und er hat ihm Gewalt gegeben,  Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.“ 00583




und er hat ihm Gewalt gegeben, [auch] Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.“
In Johannes 5,27 zeigt der Herr Jesus, dass der Vater Ihm die Vollmacht gegeben hat, Gericht zu halten
— gerade weil Er der „Sohn des Menschen“ ist. Als wahrer Mensch versteht Er uns vollkommen;
als wahrer Gott richtet Er in vollkommener Gerechtigkeit. Dieser Vers offenbart die Herrlichkeit des Sohnes, der sowohl Erlöser als auch Richter ist.

Der Vater hat dem Sohn die Vollmacht gegeben, Gericht zu halten —
und das gerade deshalb, weil Er der „Sohn des Menschen“ ist.
Als wahrer Mensch und wahrer Gott vereint Christus vollkommenes Verständnis mit göttlicher Autorität.
Der Richter ist zugleich der Erlöser, der für uns gestorben ist.


🧠 Sprachliche Hinweise

  • „Gewalt gegeben“: griechisch ἐξουσίαν ἔδωκεν (exousian edōken) = „Autorität/Vollmacht gegeben“. Bible Study Tools+1
  • „Gericht zu halten“: griechisch κριμα ποιεῖν (krima poiein) = „Urteil zu vollziehen“, „Recht sprechen“. Bibelhub+1
  • „des Menschen Sohn“: griechisch ὑἱὸς τοῦ ἀνθρώπου (huios tou anthrōpou) = „Sohn des Menschen“. Dieser Ausdruck hat sowohl menschliche als auch messianische Bedeutung. www.myholybible.org+1

📚 Theologische Bedeutung

  1. Vollmacht durch den Vater:
    Der Vers zeigt, dass der Vater dem Sohn (Jesus Christus) die Autorität gegeben hat, Recht zu sprechen und zu richten. Das ist keine willkürliche Macht, sondern eine göttlich eingesetzte. Bibelhub+1
  2. Warum diese Vollmacht?
    „weil er des Menschen Sohn ist“ – das heißt:
    • Jesus ist wirklich Mensch, nicht nur göttlich.
    • Als Mensch kann er mit uns mitfühlen, unsere Lage verstehen.
    • Gleichzeitig ist er der verheißene Messias („Sohn des Menschen“, vgl. Daniel 7:13‑14) mit Vollmacht über Leben, Tod und Gericht. Scripture Savvy+1
  3. Gericht und Leben:
    Der Kontext zeigt:
    • Der Vater gibt dem Sohn Leben in sich selbst (V. 26) → Leben und Gericht gehören zusammen. Bibel TV+1
    • Jesus spricht, dass eine Stunde kommt (und schon ist), in der die Toten seine Stimme hören werden (V. 28-29) → Gericht ist Teil der endzeitlichen Offenbarung. Biblia+1
  4. Christologische Tiefe:
    Der Vers verbindet die beiden Naturen Christi:
    • Menschlichkeit („Sohn des Menschen“)
    • Göttliche Autorität (Vollmacht zu richten)
      Damit wird gezeigt: Jesus ist nicht nur Mensch, sondern auch von Gott autorisiert – er verbindet Schöpfer und Geschöpf, Richter und Mittler.

🎯 Bedeutung für uns heute

  • Vertrauen in das gerechte Urteil: Wer Jesus vertraut, weiß, dass er als Richter gerecht urteilen wird – weil er Gott und Mensch zugleich ist.
  • Warnung und Hoffnung: Gericht heißt nicht allein Verurteilung, sondern auch Offenbarung – wer das Gute tut, erfährt Auferstehung des Lebens (V 29).
  • Ermunterung zum Leben im Licht: Da Jesus Vollmacht hat, Gericht zu halten, sind wir aufgerufen, in Ehrfurcht und Verantwortlichkeit vor ihm zu leben – nicht in Furcht, aber im Bewusstsein seiner Herrschaft.
  • Troste für Schwache: Da Jesus Mensch wurde, kann er mit uns fühlen. Der Richter ist zugleich Erlöser – das bedeutet Gnade auch im Blick auf das Urteil.

Johannes 5

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Hanspeter Wepf

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