noch auf demselben.

Johannes 15,2

Jede Rebe in Mir, die nicht Frucht trägt, wird Er *hochbinden; und jede, die Frucht trägt, die reinigt Er, damit sie mehr Frucht trägt.

*Aufheben und dann hochbinden. Das „Hoch-„, bedeutet von einem niedrigen Stand „aufheben“, dann an den WeinStock binden, ist „hochbinden“.

Vergleichbar:
(Jede Rebe in Mir wird hochgebunden, die keine Frucht trägt;…)

Jede Rebe in Mir *hochbinden, die keine Frucht trägt, ist die *Arbeit des Weingärtner.